Mittlerweile bieten die meisten Onlinebroker ein großes Angebot verschiedener Finanzprodukte, die sich über die jeweilige Plattform handeln lassen. Angefangen bei Aktien, Aktienfonds, Zertifikate etc. bis hin zu den immer beliebter werdenden CFDs. Doch welche Finanzprodukte sind hinsichtlich der Ordergebühren durchweg empfehlenswert? Dieser Frage möchten wir im Folgenden einmal nachgehen.
Grundsätzlich können fast alle Finanzprodukte besonders kostengünstig bei den verschiedenen Onlinebrokern gekauft und verkauft werden. Es fallen zwar jeweils Ordergebühren an, diese halten sich allerdings normalerweise in einem erträglichen Rahmen. Anders verhält es sich jedoch beispielsweise bei Hebel-Zertifikaten: Diese werden in der Regel in einer wesentlich größeren Frequenz gehandelt, was die Ordergebühren zwangsläufig in die Höhe treibt. Nicht selten werden pro Handelstag gleich mehrere Positionen gekauft und wieder verkauft, und der Trader macht den Fehler, die entsprechenden Ordergebühren nicht aus seinem Gewinn herauszurechnen.
Der Grund für dieses Verhalten: Insbesondere bei zweistelligen Gewinnen muten die Ordergebühren zunächst einmal relativ niedrig an, so dass sie in Relationen zum jeweiligen Gewinn gerne vernachlässigt werden. Gleiches gilt übrigens bei höheren Verlusten. Hier ärgert sich der Trader über seine Verluste so sehr, dass ein paar Euro Ordergebühren dabei kaum noch berücksichtigt werden. Allerdings wird oft unberücksichtigt gelassen, wie oft diese Ordergebühren anfallen.
Ein rationaler Händler lässt diese Kostenpositionen nicht außen vor, sondern notiert sie ganz genau und sucht nach Möglichkeiten, wie er die Ordergebühren möglichst niedrig halten kann. Ein möglicher Ansatz ist hierbei der Einsatz von CFDs. Ihr unschlagbarer Vorteil: Für diese Finanzprodukte fällt keine Ordergebühr auf die Basiswerte an. Es ist also völlig egal, ob CFDs auf Indizes, Währungen oder Rohstoffe abgeschlossen werden - der Trader spart dabei jedes Mal die entsprechenden Ordergebühren. Somit lassen sich mitunter mehrere Hundert Euro an Gebühren im Monat einsparen, die anschließend auf den Gewinn aufgerechnet werden können. Unter Umständen können damit sogar kleinere Verluste ausgeglichen werden.
Von führenden Experten im Handel mit CFD (Contract for Difference) wurde kürzlich eine Hitliste mit den am häufigsten begangenen Fehlern im Umgang mit diesem Finanzinstrument veröffentlicht. Ein kleiner Einblick in diese Liste dürfte auch für den Hobby-Trader sehr interessant sein. Hier die wichtigsten Fakten:
Zunächst einmal ist es elementar zu wissen, dass ein Erfolg im Handel mit CFDs insbesondere von der inneren Einstellung des Traders abhängt. Es klingt etwas abgedroschen, doch wer selbst nicht insgeheim an seinen Erfolg glauben kann, der wird am Ende auch höchstwahrscheinlich keinen haben.
Doch allein der Glaube genügt nicht. Es sind vor allem die starken Gefühle, welche beim Handeln entstehen, die oftmals den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Wir sprechen hier von Gefühlen wie Angst und Unsicherheit auf der einen Seite, und Euphorie und übersteigertes Selbstbewusstsein auf der anderen Seite. Der gute Mittelweg ist also gefragt – wie bei allen Aktivitäten in der Finanzwelt sollte man so wenige Gefühle wie möglich zulassen.
Wissenschaftler fanden heraus, dass der Mensch unter dem Einfluss starker Gefühle oftmals völlig anders handelt, als man es von ihm kennt. Gerade beim Umgang mit Geld entstehen solch starke Gefühle. Wie die Studie zeigt, handelt es sich dabei keineswegs nur um die Angst vor einem Verlust, sondern um ein ganzes Spektrum negativer Gefühle. Da ist zum Beispiel der Gesichtsverlust vor anderen und die Befürchtung, sich lächerlich zu machen, wenn diese von einem Verlust im CFD-Handel erfahren. Wer sich dagegen zwingt, besonnener zu wirtschaften, ist ebenfalls nicht vor starken Gefühlen sicher. In diesem Fall stellt sich oftmals das Gefühl ein, eine einmalige Chance zu verpassen.
Was kann man tun, um sich selbst vor solchen Gefühlen zu schützen?
Der wichtigste Ratschlag lautet: Handeln Sie nur mit Geld, dessen Verlust Sie ohne Probleme verschmerzen können. Wer nicht auf sein Geld angewiesen ist, bei dem bauen sich starke, negative Gefühle viel seltener auf. Wichtig ist außerdem, stets ausgeruht und im Vollbesitz aller Sinne zu traden, um Konzentrationsfehler und Kurzschlusshandlungen zu vermeiden.
Der Handel mit CFDs (Contract for Difference) blüht mittlerweile auch in Deutschland. Nicht nur professionelle Händler haben inzwischen die Vorteile dieser Finanzinstrumente erkannt, sondern auch „Otto-Normalanleger“. Und da sich die technischen Voraussetzungen – insbesondere durch das Internet – in den letzten Jahren grundlegend gewandelt haben, kann heute jeder vom heimischen Computer aus mit CFD´s handeln.
Um gleich voll durchzustarten, benötigt es jedoch einen CFD Broker. Darunter versteht man, analog zu einem Börsen- bzw. Wertpapiermakler, einen Dienstleister, der die Handelsentscheidungen des Anlegers an der Börse umsetzt. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Broker, die ihre Dienste auch im CFD-Bereich anbieten. Um den besten Anbieter herauszufinden, lohnt es sich, die CFD-Broker im Vergleich zunächst etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Doch worauf sollte man dabei genau achten? Hier die wichtigsten Tipps und Tricks:
Das größte Augenmerk sollte auf das Thema Sicherheit gelegt werden. Hier empfiehlt es sich, zunächst einen Blick auf die Einlagensicherung zu werfen. Hat sich der betreffende Broker einem anerkannten Einlagensicherungssystem angeschlossen? Bis zu welcher Höhe greift die Einlagensicherung? Vorsicht bei Anbietern aus dem Ausland: oftmals werden hier Einlagensicherungssysteme propagiert, die entweder nur eine völlig unzureichende Sicherung bieten oder – im schlimmsten Fall – gar nicht existieren.
Zweiter wichtiger Punkt: Erlaubt die Plattform des Brokers einen Handel in Echtzeit? Immer wieder gibt es Broker, die eine völlig veraltete Technik zum virtuellen Handel mit CFDs einsetzen. Das Schlimmer daran: Solche Plattformen setzen die Handelsentscheidungen des Traders nicht in Echtzeit um, sondern nur mit entsprechender Verzögerung. Dabei können einige Sekunden (oder sogar Millisekunden) ausreichen, damit sich der Kurs in dieser kurzen Zeit so verändert, dass der angestrebte Gewinn am Ende doch nicht realisiert werden kann.
Schließlich spielen auch noch die Gebühren und Nebenkosten sowie die Handelszeiten eine wichtige Rolle. Gibt es bei Letzteren eine Einschränkung, oder ist der Handel rund um die Uhr möglich? Dies ist insbesondere für Hobby-Trader von Belang, die gerne in ihrer Freizeit – zum Beispiel in den Abend- oder Nachstunden bzw. am Wochenende – handeln möchten. Hinsichtlich der Gebühren und Nebenkosten ist beispielsweise darauf zu achten, wie hoch diese für Positionen ausfallen, die länger als einen Börsentag gehalten werden.
Als Anlageprodukte genießen CFDs durch ihre Hebelwirkung bei vielen Tradern einen besonders guten Ruf. Schließlich ermöglicht diese Hebelwirkung, hohe Gewinne innerhalb kürzester Zeit einzufahren. Dabei muss jedoch jedem Anleger klar sein, dass sich der Vorteil einer solchen Hebelwirkung auch schnell ins Gegenteil umkehren kann, und die Verluste bei der Kapitalanlage durch den Handel mit CFDs umso größer ausfallen können.
Dabei zwingt den Anleger grundsätzlich niemand dazu, von der gebotenen Hebelwirkung Gebrauch zu machen. Der Trader ist hier in seiner Entscheidung völlig frei, er kann die Höhe seines Hebels komplett selbst bestimmen und bekommt außerdem die Möglichkeit, komplett auf diesen Hebel zu verzichten. Da sich die meisten Anleger jedoch nach ersten Erfolgen höhere Gewinne innerhalb kürzerer Zeit versprechen, wird gerade im Handel mit CFDs von der Hebelwirkung besonders häufig Gebrauch gemacht.
Viele CFD-Broker bieten ihren Kunden mittlerweile Hebel von bis zu 1:500 an. Und selbst, wer auf eine geringere Hebelwirkung setzt und dabei einen Hebel von beispielsweise 1:50 wählt, unterliegt einem wesentlich höheren Risiko hinsichtlich des Totalverlustes seines Kapitals. Das Ganze ist relativ leicht durchzurechnen: Bei dem erwähnten Hebel von 1:50 muss sich der Basiswert lediglich um 2 % in die falsche Richtung bewegen, um einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu bewirken.
Fatale Auswirkungen kann ein solcher Hebel insbesondere bei kurzfristigeren Handelsaktivitäten, dem so genannten Daytrading, haben. Hier ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht nur möglich, sondern an der Tagesordnung. Die Anzahl der „verbrannten“ Konten bei den verschiedenen CFD-Brokern bestätigt dieses Risiko immer wieder. Experten rufen die Anbieter daher dazu auf, ihren Kunden deutlicher aufzuzeigen, dass es sich bei diesen Finanzprodukten um Angebote handelt, die in die höchste Risikoklasse einzuordnen sind. Die meisten Broker sind so vernünftig und klären ihre Kunden inzwischen umfassend über die bestehenden Risiken auf.
Man sieht dies insbesondere daran, dass die Zahl von Handelskonten, die durch einen Totalverlust sozusagen „gesprengt“ wurden, in den vergangenen Jahren zumindest leicht zurückgegangen ist. Weiterhin lässt sich beobachten, dass immer mehr Anleger dazu übergehen, den Handel mit CFDs auf langfristiger Basis zu führen und in diesem Zuge einen gemäßigten Hebel einzusetzen. Zu dieser Strategie kann insbesondere Anfängern nur geraten werden.
Unzählige Sparer und Trader würden in Deutschland Traum-Renditen erzielen, wenn da nicht die verhasste Steuer wäre. Aber es hilft nichts: Jeder, der hierzulande Gewinne in Form von Kapitalerträgen erzielt, muss dafür Steuern entrichten – und dabei ist es völlig egal, aus welcher Form der Kapitalanlage diese Gewinne stammen.
Wie verhält es sich also mit der Besteuerung von Gewinnen aus dem Handel mit CFDs?
Dazu muss man erst einmal wissen, dass die Besteuerung von Kapitalanlagen allgemein zum 1. Januar 2009 grundlegend geändert wurde. Die neue Abgeltungssteuer löste zu diesem Zeitpunkt eine Vielzahl von anderen Steuerarten ab, bzw. fasste diese in einer neuen zusammen.
Doch werfen wir zunächst noch einen Blick zurück: Bis zum besagten Termin galt für CFDs die so genannte Termingeschäft-Besteuerung, welche im Einkommensteuergesetz unter § 23 Abs. 1 Nr. 4 geregelt wurde. Sie sagt aus, dass für Termingeschäfte eine Steuerpflicht besteht, wenn der Zeitraum zwischen Erwerb und der Beendigung des entsprechenden Rechts aus dem Termingeschäft nicht mehr als ein Jahr beträgt. Wer bei Spekulationen Verluste erleidet, der kann diese mit den Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften steuerlich verrechnen.
Nun zurück in die Gegenwart: Die angesprochene Termingeschäft-Besteuerung wurde Anfang 2009 von der neuen Abgeltungssteuer abgelöst. Der Satz dieser Steuer beträgt pauschal 25 % vom entsprechenden Gewinn, dabei können Werbekosten abgezogen werden. Hinzu kommen lediglich noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % sowie evtl. die Kirchsteuer (jeweils 8 % oder 9 %). Mit der Zahlung dieser Steuerlast sind sämtliche Ansprüche gegenüber dem Finanzamt abgegolten, daher der Name „Abgeltungssteuer“.
Die Abgeltungssteuer gilt übergreifend für alle Gewinne aus Kapitalanlagen, somit fallen separate Steuerformen für einzelne Anlageformen wie die bereits erwähnte Termingeschäft-Besteuerung seit Anfang 2009 weg. Für den Anleger ergibt sich dadurch eine echte Erleichterung, er kann seine Steuerlast wesentlich besser einschätzen und bereits im Voraus berechnen.
Immer wieder taucht insbesondere bei Neulingen im CFD-Handel die Frage nach dem angemessenen Startkapital auf. Kann man wirklich schon mit einem Betrag vom weniger als 100.- Euro mit dem Handel starten? Oder müht man sich mit einem solch geringen Startkapital lediglich ab, ohne letztendlich den gewünschten Erfolg zu erzielen? Wir bringen Licht ins Dunkel.
Grundsätzlich gilt: Es stellt sich hinsichtlich des nötigen Startkapitals ausschließlich die Frage nach der Untergrenze, denn nach oben hin ist diesbezüglich keine Grenze gegeben. Soll heißen: Je mehr Startkapital, desto besser. Das heißt jedoch nicht, dass mit einem größeren Startkapitalbetrag auch die Höhe der einzelnen Trades emporschießen soll. Im Gegenteil, für Anfänger empfiehlt es sich grundsätzlich nicht, hohe Beträge bei einzelnen Trades einzusetzen. Ein höheres Startkapital sollte daher eher der Sicherheit dienen, der Trader also entsprechende Rücklagen daraus bilden, um auch längere Durststrecken überwinden zu können.
Kommen wir nun von der grauen Theorie zur Praxis: Der Rat fast aller Experten beim Traden mit CFDs lautet: Für jeden Trade sollte maximal ein Prozent des zur Verfügung stehenden Kapitals eingesetzt werden. Wer also beispielsweise ein Startkapital von 5.000 € einsetzen kann, sollte jede Transaktion so gestalten, dass ein maximaler Verlust in Höhe von 50.- € möglich ist.
Selbstverständlich stellen die im Beispiel genannten 5.000 € nicht die Untergrenze des möglichen Startkapitals dar. Man kann auch mit viel weniger Kapital starten, muss sich dann aber zunächst mit relativ kleinen Renditen zufrieden geben und sich im weiteren Verlauf langsam hochkapitalisieren. Es sollte jedoch nichts an der genannten Ein-Prozent-Regel geändert werden. Hierbei spielt auch der gewählte Broker eine entscheidende Rolle, denn er gibt die Minimalsumme pro Trade vor. Wird diese Summe mit dem Faktor 100 multipliziert, ergibt sich daraus dann das empfehlenswerte Startkapital.
Beim Wort Psychologie zucken viele Menschen automatisch zusammen. Das Thema ist den Wenigsten wirklich geheuer. Es hilft jedoch nichts: Gerade beim Handel mit CFDs spielen psychologische Aspekte eine große Rolle – manchmal sogar die entscheidende!
Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der Goldpreis. Momentan droht der Kurs durch die signifikante 200-Tage-Linie zu fallen. Für viele Händler ist diese Linie ein Indikator, der ein klares Verkaufssignal beim Durchbruch liefert.
Doch dann kommt die Psychologie ins Spiel. Untersuchungen haben ergeben, dass Trader viel größere Probleme damit haben, auf fallende Kurse zu setzen als auf steigende. Dieser psychologische Effekt lässt sich ganz klar nachweisen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es vielen in den Fingern juckt, in einer solchen Situation auf eine Kehrtwende des Kurses zu setzen. Dass man sich damit sein eigenes Grab schaufeln könnte, ahnen sie nicht.
Es kann daher auf keinen Fall schaden, sich einmal mit den Ratschlägen der Experten hinsichtlich der Psychologie beim Traden zu beschäftigen. Grundsätzlich gilt: Es sollten immer klare Stopp-Loss-Limits gesetzt und – vor allem – auch befolgt werden. Wer damit Probleme hat, muss sich selbst zwingen und den Handel beispielsweise für eine gewisse Zeit einfach ruhen lassen.
Weiterhin gilt: Niemals in einer schlechten körperlichen und/oder geistigen Verfassung handeln. Wer erfolgreich Traden will, muss alle Sinne beisammen haben und stets voll konzentriert sein. Das richtige Timing und ein effektives Money-Management machen die nötigen Voraussetzungen komplett und sorgen dafür, dass der Händler nicht so schnell in eine Notsituation kommt, in der er zu unüberlegten Handlungen neigt.
Für Anfänger gilt: Immer erst den Handel mit einem Demokonto trainieren, bevor mit echtem Geld eingestiegen wird. Auch damit lässt sich die Psyche auf das Kommende vorbereiten. Inzwischen gibt es sogar Psychologen, die spezielle Kurse für Wertpapierspekulanten anbieten.
Vielen Laien und Anfängern ist es nicht sofort ersichtlich, warum die Beschäftigung mit Charts für einen Erfolg im Handel mit CFDs so wichtig sein soll. Schließlich bildet ein Chart immer nur den Verlauf eines Kurses in der Vergangenheit ab, er könnte sich bei lediglich oberflächlicher Betrachtung also jederzeit ändern und würde somit keine Auskunft über den zukünftigen Kursverlauf geben.
Dass dem nicht so ist, zeigt sich immer wieder daran, dass Trader einen wesentlich größeren Erfolg im Handel mit CFDs vorweisen können, wenn sie sich so ausgiebig wie möglich mit den verschiedenen Charttechniken und Analysen befassten.
Insbesondere beim Handel mit CFDs können sich Marktsituationen innerhalb weniger Sekunden ändern, somit ist hier besondere Schnelligkeit angesagt. Profunde Kenntnisse in der sogenannten Charttechnik sorgen in diesem Fall dafür, dass Trends schnell und sicher erkannt werden können und der Trader außerdem die optimalen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkte für seine Aktivitäten finden kann.
Zunächst sollte man sich also mit den verschiedenen Chartdarstellungen auseinander setzen. Hierbei sind insbesondere die sogenannten Kerzencharts von großer Bedeutung. An ihnen lassen sich nicht nur Eröffnungs- und Schlusskurse, sondern auch die zwischenzeitlichen Hochs und Tiefs eines Kursverlaufs sehr gut ablesen. Die einfacheren Liniencharts dagegen sind für den Handel mit CFDs eher weniger geeignet.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beschäftigung mit den verschiedenen Analysetechniken für Charts. Hierbei unterscheidet man zunächst die technische Analyse von der wesentlich aufwändigeren Fundamentalanalyse. Während bei der Fundamentalanalyse jeweils aufwändige mikro- und makroökonomische Bewertungen vorgenommen werden müssen, entfallen diese bei der technischen Analyse weitgehend. Für Trader im Bereich CFDs ist die technische Analyse in der Regel ausreichend, hier zählt einzig und allein die Kursentwicklung selbst. Wer also die Kurse optimal lesen und auswerten kann, sollte damit ausreichende Informationen für einen erfolgreichen Handel erhalten.
Obwohl der Handel mit Differenzkontrakten – also CFDs – mittlerweile recht verbreitet ist, halten sich einige Mythen immer noch hartnäckig. Manche davon sind harmlos, andere dagegen können beim durchaus Traden durchaus gefährlich werden. Daher ist es an der Zeit, endlich einmal mit diesen Irrtümern aufzuräumen.
Merke: CFDs sind keine Termingeschäfte! Im Gegenteil: Sie besitzen kein Verfalldatum. Somit muss z. B. bei einer Kursspekulation auf Aktien keine Aktie geliefert werden.
Das stimmt nicht. Da CFDs nicht börsennotiert sind (sie werden im OTC-Markt gehandelt), erfolgt die Kursfeststellung auch nicht zentral, sondern auf dem Marktplatz des jeweiligen Brokers. Somit ist ein CFD-Broker nicht mit herkömmlichen Brokern vergleichbar, welche lediglich für die Weiterleitung von Kundenaufträgen an die Börse zuständig sind.
Die Aufgabe des CFD-Brokers ist, Absicherungsgeschäfte an den Börsen zu tätigen. Somit handelt der Broker nicht gegen den Trader.
Da der CFD-Trader beim Handel keine Aktie erwirbt, kann er auch keine Aktionärsrechte erhalten. Allerdings wird bei einer Long-Position im Rahmen einer Dividendenauszahlung in der Regel der volle Betrag ausgezahlt, bei einer Short-Position wird dieser von der offenen Position abgezogen.
Auch wenn CFDs nicht an den Börsen gehandelt werden, unterliegen die daraus resultierenden Gewinne wie Optionsscheine oder Zertifikate der deutschen Abgeltungssteuer.
Theoretisch können CFDs auch bei längerfristigen Absicherungsgeschäften eingesetzt werden, allerdings würde das aufgrund der hohen Finanzierungskosten wenig Sinn machen. Die Rendite würde durch diese Kosten fast immer wieder Zunichte gemacht werden.
Beim CFD-Handel kommt es insbesondere auf einen schnellen Orderflow sowie die Kursdarstellung in Echtzeit an. Das bietet nicht jeder Broker.
Ähnlich wie beim Handel mit anderen Wertpapieren, muss auch beim CFD-Handel die Leistung des Brokers bezahlt werden. Dies erfolgt auf verschiedenen Wegen, die wir hier etwas näher vorstellen möchten.
Die meisten Broker berechnen ihre Gebühren auf der Basis des Spreads. Dieser entsteht aus der Differenz zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs. Es gilt also, dass der Trader zunächst den Spread überwinden muss, bevor er einen Gewinn für die eigene Tasche erwirtschaften kann.
Zusätzlich zum Spread verlangen einige CFD-Broker bei bestimmten Basiswerten auch noch eine Kommissionsgebühr. Wie hoch diese ausfällt, hängt meist vom Auftragswert ab. Die Kommissionsgebühr wird als Prozentanteil davon berechnet und liegt meist bei einem Wert von unter 0,1. Dabei gilt jedoch zumeist ein Mindestwert, der in jedem Fall bezahlt werden muss. Außerdem fällt die Kommission bei den meisten Brokern doppelt an, das sie sowohl bei der Eröffnung eines Trades als auch beim Schließen bezahlt werden muss. Der Trade muss sich also so gut entwickeln, dass zunächst die Kommissionsgebühr ausgeglichen und dann – im Idealfall - auch noch ein Gewinn erwirtschaftet wird.
In aller Regel werden CFDs kurzfristig, im sogenannten Intraday-Handelt getradet, damit auch kleinste Kursschwankungen genutzt werden können. Es steht dem Trader jedoch offen, sie über mehrere Tage oder gar unbegrenzt zu halten, da CFDs grundsätzlich eine unbegrenzte Laufzeit besitzen. Für den sogenannten Overnight-Handel fallen bei fast allen Brokern zusätzliche Gebühren an, da dieser einen deutlichen Mehraufwand hinsichtlich der Verwaltung verursacht. In der Regel fallen die Haltekosten nur dann an, wenn eine Position nach 23:00 MEZ immer noch geöffnet ist, außerdem an Samstagen und Sonntagen.
Wie hoch die Haltekosten ausfallen, hängt vom individuellen Haltekostensatz (der sich wiederum aus dem Referenzzinssatz ergibt) sowie der Positionsgröße ab. Außerdem können durch die Währungsumrechnung Kosten entstehen.
Wie die meisten Anleger wissen dürften, handelt es sich bei CFDs um Hebelprodukte, bei denen das eingesetzte Kapital durchaus mit einem Hebel von 1:100 gehandelt werden kann. Diese Produkte eignen sich grundsätzlich nur für risikobereite Anleger, da das Risiko eines Kapitalverlustes - unter Umständen auch eines Komplettverlustes - sehr hoch ist.
Natürlich sind auf der anderen Seite auch die Gewinnmöglichkeiten entsprechend hoch. Spekuliert der Anleger beispielsweise auf steigende Kurse, macht er bei einem Hebel von 1:10 und einem Plus des Basiswertes von einem Prozent satte zehn Prozent Gewinn. Das ist der Hauptgrund, warum CFDs für viele Anleger so attraktiv erscheinen. Mit relativ geringem Kapitaleinsatz versprechen sie sich innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne.
Dauerhafte Gewinne werden sich indes nur dann einstellen, wenn der Trader über ein möglichst perfektes Risikomanagement beim Handel mit CFDs verfügt. Schauen wir uns einmal an, wie das Risikomanagement aussehen könnte:
Das wichtigste Instrument, um das Risiko beim CFD-Handel in den Griff zu bekommen, ist die Stop-Loss-Order. Es handelt sich hierbei also um einen Orderzusatz, der mit dem entsprechenden Auftrag gekoppelt wird. Mit der Stop-Loss-Order legt der Trader eine Kursuntergrenze für Long-Positionen und eine Obergrenze für Short-Positionen fest. Es wird also eine feste Marke gesetzt, bei deren Über- oder Unterschreiten die Position zum wenigsten handelbaren Kurs verkauft wird.
Wichtig ist, die Stop-Loss-Order jeweils während des Handelns an die Kursentwicklung anzupassen. Dies empfiehlt sich insbesondere, wenn der Basiswert in die gewünschte Richtung läuft. In diesem Fall wird die Order quasi nachgezogen, so dass sich bereits vorhandene Gewinne bestmöglich sichern lassen.
Bei dieser Art der Absicherung im CFD-Handel setzt der Trader quasi zwei Orders gemeinsam ab. Wird die eine Order ausgeführt, so löscht sich die andere automatisch. Für den Anleger bedeutet das: Er kann beispielsweise gleichzeitig eine Verkaufsorder und eine Stop-Loss-Order aufgeben. Somit wird die Position beim Erreichen einer vorgegebenen Grenze automatisch glatt gestellt, wodurch der Gewinn realisiert werden kann. Geht der Basiswert dagegen nach unten, kann der Anleger automatisch ab einer gewissen Marke aussteigen.
Bis vor wenigen Jahren war der Aktienhandel in Deutschland eine Art Volkssport. Unzählige Hobby-Trader probierten sich in ihrer Freizeit an den Börsen aus, und der Erfolg des Internets gab dem Ganzen noch einmal einen großen Schub. Als jedoch Ende der 1990er-Jahre die große Blase der New Economy platzte, sorgte dies für einen regelrechten Schock insbesondere auch unter Privat- und Kleinanlegern. Viele wandten sich darauf vom Aktienhandel ab und suchten neue, in ihren Augen bessere Herausforderungen.
So ist es kein Wunder, dass der Handel mit Derivaten in den letzten Jahren deutlich an Zuspruch gewonnen hat. Immer mehr Hobbytrader lassen Börsen und Aktien links liegen und investieren stattdessen lieber in CFDs. Doch was ist der grundlegende Unterschied zwischen beiden Anlageformen, und warum sind CFDs inzwischen so beliebt?
Fakt ist, dass für den Handel mit Aktien ein nicht unerhebliches Eigenkapital erforderlich ist. Um das Risiko sinnvoll zu streuen, sollte man zumindest 10.000 Euro zur freien Verfügung haben. Wichtig ist, dass dieses Geld auch verloren gehen kann, ohne dass dies gravierende Folgen für die persönliche Lebenssituation hat. Anders bei CFDs. Da der Anleger hierbei nur auf die Kursdifferenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis wettet, kann er mit wesentlich niedrigerem Eigenkapital in den Handel einsteigen. allein dieser Umstand macht CFDs für viele Anleger bereits besonders interessant.
Zudem ist der CFD-Markt wesentlich einfacher strukturiert als beim Handel mit Aktien. Hinzu kommt außerdem noch der große Hebel, durch den ein Vielfaches des eingesetzten Wertes gehandelt werden kann. Dass dieser Hebel auch entsprechende Risiken birgt, blenden viele Anleger zunächst aus, bis sie es schmerzhaft am eigenen Leib erfahren müssen.
CFDs sind auch deshalb besonders beliebt, weil als Basiswerte sowohl Wertpapiere als auch Devisen, Edelmetalle etc. aus aller Welt dienen können. Das macht den Handel wesentlich spannender, als bei herkömmlichen Aktien.
Immer noch hält sich hartnäckig das Gerücht vom schnellen Reichtum mit CFDs. Somit ist es kein Wunder, dass der CFD-Bereich immer mehr Zulauf findet, insbesondere von unerfahrenen Anlegern, die von dem einfachen Konzept geblendet werden und der Meinung sind, quasi ohne Risiko ihr Kapital in diesem Markt vermehren zu können.
Experten betonen jedoch, dass gerade beim CFD-Handel genau derjenige fehl am Platz ist, der auf schnellen Reichtum ohne Risiko hofft. Und so werden die Experten nicht müde, vor den häufigsten Anfängerfehlern zu warnen. Einige davon möchten wir hier etwas näher vorstellen.
Erfahrene Trader setzen im CFD-Handel vor allem darauf, ihr Kapital zu erhalten. Dies hat oberste Priorität. Erst dann geht es darum, Gewinne zu erzielen - und das möglichst langfristig und sicher. Schneller Reichtum in kurzer Zeit ist also keine Maxime, die sich ein wirklich professioneller und erfahrener Trader auf seine Fahnen schreibt.
Professionelle Trader besitzen immer eine Strategie zum Handeln mit Differenzkontrakten. Dabei spielt der Kapitalerhalt, wie bereits angedeutet, eine große Rolle. Wer dagegen ausschließlich aus dem Bauch heraus handelt, wird über kurz oder lang zwangsläufig sein Kapital verlieren. Beschäftigen Sie sich also zunächst mit den verschiedenen Handelsstrategien für CFDs und beginnen Sie erst danach mit dem realen Handel.
Die korrekte Vorbereitung auf einen Handelstag ist laut Experten eine der wichtigsten Voraussetzungen, um im CFD-Handel Gewinne erzielen zu können. Dazu gehört beispielsweise der Blick in den Kalender und das anschließende Eruieren, welche Termine und Zahlen am jeweiligen Tag anstehen.
Der Händler wird im CFD-Trading jeden Tag mit einer Fülle von Nachrichten aus der Finanz- und Wirtschaftswelt konfrontiert. In diesem Zusammenhang gehört es zu seinen elementarsten Eigenschaften, zwischen wichtigen und unwichtigen Meldungen zu selektieren und nach Möglichkeit jede wichtige Nachricht zu überprüfen. Dies kann beispielsweise durch das Hinzuziehen weiterer Informationsquellen geschehen. Ungeprüfte Nachrichten erweisen sich oft als falsch und sorgen somit für Verluste.
Wo große Gewinne locken, da warten gleichzeitig auch finanzielle Abgründe. Was sich hier so pathetisch anhört, ist ein in der Praxis überall existierendes Phänomen. Bestes Beispiel dafür ist der Handel mit CFDs.
Diese sind nichts anderes als Derivate, die sich auf einen jeweiligen Basiswert beziehen, zum Beispiel Aktien, Aktienindizes, aber auch Rohstoffe oder Währungen. Mittels Long-CFDs kann auf steigende Märkte gesetzt werden, während Short-CFDs in fallenden Märkten Gewinne abwerfen. Mit diesen Eigenschaften alleine wären CFDs jedoch für Anleger höchstwahrscheinlich wenig interessant. Was die Derivate so attraktiv macht, sind die erzielbaren Hebel. Dadurch kann der Anleger an den Kursbewegungen überproportional teilhaben, wobei Hebel von 100 oder gar mehr absolut üblich sind. Somit profitiert der Anleger bei einem Hebel von 100 mit dem Hundertfachen der Kursbewegungen des Basiswertes. Allerdings kann das Ganze auch nach hinten losgehen, wenn sich der Basiswert in die für den Anleger falsche Richtung entwickelt. In diesem Fall verliert er also überproportional mehr Geld, als er eingesetzt hat. Weist das Konto nicht die nötige Deckungshöhe auf, kann der Trader empfindlich ins Minus geraten.
Den Ausgleich eines solchen Minusstandes auf dem Handelskonto bezeichnet man als Nachschusspflicht. Damit diese nicht zu extrem ausfällt, können verschiedene Maßnahmen getroffen werden. So ist es beispielsweise mittlerweile üblich, spezielle Stop-Loss-Orders als Sicherheitsmechanismen in den Handel einzubauen. Doch trotz dieser kann es bei extremen Marktbewegungen zu einer Nachschusspflicht kommen.
Um eine solche auch in diesem Fall zu vermeiden, bieten einige Broker mittlerweile sogenannte garantierte Stop-Orders an. Damit ist der Trader auf der sicheren Seite, denn das Risiko übernimmt in diesem Fall der Broker. Die garantierten Stop-Orders werden jedoch noch längst nicht auf alle Basiswerte angeboten, außerdem fallen sie hinsichtlich der Gebühren in der Regel recht teuer aus. Trotzdem kann es sich lohnen, diesbezüglich einmal beim eigenen Broker nachzugfragen und Einsicht in die entsprechenden Konditionen zu nehmen.
Wer sich für den Handel mit CFDs interessiert, sollte sich deren Möglichkeiten, aber auch des damit verbundenen Risikos bewusst sein.
Es ist der große Hebel beim Handel mit CFDs, der so faszinierend auf die Händler wirkt. Doch genau dieser Hebel birgt auch die Gefahr hoher Verluste. Daher muss ein professionelles Risiko- und Money-Management zum Einsatz kommen. Merke: Nie ohne Stop in den Markt!
Bezüglich des Money-Managements weisen Profis immer wieder auf eine allgemeingültige Regel hin: Erfolgreiche CFD Trader riskieren pro Trade nicht mehr als rund drei Prozent ihres Handelsdepots! So können sie auch nach mehreren Verlust-Trades handlungsfähig bleiben.
Wer des Öfteren hintereinander Verlusttrades hinnehmen muss, sollte seinen Handelsstil hinterfragen und ggf. anpassen. Dazu gehören z. B. die Exit-Strategie und die Chance-Risiko-Profile.
Für Anfänger empfiehlt der Profi, CFDs nicht allein, sondern als Ergänzung zu einem klassischen Direktinvestment einzusetzen. Mehr dazu gleich.
Wer dauerhaft erfolgreich mit CFDs handeln möchte, der sollte eine erfolgversprechende Handelsstrategie anwenden. Eine einfache Strategie ist z. B. der „Core Satellite“. In diesem Fall teilt sich das Gesamtportfolio in ein diversifiziertes Kernportfolio und mehrere sogenannte Satelliten auf, die aus unabhängigen Einzelinvestments bestehen. Dabei übernehmen die Satelliten die Funktion als spekulative Anteile im Depot.
Tagesgeldanlagen
Wer sein Kapital sinnvoll und wirksam anlegen möchte, sollte auf jeden Fall einen Blick auf die Tagesgeldanlage werfen.
Wunschtraum Immobilie
In die Beurteilung einer Immobilie fließen verschiedene Kriterien mit hinein. Dazu gehören z.B. die Umgebung, Bausubstanz, Flächen, Extras, sowie die ortsüblichen Objektpreise.
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