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Alles rund um Teddybären


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Teddybären-Hersteller

Während viele Teddybären, die heute als reines Spielzeug für ein Kind gekauft werden, in Form von Billigprodukten aus Fernost kommen, halten sich Sammler in der Regel an die traditionsreichen Hersteller aus Deutschland, Europa oder den USA. Hier finden sich viele Unternehmen, die Teddybären bereits seit mehr als 100 Jahren herstellen und großen Wert auf traditionsgerechte, qualitativ hochwertige Produkte legen.

Dabei ist es sehr interessant, etwas von der Firmengeschichte dieser Traditions-Teddybärenhersteller zu erfahren. Es sind Geschichten darunter, die gleichen einem Krimi, insbesondere in den Wirren der Weltkriege nahm so manche Firmengeschichte einen völlig anderen und neuen Lauf. Nichtsdestotrotz besannen sich die meisten Unternehmen später immer wieder auf ihre Anfänge und begannen damit, das Produktsortiment entsprechend auszurichten und wiederum eine klare Linie in ihrer Unternehmensgeschichte zu fahren.

Der ein oder Teddybären-Hersteller ist auch wieder vom Markt verschwunden, oder hat seinen Schwerpunkt verlagert.

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Steiff Teddybären

Spricht man in Deutschland von einem Teddybär, so ist der Name Steiff meist nicht weit. Es handelt sich dabei um dem bekanntesten und traditionsreichsten Hersteller in diesem Segment, der im Jahr 1880 von Margarete Steiff gegründet wurde. Ursprünglich eröffnete die Gründerin in ihrem Heimatort Giengen an der Brenz ein Geschäft für Filzkonfektionswaren. Mit den Jahren spezialisierte sie sich dann auf die Herstellung von Kleidungsstücken und Textilwaren für den Haushalt, schon wenige Jahre nach der Gründung wurden die ersten Mitarbeiter eingestellt. Das Unternehmen entwickelt sich gut und rasch.

Etwa drei Jahre nach der Gründung - wir schreiben das Jahr 1880 - entdeckte die Gründerin in einer Modezeitschrift ein Schnittmuster für eine kleine Elefantenfigur aus Filz. Ursprünglich sollte diese Figur als Nadelkissen dienen, Margarete Steiff denkt jedoch sofort an ein Kinderspielzeug. Nachdem sie den Elefanten nach Anleitung genäht hat, bemerkt sie in ihrem Bekanntenkreis die Freude der Kinder an diesem Spielzeug und beschließt, fortan mehr solche Produkte herzustellen.

Das Geschäft entwickelt sich rasant, innerhalb der ersten zehn Jahre entsteht ein großes Sortiment verschiedener Spielzeug-Stofftiere. Der erste Teddybär wird von Steiff jedoch erst im Jahr 1902 hergestellt, nachdem fünf Jahre zuvor der Neffe von Margarete Steiff ins Unternehmen eingetreten war und die Idee eines Spielbären hatte. Ein Jahr später stellte das Unternehmen diesen Bär auf der Leipziger Frühjahrsmesse vor, woraufhin ein amerikanischer Einkäufer auf Anhieb 3.000 Stück dieses Bären bestellte. Dieses Ereignis war der Durchbruch des Teddybären und gleichzeitig der Beginn der kommerziellen Fertigung von eben diesen Stofftieren durch die Firma Steiff.

Ein Jahr später entwickelt das Unternehmen sein bis heute gültiges Markenzeichen, den berühmten „Knopf im Ohr“. Als die Gründerin im Jahr 1909 verstirbt, übernehmen Richard und Franz Steiff die Geschäfte und führen sie im Sinne der Gründerin weiter. Trotz großer Probleme, insbesondere in den Zeiten vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, entsteht daraus eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.

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Hermann (Hirschaid)

Bereits im Jahr 1887 begann die Erfolgsgeschichte eines Teddybären-Herstellers, der bis heute im Geschäft ist und sowohl Kinder als auch Sammler und Experten immer wieder aufs Neue begeistert. Die Rede ist von Teddy-Hermann, dem bekannten Hersteller aus der kleinen Gemeinde Hirschaid.

Der im Jahr 1854 geborene Firmengründer Johann Hermann legt den Grundstein für sein Unternehmen im Jahr 1887, als er zunächst heiratet und sich dann in dem kleinen Ort Neufang mit seiner Frau niederlässt. Die geographische Nähe zur damaligen deutschen Spielzeug-Hauptstadt Sonneberg im heutigen Thüringen bedingt es, dass Johann Hermann beginnt, Holzspielwaren herzustellen und diese an Abnehmer in Sonneberg weiterzuverkaufen. Zunächst spezialisiert er sich auf die Herstellung von Kindergeigen, nimmt jedoch zu Anfang des neuen Jahrhunderts viele weitere Spielzeuge mit ins Sortiment.

In den zwanziger Jahren, als die Welt immer tiefer in die Wirtschaftskrise rutschte, ging der Sohn des Firmengründers, mittlerweile zum Lenker im Unternehmen aufgestiegen, ganz eigene Wege. Während sich andere Spielwarenhersteller immer wieder vernichtende Preiskämpfe lieferten und jeder versuchte, die günstigsten Spielzeuge anzubieten, stand bei Teddy-Hermann immer die Qualität im Vordergrund. Man dachte langfristig, was sich ebenso langfristig auszahlte. Die Preiskämpfe innerhalb der Spielwarenindustrie kosteten viele Unternehmen damals ihre Existenz, Hermann überstand die Krise jedoch und ging sogar gestärkt aus ihr hervor.

Ein großer Einschnitt in Unternehmensgeschichte ergab sich, als die Spielwaren-Stadt Sonneberg nach dem Zweiten Weltkrieg zur neuen sowjetischen Besatzungszone gehörte. Der Firmeninhaber Bernhard Hermann befürchtete die Enteignung durch die Russen, weswegen er sich nach einem neuen Standort umsah. Diesen fand er in einer kleinen, noch nicht einmal 3.000 Einwohner zählenden Gemeinde in der Nähe von Bamberg, die den Namen Hirschaid trägt. Noch heute hat das Unternehmen dort seinen Sitz und fertigt hochqualitative Teddybären und andere Plüschtiere. Neben den Kinderspielzeugen werden inzwischen auch die speziellen Sammlerbären im historischen Design immer wichtiger.

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Hermann Spielwaren GmbH und Teddys aus Coburg

Ebenfalls einer der bekanntesten deutschen Hersteller für Teddybären ist die Hermann Spielwaren GmbH in Coburg. Obwohl der Hersteller den selben Namen wie Hermann-Teddy aus Hirschaid trägt, handelt es sich dabei um zwei völlig unabhängig voneinander existierende Unternehmen, deren Gründer weder verwandt noch verschwägert waren.

Die Tradition der Hermann Spielwaren GmbH aus Coburg geht bis ins Jahr 1913 zurück. Der Gründer Max Hermann entdeckte damals die stetig steigende Nachfrage nach Plüschtieren - insbesondere Teddybären. Interessant für ihn war, dass die Nachfrage sich nicht allein auf Deutschland beschränkte, sondern weltweit vorhanden war. Er erkannte darin eine große Chance für sich und konnte schließlich seine beiden Geschwister Arthur und Adelheid dafür gewinnen, mit ihm ein Unternehmen zu gründen. Dass sich daraus eine große Erfolgsgeschichte entwickeln sollte, die bis heute anhält, konnte zu dieser Zeit allerdings noch niemand ahnen.

Von Anfang an war den Gründern klar, dass sie sich auf qualitativ hochwertige Teddybären spezialisieren müssen, um gegenüber der Konkurrenz bestehen zu können. Darüber hinaus spielte das Design der Teddybären bei Hermann Coburg immer eine besondere Rolle. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Man erkennt dies an den unzähligen Designauszeichnungen, die der Hersteller in den letzten Jahren und Jahrzehnten für sich verbuchen konnte. Bereits mehrere Produkte erhielten den besonders begehrten Preis „Teddybär des Jahres“.

Um eine solch hohe Qualität in Verbindung mit exklusivem Design liefern zu können, vertraut der Hersteller auf die gute Qualifizierung sowie die langjährige Unternehmenszugehörigkeit seiner Mitarbeiter. Der Großteil dieser Fachkräfte ist bereits seit Jahrzehnten im Unternehmen tätig und wird ständig weitergebildet. Zudem muss jeder Mitarbeiter, der bei Hermann Spielwaren GmbH in Coburg arbeiten möchte, eine in diesem Bereich relevante Berufsausbildung mitbringen, zum Beispiel eine Schneiderlehre oder die Ausbildung als Spielzeugfacharbeiter.

Stolz ist der Hersteller auf die Verwendung exklusivster Materialien für seine Teddybären, zum Beispiel hochwertige Mohair- und Alpacca-Wolle. Jedes Produkt ist „Made in Germany“ und entspricht höchsten Qualitäts- und Designansprüchen.

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Clemens Spieltiere

Im Gegensatz zu anderen Traditionsherstellern von Teddybären in Deutschland begann die Unternehmensgeschichte des Hans Clemens erst mit Ende des Zweiten Weltkriegs. Vertrieben aus seinem ursprünglichen Heimatort und durch die Wirren des Krieges taumelnd, ließ er sich schließlich in Kirchardt / Baden nieder, mit kaum mehr als den Kleidern, die er auf dem Leib trug.

Aus diesen eher dürftig erscheinenden Verhältnissen ergab sich schließlich eine Erfolgsgeschichte, wie sie nur das Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre in Deutschland schreiben kann. Zunächst entdeckte der Firmengründer den immer weiter steigenden Bedarf für Glas- und Porzellanwaren sowie - etwas später - Geschenkartikel. Um diesen Bedarf zu befriedigen, gründete er ein Einzelhandelsgeschäft für eben diese Waren. Im Bereich Geschenkartikel machte der Firmengründer die Erfahrung, dass insbesondere Plüschtiere - und dabei vor allem die schwer in Mode gekommenen Teddybären - gefragt waren.

Da es direkt nach dem Krieg so gut wie keinen Großhändler gab, von dem Hans Clemens Teddybären zum Weiterverkauf einkaufen konnte, begann er aus der Not eine Tugend zu machen und stellte fortan Teddybären selbst her. Zu Anfang wurden diese in aufwändiger Handarbeit aus alten Wehrmachtsdecken gefertigt. Der Erfolg gab ihm schließlich recht. In den Jahren darauf konnte er sein Sortiment nach und nach um echte Plüschtiere erweitern, die Verwendung von Rohstoffen aus Wehrmachtsbeständen war damit passee.

Von Anfang an legte man im Unternehmen Wert darauf, Produkte in einem Design herzustellen, das unverwechselbar ist. Noch heute erkennen Experten die Plüschtiere von Clemens auf den ersten Blick, ohne auf versteckte Merkmale geschaut zu haben. Als solches gilt zum Beispiel das rote Dreieck, welches als Herstellersymbol auf jedem Plüschtier der Firma Clemens zu finden ist.

Insbesondere die ersten, noch in Handarbeit und aus Materialien der deutschen Wehrmacht hergestellten Teddybären der Firma Clemens sind heute sehr begehrte Sammlerobjekt. Sie erzielen auf Auktionen regelmäßig Höchstpreise. Doch auch die ersten in Serie hergestellten Exemplare ziehen inzwischen nach und werden in absehbarer Zeit ebenfalls hohe Preise erzielen.

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Grisly Teddys

Ähnlich wie der traditionsreiche deutsche Teddybären-Hersteller Clemens begann auch die Geschichte von Grisly Spielwaren erst mit Ende des Zweiten Weltkriegs. Man nutzte die explodierende Wirtschaft der Nachkriegsjahre - später als deutsches Wirtschaftswunder bezeichnet - zur Gründung eines neuen und innovativen Unternehmens im Bereich Spielwaren im Jahr 1954.

Seitdem hat sich, insbesondere was den Herstellungsprozess der Teddybären betrifft, kaum etwas geändert. Die verwendeten Maschinen sowie die Handwerkzeuge muten inzwischen an wie aus einem Technikmuseum entliehen, der gesamte Produktionsprozess der Teddybären erfolgt in qualitativ hochwertiger und sorgfältiger Handarbeit. Man sieht beispielsweise an den Gelenken der Teddybären, wie wenig sich die Produktionsmethoden geändert haben. Sie werden heute noch aus den altbekannten Pappscheiben in Verbindung mit Splinten hergestellt und von Hand montiert, während andere Hersteller ausschließlich vorgefertigte Kunststoffbauteile von Zulieferern verwenden.

Neben den klassischen Teddybären führt Grisly mittlerweile auch andere Plüschtiere, Handspielpuppen, Musiktiere und Ähnliches im Sortiment. Bei der Fertigung steht stets die Qualität im Vordergrund, es werden nur beste Materialien verwendet, die in sorgfältiger Handarbeit zusammengefügt werden. So bestehen die Teddybären von Grisly beispielsweise aus bestem Mohair-Plüsch und entsprechen somit höchsten Qualitätsrichtlinien. Daran hat sich seit 1954 nichts geändert.

Die Teddybären von Grisly sind heute sowohl für Sammler als auch für Kinderhände gedacht. Die hochwertigen Materialien überstehen auch gröbere Behandlungen von Kindern, während die sorgfältige und detaillierte Verarbeitung auch dem anspruchsvollsten Sammler gerecht wird. Naturgemäß liegen die Preise eines solchen hochwertigen, von Hand gefertigten Teddybären um ein ganzes Stück höher als für ähnliche Produkte aus industrieller Serienfertigung, es handelt sich hierbei jedoch um sehr gut angelegtes Geld.

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Gund Teddybären

Obwohl das Teddybärenunternehmen auf deutschen Wurzeln basiert, handelt es sich bei dem Teddybären-Hersteller Gund um ein amerikanisches Unternehmen. Der Grund dafür findet sich im Lebenslauf des Firmengründers Adolph Gund, welcher im Jahr 1898 in die USA auswanderte und dort sein Unternehmen gründete. Zunächst beschäftigte man sich mit der Herstellung verschiedener Spielzeuge, bis man sich im Jahr 1906 schließlich auf die Produktion von Teddybären spezialisierte. Das daraus der Traditionshersteller Nummer eins für Plüschtiere in den USA erwachsen sollte, ließ sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keineswegs voraussehen.

Von Anfang an legte der Unternehmensgründer seine Maxime darauf, besonders kunstvoll und qualitativ hochwertig gefertigte Plüschtiere aus bestem Material herzustellen. Sämtliche Plüschtiere von Gund werden noch heute in reiner Handarbeit gefertigt, daran hat sich seit über 100 Jahren nichts geändert. Durch diese Handarbeit kann der Hersteller größte Sicherheit für seine Produkte gewährleisten. Abfallende Kleinteile, die schlecht befestigt sind, wird es bei den Produkten von Gund sicherlich niemals gegeben.

Niedergelassen hat sich der Firmengründer in Norwalk, Connecticut, von wo er seine beliebte Teddybären und andere Plüschtiere in alle Welt ausliefert. Heute sitzt die Produktion in Edison, New Jersey. Die Produkte konnten in den letzten Jahren und Jahrzehnten zahlreiche Preise für ihr Design und ihre Qualität in den USA und anderen Ländern einfahren.

Weiterhin legt der Teddybärenhersteller Gund großen Wert darauf, seine Plüschtiere sowohl als Kinderspielzeug als auch für Sammlerhände zu produzieren. Durch die hohe Qualität und die innovativen Fertigungsmethoden werden die Produkte sämtlichen Anforderungen gerecht und nehmen somit eine Sonderstellung auf dem Markt ein.

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Gebrüder Bing | Bing Teddybären und Plüschtiere

Die Firmengeschichte der Gebrüder Bing geht bis in das Jahr 1865 zurück, somit gehört der Hersteller zu den ältesten seiner Art. Zunächst wurde das Unternehmen als Manufaktur für Haushaltswaren gegründet, doch bereits kurz nach dem Unternehmensstart nahm man auch Spielzeug mit ins Programm. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erkannten die Gründer Ignacio und Adolf Bing die Nachfrage nach Spielzeug-Teddybären und begannen mit der Entwicklung dieser Produkte.

Mangels Material und geeigneter Fertigungsmethoden stellte man zunächst Bären aus Blech her, die anschließend mit Plüsch überzogen wurden. Darüber hinaus war Bing über Jahrzehnte für seine hochwertigen und detaillierten Zinnfiguren bekannt.

Zu Anfang des neuen Jahrhunderts verabschiedete man sich vom Spielzeugbären aus Blech und fertigte fortan solche aus Mohair, die mit Holzwolle gestopft wurden. Einen großen Namen machte sich das Unternehmen in der Herstellung spezieller Scheibengelenke, mit denen die Spielzeuge beweglicher wurden. Aus dieser Tradition entwickelte sich einer der größten Spielzeughersteller in Deutschland mit zeitweise mehr als 6.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen geriet allerdings in den dreißiger Jahren in wirtschaftliche Not, woraufhin die einzelnen Unternehmensbereiche verkauft beziehungsweise in andere Unternehmen ausgegliedert wurden.

Erst 1992 wurde das Unternehmen Gebrüder Bing von mehreren Bamberger Familien – unter ihnen auch Nachfahren der Gründer - wieder reaktiviert. Seitdem beschäftig man sich erneut mit der Entwicklung von Teddybären und anderen Plüschtieren sowie Puppen, Eisenbahnen und Spielzeugautos. Man besann sich auf alte Traditionen und stellt Plüschtiere fortan hauptsächlich in liebevoller Handarbeit her, was insbesondere das Sammlerherz hoch erfreut. Dennoch eignen sich die qualitativ hochwertigen Spielzeuge von Bing selbstverständlich auch für Kinderhände.

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Sunkid Plüschbären

Als relativ junger Hersteller von Spielwaren - insbesondere Plüschfiguren - existiert die Sunkid GmbH seit etwas mehr als zwei Jahrzehnten. Der Firmensitz befindet sich in Lorsch (Land Hessen), von wo aus die hochwertigen Spielwaren in alle Welt ausgeliefert werden.

Von Anfang an vertraten die Unternehmensgründer die Ansicht, dass ausschließlich hochwertiges Spielzeug dauerhaft am Markt bestehen könne. Somit kann sich der Kunde heute sicher sein, mit dem Kauf eines Sunkid-Teddybären ein Produkt in bester Qualität und gefertigt unter Verwendung hochwertiger Materialien zu erhalten.

Im Zuge der immer größer werdenden Beliebtheit von Teddybären im Retro-Design besann sich auch das Unternehmen Sunkid auf diese schöne Tradition und bietet heute eine breite Palette verschiedener Teddybären an, die mit ihrer traditionellen Optik und den hochwertigen, ausgesuchten Materialien den Bären unserer Großeltern sehr nah kommen. Zusätzlich fertigt Sunkid die passende Bekleidung für Puppen und Teddybären, ebenfalls im Retro-Look mit bereits vor mehr als 100 Jahren verwendeten Materialien und ebensolchen Schnitten beziehungsweise Designs.

Zwar kann der Hersteller nicht auf eine solch große Tradition wie andere deutsche Unternehmen (beispielsweise Steiff oder Hermann) zurückblicken, die Produkte stehen denen jedoch in nichts nach. Gleichwohl sind sie durch die modernen Produktionsmethoden etwas preisgünstiger auf dem Markt zu erwerben, sie eignen sich somit nicht nur für Sammler und Bärenliebhaber, sondern auch als hochwertiges Kinderspielzeug.

Neben den klassischen Teddybären bietet der Hersteller Sunkid heute auch zahlreiche andere Plüschtiere sowie weiteres, hochwertiges Kinderspielzeug auf dem Markt an.

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Martin Bären

Mit dem Hersteller Martin Bären hat eine echte Manufaktur Einzug in unsere Herstellerliste gefunden. Das Unternehmen gehört außerdem zu den wenigen, die sich ausschließlich der Produktion von Teddybären verschrieben haben.

Firmeninhaber ist Rainer Martin, seines Zeichens Urenkel des Unternehmensgründers. An den Produktionsmethoden hat sich indes bis heute kaum etwas geändert, jeder Teddybär von Martin wird in höchster handwerklicher Qualität und bestem Material hergestellt. Durch die fehlende Serienproduktion entstehen äußerst geringe Stückzahlen, die wiederum dafür sorgen, dass die Bären von Martin unter Sammlern sehr schnell steigende Preise verzeichnen.

Immer wieder lässt sich das Unternehmen neue Themenbereiche einfallen, in denen dann Bärenmodelle entworfen werden. So fertigt Martin beispielsweise spezielle Jahresbären, Horoskopbären, Fanbären und vieles mehr. Um den Bekanntheitsgrad zu steigern, stellte man außerdem einige Teddy-Bären her, die als Superlativ ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen wurden. So zum Beispiel der kleinste sowie der größte Teddybär der Welt.

Einen Hersteller mit größerer Innovationskraft im Bereich der Teddybären sucht man sicherlich weltweit vergebens. So stellte Martin beispielsweise kürzlich den so genannten Umweltbär vor, ein ausschließlich aus ökologischen Materialien gefertigtes Modell, für dessen Kauf eigens ein Baum gepflanzt wird.

Wichtig zu wissen ist, dass die Bären von Martin nicht im traditionellen Spielzeughandel erhältlich sind. Sie können ausschließlich im Ladengeschäft oder über das Internet erworben werden, zudem ist der Firmengründer regelmäßig in speziellen Verkaufsshows im Fernsehen zu sehen. Auch auf Spielzeugausstellungen und Messen findet man die Bären von Martin regelmäßig, allerdings können sie hier meist nicht käuflich erworben werden.

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Althans Plüschtiere und Bären

Wie viele andere Spielzeughersteller stammt auch das Unternehmen Althans Plüschtiere aus der thüringischen Spielzeugstadt Sonneberg. Bereits in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts begann man hier mit der Fertigung von Teddybären. Während des Zweiten Weltkrieges in Verbindung mit der darauf folgenden Teilung Deutschlands mussten die Gründer jedoch die Produktion von Plüschtiere zunächst aufgeben und arbeiteten unweit entfernt von Sonneberg auf einem landwirtschaftlichen Hof.

Bereits im Jahr 1949 begann man allerdings wieder, Teddybären von Hand und in Heimarbeit herzustellen. Um diese zu verkaufen, eröffneten Karl und Else Althans im besagten Jahr ein kleines Einzelhandelsgeschäft. Zusätzlich begannen sie damit, ihre handgefertigten Teddybären auch auf Wochenmärkten anzubieten. Zunächst betrieben sie diesen Handel jedoch nur als Nebenerwerb, nach und nach erweiterten sie jedoch die Produktion und vergrößerten außerdem das Sortiment um zahlreiche andere Plüschtiere.

In den erfolgreichen Nachkriegsjahren und in Zeiten des Wirtschaftswunders wurde die Nachfrage nach Teddybären und anderen Spielzeugen immer größer, wodurch auch das Unternehmen Althans weiter wuchs. Schließlich gab man die Landwirtschaft auf und widmete sich wieder ganz der Herstellung von Plüschtieren.

Mittlerweile besteht das Unternehmen seit mehr als 60 Jahren und kann sich immer noch erfolgreich am Markt behaupten. Es werden Teddybären und andere Plüschtiere produziert, allerdings verlagerte man bereits in den neunziger Jahren Teile der Produktion nach Fernost. Die Entwicklung findet allerdings weiterhin im kleinen Ort Birkig nahe Sonneberg in Deutschland statt. Zusätzlich wurde dort vor einigen Jahren eine kleine Produktionsstätte reaktiviert, in der hauptsächlich Sondereditionen und Einzelstücke hergestellt werden. Diese Bären sind unter Sammlern besonders begehrt.

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Steiner Plüschtiere & Teddys

Die Geschichte der Steiner Plüsch GmbH geht zurück auf die Firma Franz Schmidt & Co., welche im Jahr 1889 durch zwei Geschäftspartner gegründet wurde. Unternehmensziel war zunächst die Herstellung von Puppen. Das junge Unternehmen entwickelte sich gut, insbesondere die Kontakte zu den Porzellanfabriken der näheren Umgebung konnten gewinnbringend ausgenutzt werden.

1955 ergaben sich mehrere tiefe Einschnitte in die Unternehmensgeschichte. Fortan übernahm ein Enkel des Firmengründers, Harald Steiner, die Geschäftsleitung, nachdem kurz zuvor ein verheerendes Großfeuer das Hauptgebäude des Betriebes komplett zerstört hatte. Dieses konnte jedoch wieder aufgebaut werden, der Geschäftsbetrieb wurde fortgesetzt.

Nicht mehr zu retten war dagegen, als das Unternehmen Anfang der 70er-Jahre – wie fast alle anderen privaten Betriebe in der DDR auch – enteignet und in Staatseigentum umgewandelt wurde. Ab diesem Zeitpunkt firmierte es unter dem neuen Namen „VEB Plüschspielwaren Georgenthal“. In der ersten Zeit blieb Harald Steiner Vorsitzender, bevor auch er seinen Hut nehmen musste.

Nach dem Zusammenbruch der DDR 1989 erkannten die ehemaligen Firmeneigentümer ihre Chance und gründeten im Oktober 1990 die neue „Steiner GmbH“. Zunächst firmierte man in den alten Räumlichkeiten, bevor das Unternehmen 1993 in einen Neubau mit angeschlossenem Werksverkauf investierte. Etwas später kaufte man die alten Gebäude von der Treuhand zurück und nutzte diese fortan hauptsächlich als Lagerflächen.

Heute umfasst die Produktpalette der Steiner GmbH eine große Auswahl verschiedener Stofftiere, außerdem produziert man Tier mit elektromechanischem Antrieb sowie Kostüme und diverse Sammlerartikel. Auch die Zielgruppe hat sich deutlich erweitert – neben Kindern gehen viele Produkte auch direkt an Sammler und Liebhaber.

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Dean´s Teddy Bears

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern der Welt gibt es Hersteller und Manufakturen für hochwertige Teddybären. Schaut man sich einmal in England um, führt an Dean´s Bears kein Weg vorbei. Es handelt sich dabei um den mit Abstand bekanntesten britischen Hersteller für Teddybären und andere Plüschtiere.

Die Geschichte des Unternehmens geht zurück bis ins beginnende 20. Jahrhundert. Damals begann man zunächst damit, spezielle Kinderbücher zu produzieren. Schnell zeichnete sich jedoch der Trend zu Nachbildungen von Tieren als Spielzeug ab, vorangetrieben insbesondere durch die Firma Steiff aus Deutschland. Zunächst versuchte Dean´s, in der Rolle als Importeuer ausländischer Teddybären auf diesen Zug aufzuspringen, was allerdings durch den sich anbahnenden Ersten Weltkrieg erschwert wurde. Der einzige Ausweg bestand darin, selbst Teddybärenmodelle zu entwickeln.

Bis 1920 hatte man sich eine große Produktpalette von Bären und anderen Plüschtieren aufgebaut, die sich sehr gut verkauften. Nachdem man über die Jahre mit verschiedensten Materialien zur Herstellung der Bären experimentiert hatte, kam 1922 der Durchbruch mit dem ersten Dean´s Bear aus dem hochwertigen Material Mohair. Dieser wies endlich die Qualität und Langlebigkeit auf, die sich die Firmengründer immer gewünscht hatten.

Einen großen Erfolg erzielte das Unternehmen mit den neuartigen Disney-Figuren und Puppen, die man ab Anfang der 30er-Jahre herstellte. Die Idee dieser ersten Merchandising-Produkte war damals noch ganz neu, fand aber sehr schnell Anklang bei der Kundschaft.

Heute steht Dean´s Bears insbesondere für Sammlerbären und andere Plüschtiere aus Mohair, gefertigt in höchster Qualität und handwerklicher Vollendung. Regelmäßig werden Sondereditionen in besonders kleinen Stückzahlen aufgelegt, die bei Sammlern hoch begehrt sind.

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Merrythought Teddy Bears

Neben Deutschland ist Großbritannien eines der Haupt-Absatzgebiete für Teddybären und Plüschtieren. Nicht nur Kinder spielen dort traditionell sehr intensiv mit diesem Produkten, auch die Sammler- und Liebhaberszene ist sehr groß. Kein Wunder also, dass es bis vor einigen Jahren viele Hersteller für Teddybären auf der Insel gab.

Davon ist heute leider kaum noch etwas übrig. Unzählige Unternehmen mussten in den letzten Jahren ihre Tore für immer schließen, weil die Konkurrenz aus Asien übermächtig wurde. Und so kommt heute der größte Teil aller verkauften Teddybären aus China, Hong Kong oder Taiwan, sogar ehemals etablierte Hersteller von hochqualitativen Plüschtieren lassen dort inzwischen aus Kostengründen fertigen.

Einige wenige Unternehmen gibt es allerdings noch, die die Fahne der britischen Tradition hoch halten. Eines davon ist Merrythought aus Ironbridge, einer verschlafenen Kleinstadt im Hinterland. Hier werden noch Teddybären wie vor 100 Jahren gefertigt! Sämtliche Fertigungsschritte erfolgen in reiner Handarbeit, die wenigen, von Hand bedienten Maschinen sind fast so alt wie die ältesten Teddybären der Manufaktur.

Die meisten Mitarbeiter sind schon seit Jahrzehnten im Unternehmen, jeder Arbeitsschritt ist perfekt eingeübt und somit Garant für ein wirklich hochwertiges Endprodukt. Dieses spricht dann auch für sich: Die Bären von Merrythought haben einen ganz eigenen Charakter, diesen besonderen Blick, der sie unverwechselbar macht.

All das macht Merrythought Bären zu ganz besonderen Sammlerstücken, die teils schon nach kurzer Zeit enorme Wertzuwächse erzielen. Heiß begehrt sind unter Sammlern übrigens die „Limited Edition“ Ausgaben, welche in besonders kleinen Stückzahlen aufgelegt werden.

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Muffy VanderBear

Werfen wir doch einmal einen Blick über den großen Teich nach Amerika und schauen, was es dort im Bereich Teddybären so alles gibt. Zunächst eines vorweg: Die USA sind allgemein nicht unbedingt bekannt dafür, gesteigerten Wert auf langlebige, hochwertige und von Hand gemachte Produkte zu legen. Im Gegenteil: Die Wegwerf-Mentalität ist hier besonders stark verbreitet. Trotzdem gab (und gibt) es einige Manufakturen für Teddybären und andere Plüschtiere in den USA, die einen kleinen, aber feinen Kreis von Liebhabern um sich scheren konnten.

Eine davon ist die Firma Muffy VanderBear. Genauer gesagt, nennen sich so die Produkte des dahinter stehenden Unternehmens, welches den Namen „North American Bear Company“ trägt. Noch genauer gesagt: Muffy ist das mit Abstand berühmteste Mitglied der VanderBear-Familie und erblickte 1984 erstmals das Licht der Welt. Obwohl es die North American Bear Company und die meisten anderen Modelle der VanderBear Reihe schon wesentlich länger gab, schlug Muffy voll ein und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Aushängeschild des Unternehmens.

Im Grunde genommen ist Muffy ein auf den ersten Blick recht unscheinbarer, ca. 18 cm großer Teddybär mit hübschem Gesicht und flauschigem Fell. Das Besondere daran: Es gibt wohl keinen anderen Plüschbären auf der Welt, der seitens des Herstellers mit einer solch großen Auswahl an Zubehör und Kleidung ausgestattet wurde. Das Ganze gleicht einem Puzzle, das man nach und nach zusammensetzen muss. Kunstvoll genähte Kleidung, ausgefalle Kostüme, Betten und vieles mehr – all das kann der Sammler zu seinem Muffy Bär erwerben. Somit sind diese Bären hauptsächlich für Sammler und Liebhaber gedacht, weniger für Kinderhände.

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