
Der Hund: Liebster Freund des Menschen. Einige behaupten gar, der Hund sei ihnen lieber als die meisten Menschen. Doch woher kommt diese große Liebe zu einem der beliebtesten Haustiere der Deutschen? Wir werden versuchen, dies zu ergründen.
Seit Jahrtausenden halten sich Menschen Hunde als Haus-, Hof- und Nutztier. Während der Hund heute jedoch meist als (mehr oder weniger) vollwertiges Mitglied der Familie angesehen wird, erfüllte er zu früheren Zeiten auch vielfältige andere Aufgaben. Er bewachte das Hab und Gut seiner Besitzer und war außerdem als Helfer bei der Jagd unentbehrlich. Außerdem wurde er immer wieder dazu eingesetzt, andere Tiere, zum Beispiel Schafe, Ziegen, Hühner etc., zu beaufsichtigen und die Herde zusammenzuhalten.
Dabei gibt sich der Hund stets loyal und anspruchslos. Im Gegensatz zur Katze passt er sich beispielsweise wesentlich besser den Gepflogenheiten seiner Besitzer an und ordnet sich in seinem Rudel unter. Es gibt kein anderes Haustier, das dem Menschen so nahe steht, wie ein Hund. Gerade für ältere Menschen, die vielleicht schon ihren Lebenspartner verloren haben, wird er oftmals zu einer Art Partner-Ersatz und sorgt dafür, dass der graue und einsame Alltag etwas bunter wird.
Auf den modernen Menschen hat der Hund in der Regel wesentlich mehr Einfluss, als ihm einfach nur ein guter Partner an seiner Seite zu sein. Ein Hund sorgt dafür, dass wir viel schneller und unkomplizierter mit anderen Menschen - insbesondere solche, die ebenfalls Hundebesitzer sind - in Kontakt kommen. Nicht selten hat der gemeinsame Nenner schon dafür gesorgt, dass sich Beziehungen zwischen zwei Menschen anbahnten. Der Hund sorgt außerdem dafür, dass wir nicht zu Hause auf dem Sofa versauern, sondern regelmäßig nach draußen an die frische Luft kommen. Für die eigene Gesundheit kann dies nur förderlich sein.
Wer angesichts dieser vielen positiven Fakten damit liebäugelt, sich endlich den Traum vom eigenen Hund zu verwirklichen, der wird zunächst viele Fragen haben. Welche Rasse soll es sein? Wo soll der Hund eigentlich herkommen? Wie erziehe ich ihn am besten, was frisst er und wie erhalte ich seine Gesundheit?
Damit auch Sie bestens auf Ihren neuen Vierbeiner vorbereitet sind, haben wir diese Webseite erstellt. Sie soll Ihnen einen Überblick über sämtliche Fragestellungen geben, die der Wunsch nach einem Hund zwangsläufig aufwirft. Gleichzeitig soll sie all diese Fragen möglichst kompakt und leicht verständlich beantworten. Schließlich hat keiner Lust, sich zunächst einmal über Monate mit dem Thema Hund zu beschäftigen, bevor der geliebte Vierbeiner endlich vor ihm steht.
Nun ist es soweit: Der Wunsch nach einem eigenen Hund ist so groß geworden, dass Sie ihn nicht mehr länger aufschieben möchten. Ein Hund soll also ins Haus kommen, und das möglichst schnell. Doch zunächst stellt sich dabei die Frage nach dem passenden Vierbeiner.
Vielleicht gibt es bereits eine Hunderasse, in die Sie sich in der Kinderzeit hoffnungslos verliebt haben. Dann ist zumindest eine der wichtigsten Fragen bereits geklärt. Allerdings gibt es noch viele weitere Punkte, die in diesem Zusammenhang geklärt werden müssen. Soll es ein Rüde oder eine Hündin werden? Soll der Hund bereits als Welpe zu Ihnen kommen, oder doch lieber als erwachsenes Tier?
Bevor wir jedoch auf die Fragestellungen noch etwas näher eingehen, zunächst ein ganz wichtiger Hinweis: Ob man es glauben will oder nicht, der weitaus größte Teil der Hunde, die heute von ihren Besitzern wieder an den Züchter zurückgegeben oder ins Tierheim abgegeben werden, erfährt dieses Schicksal aus einem einzigen Grund: Der Vierbeiner verträgt sich nicht mit den Kindern der Familie. Die Verträglichkeit mit Kindern ist also besonders wichtig, und man sollte sich mehr als ausreichend Zeit dafür nehmen, zunächst alle Fakten so genau wie möglich abzuklären, bevor ein Hund angeschafft wird.
Nicht jede Hunderasse verträgt sich gleichermaßen gut mit kleinen (oder auch größeren) Kindern. Und selbst innerhalb der gleichen Rasse kann es große Unterschiede geben, zum Beispiel zwischen einem Hund vom Züchter und einem solchen aus dem Tierheim, beziehungsweise zwischen Welpen und erwachsenen Hunden, Rüden und Hündinnen. Wenn Sie sich also mit den verschiedenen Rassen und Eigenschaften der Hunde beschäftigen, achten Sie zunächst ganz genau darauf, inwieweit diese mit Kindern verträglich sind.
Es ist eine Art Kardinalfrage, ob man einen Mischling oder doch lieber einen Rassehund anschaffen sollte. Grundsätzlich ist es so, dass sich die Besitzer von Mischlingshunden von Rassehundbesitzern immer etwas als von oben herab betrachtet fühlen. Ob das letztendlich wirklich zutrifft, sei dahingestellt. Auf der anderen Seite machen die Besitzer von Mischlingen immer wieder deutlich, dass auch diese Hunde ein schönes, liebevolles Zuhause mit entsprechendem Familienanschluss verdient haben. Und das ist absolut richtig!
Ein paar Punkte sollten Sie jedoch trotzdem überdenken, bevor Sie die Frage nach Mischling oder Rassehund für sich persönlich beantworten.
Falls Sie vorhaben, mit Ihrem Hund später einmal selbst zu züchten oder diesen auf Hundeausstellungen zu präsentieren, werden Sie an einem Rassehund kaum vorbeikommen. Sämtliche Hundeausstellungen in Deutschland sind reine Rasseschauen, Mischlinge werden hier also nicht ausgestellt. Und auch eine anerkannte Zucht, die mit dem Segen eines wichtigen Verbandes, z. B. dem VDH, durchgeführt werden soll, basiert immer auf einem Rassehund. Soll der Hund dagegen lediglich als Familienmitglied und Freizeit- beziehungsweise Spielkamerad fungieren, spricht überhaupt nichts dagegen, sich einen Mischling anzuschaffen. In diesem Fall werden die Hobbyzüchter und Tierheime sehr dankbar sein, dass auch ein solcher Hund ein schönes Plätzchen bekommt.
Weiterhin muss erwähnt werden, dass Rassehunde in der Regel nach vorgegebenen und strengen Standards gezüchtet werden. Bei Mischlingen ist dies nicht der Fall. Und so ergeben sich oftmals die kuriosesten Mischungen, bei denen die gesundheitlichen Aspekte allerdings kaum vorauszusehen sind. Das bedeutet konkret: Sie wissen bei einem Mischlingshund nie genau, ob er anfällig für bestimmte Krankheitsbilder ist. Ein Umstand, der dem zukünftigen Mischlingshund-Besitzer durchaus bewusst sein sollte.
Eine ebenfalls enorm wichtige Frage ist die nach dem Geschlecht des zukünftigen Hundes. Innerhalb einer bestimmten Rasse macht es durchaus einen großen Unterschied, ob Sie sich für einen Rüden oder eine Hündin entscheiden. Dabei kann man nicht pauschal sagen, dass eines von beiden Geschlechtern pflegeleichter oder umgänglicher ist. Man muss sich jedoch über einige Dinge bewusst sein, z. B. darüber, dass eine Hündin ein- bis zweimal im Jahr läufig wird und sich ihr Wesen in dieser Zeit durchaus eklatant ändern kann. Bei einem Rüden kann es nach einiger Zeit - insbesondere dann, wenn er nicht kastriert ist - ebenso zu schwierigen Verhaltensweisen kommen, z. B. zu übertriebenem Dominanzverhalten.
Diese Frage beantwortet sich oftmals von allein. Kurz gesagt: Wer einen Rassehund vom Züchter kauft, wird ihn fast immer im Welpenalter bekommen. Wer sich dagegen für einen Hund aus dem Tierheim entscheidet, wird diesen in der Regel in einem schon etwas fortgeschritteneren Alter übernehmen.
Viele zukünftige Hundebesitzer möchten ihren Hund schon im Welpenalter haben und ihn dann das ganze Leben begleiten. Außerdem haben Sie in diesem Fall die Möglichkeit, die gesamte Erziehungs- und Prägephase mitzuerleben und den Hund somit nach Ihren Wünschen und Vorstellungen zu erziehen. Es darf jedoch auch nicht verschwiegen werden, dass sich gerade Anfänger oft mit der Erziehung eines Hundes überfordert fühlen. In diesem Fall ist es besser, einen bereits erwachsenen Hund aus dem Tierheim anzuschaffen – idealerweise einen, dem die Fachleute ein freundliches, ruhiges und gefestigtes Wesen attestieren.
Bleibt zum Schluss noch die Frage nach der richtigen Rasse – zumindest für all diejenigen, welche sich diesbezüglich noch nicht festgelegt haben. Viele Anregungen erhalten Sie dazu in unserem Lexikon der verschiedenen Hunderassen auf dieser Webseite. Wenn Sie offen für jegliche Hunderasse sind, sollten Sie jedoch nicht allein nach der Optik gehen. Sicher, der Hund muss einem auch gefallen, aber viele weitere Faktoren sind ebenso ausschlaggebend. Machen Sie sich beispielsweise Gedanken über die Größe des Wunschhundes. Passt dieser problemlos in Ihr Auto? Was machen Sie mit dem Hund, wenn Sie in den Urlaub wollen? Auch hier hängen die Unterbringungsmöglichkeiten oftmals von der Größe des Tieres ab.
Auch die finanzielle Seite und der Pflegeaufwand sind nicht zu vernachlässigen. Ein großer Hund kann durchaus Futter für mehrere Hundert Euro im Monat benötigen, wenn es nicht gerade das Billigste sein soll. Es macht eben einen gehörigen Unterschied, ob Ihr Liebling 200 g oder 1.500 g Futter pro Tag vertilgt. Außerdem kostet die Ausstattung (z. B. Hundekorb, Kissen, Decken, Halsbänder etc.) für einen großen Hund meist deutlich mehr als für einen kleinen. Ähnliches gilt auch für die Pflege: Wer sich einen besonders langhaarigen Hund anschafft, der muss sich darüber bewusst sein, zumindest 1-2 Stunden pro Woche für die Fellpflege freizuhalten.
Die Auswahl der passenden Hunderasse gleicht einer Religion. Es gibt Menschen, die sind komplett auf eine Rasse eingeschworen und kämen nie auf die Idee, sich einen Hund einer anderen Rasse anzuschaffen. Vielleicht haben auch Sie sich bereits seit vielen Jahren auf eine bestimmte Hunderasse festgelegt. Vielleicht gehören Sie aber auch zu denen, die vor der Anschaffung des ersten Hundes stehen und sich noch überhaupt nicht sicher sind, welche Rasse es denn sein soll.
Für Letztere haben wir auf dieser Seite ein kleines Hunderassenlexikon eingerichtet, in dem die beliebtesten Rassen in Deutschland etwas näher vorgestellt werden. Schließlich muss der Hund zu Ihnen und Ihrem individuellen Lebensstil passen, bzw. soll sich dort so harmonisch wie möglich einfügen.
Leider passiert es immer wieder, dass Menschen sich einen Hund anschaffen, der überhaupt nicht zu ihnen und ihrem Leben passt. In diesem Fall gibt es nur zwei Möglichkeiten: Sie wachsen an Ihren Aufgaben und stellen sich dem Problem (was viel Zeit und Arbeit kosten kann), oder Sie werfen die Flinte ins Korn. In diesem Fall handelt es sich dann um einen der bedauernswerten Hunde, die zurück zum Züchter gehen oder ins Tierheim wandern, um dort auf einen Menschen mit mehr Weitblick zu warten. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie sich die folgenden Rassebeschreibungen ausführlich zu Gemüte führen.
Diese Hunderasse wird auch kurz „Afghane“ genannt. Der Afghanische Windhund stammt ursprünglich aus Afghanistan, was auch den Namen dieser Hunderasse erklärt. In seiner Heimat wurde der Afghanische Windhund früher oftmals zur Jagd auf verschiedene Wildtiere eingesetzt. Dabei kam dem Hund seine Schnelligkeit sehr zugute. Heute ist der Afghanische Windhund vielmehr ein Ausstellungs- oder Rennbahnhund.
Die Widerristhöhe bei männlichen Afghanischen Windhunden beträgt 68-74 Zentimeter. Weibliche Hunde dieser Rasse werden etwas kleiner. Ihre Widerristhöhe beträgt 63-69 Zentimeter. Das Gewicht der Hunde hängt auch von der Größe ab und liegt in etwa zwischen 20-30 Kilogramm. Charakteristisch für diese Hunderasse ist der längliche Kopf. Zudem verfügt der Afghanische Windhund über einen langen Hals, welcher ebenfalls markant für diese Art ist. Afghanische Windhunde besitzen ein langes Fell. Exemplare, die auf der Rennbahn eingesetzt werden, weisen jedoch ein kürzeres Fell auf, damit es die Hunde beim Laufen nicht stört. Eine weitere Besonderheit bei den Afghanischen Windhunden sind die zahlreichen Fellfarben. So existieren bei dieser Hunderasse die verschiedensten Farbvariationen. An der Schnauze und im Gesicht ist das Fell wesentlich kürzer als am Rest des Körpers.
Da es sich bei dem Afghanischen Windhund um eine etwas größere Hunderasse handelt, ist es sinnvoll, den Hund früh zu erziehen, sodass es beim Spazierengehen möglich ist, den Hund ohne Probleme an der Leine zu führen. Der Afghanische Windhund verfügt über Kraft und einen vorhandenen Jagdtrieb. Aus diesem Grund ist eine gute Erziehung wichtig. Aufgrund des langen Fells ist es für die Halter dieser Hundeart sehr wichtig, Zeit für die Pflege des Fells einzuplanen. Ein regelmäßiges Bürsten ist nicht zu vermeiden, wenn es darum geht, dass der Hund sein glänzendes Fell beibehalten soll. Zudem ist es möglich, dass sich bei dem Spazierengehen schnell Dreck im Fell des Afghanischen Windhunds festsetzen kann, welcher entfernt werden muss.
Bei den Afghanischen Windhunden handelt es sich um eine recht sensible Hunderasse. Dieser Fakt muss bei der Erziehung des Hundes beachtet werden, denn ein harter Umgangston könnte sich negativ auf den Hund auswirken. Aufgrund ihres ursprünglichen Einsatzgebietes als Jagdhund verfügen die Afghanischen Windhunde über sehr viel Energie. Daher sollte bei der Haltung darauf geachtet werden, dass dem Hund der notwendige Auslauf geboten wird. Da der Afghanische Windhund eine sehr aktive Rasse ist, bietet es sich an, den Hund mit Dingen wie Coursing, Rennen etc. zu beschäftigen, um ihm auf diese Weise ausreichend Bewegung anzubieten. Diese Hunderasse benötigt eine zeitintensive Pflege und viel Auslauf.
Ursprünglich stammt der Australian Shepherd aus den Vereinigten Staaten von Amerika. In Bezug auf die Farbe des Fells weisen die Australian Shepherds eine große Vielfalt an verschiedenen Farben vor. Tatsächlich gibt es bei diesen Hunden zahlreiche Fellfarbtöne, wobei jedoch eine schwarze oder rote Grundfarbe vorhanden ist. Neben diesen Grundfarben kann der Australian Shepherd viele Abzeichen vorweisen. Insgesamt gibt es bei dem Australian Shepherd 16 Farbvarianten.
Beim Australian Shepherd handelt es sich um einen ausgezeichneten Hütehund. Diese Hunderasse agiert bis in die heutige Zeit als Hütehund, wird inzwischen jedoch aufgrund seines friedlichen Wesens auch gerne als Familienhund gehalten. Durch ihre Aufgabe als Hütehund besitzt diese Hunderasse einen entsprechenden Körperbau und selbstverständlich eine Menge Energie, weshalb diese mittelgroßen Hunde zu den aktiven Hunderassen gezählt werden können. Die Widerristhöhe bei Rüden des Australian Shepherds liegt bei 51-58 Zentimeter. Weibliche Hunde dieser Art sollten eine Widerristhöhe von 46-53 Zentimeter vorweisen. Aufgrund der vermehrten Zucht in den letzten Jahren ergaben sich verschiedene Leiden, an welchen der Australian Shepherd des Öfteren erkrankt.
Beim Australian Shepherd handelt es sich um einen äußerst intelligenten Hund, der sehr gerne neue Dinge erlernt. Das Fell des Australian Shepherds benötigt einige Fellpflege, sodass die Halter Zeit einplanen sollten, um das Fell dieser Hunde zu bürsten. Da der Australian Shepherd einst dazu gezüchtet wurde, um als Hütehund zu agieren, verfügen diese Hunde über sehr viel Energie, was an den Halter des Hundes diverse Ansprüche stellt. So gilt es zum Beispiel, diesen Hunden ausreichend Auslauf zu bieten, sodass es ihnen möglich ist, ihre Kräfte auszuleben und herumzutoben. Ein einfaches Spazierengehen ist für den Australian Shepherd nicht ausreichend, um seinen täglichen Auslauf zu erhalten. Vielmehr ist es bei dieser Hunderasse nötig, aktiven Hundesport zu betreiben, sodass der Australian Shepherd die Möglichkeit hat, seine Kräfte bei diversen Beschäftigungen, wie zum Beispiel Agility, einzusetzen.
Da der Australian Shepherd über viel Energie verfügt, ist die Haltung vor allem für Menschen sinnvoll, welche die Gelegenheit haben, sich zeitintensiv mit dem Hund zu beschäftigen. Auf diese Art und Weise erhält der Hund den Auslauf, den er benötigt, um ausgelastet zu sein. Aufgrund der Aktivität des Australian Shepherds ist vor allem bei jungen Hunden eine gute Erziehung notwendig, was bei diesen oftmals lernfreudigen Hunden in vielen Fällen nicht schwerfallen sollte. Der Australian Shepherd ist zudem für seine Freundlichkeit bekannt und wird daher heute vermehrt als Familienhund gehalten.
Beim Beagle handelt es sich um eine Hunderasse, welche aus dem Vereinten Königreich stammt. Der Beagle wurde ursprünglich vorwiegend als Jagdhund bei der Treibjagd eingesetzt. Dabei nahmen die Menschen oftmals eine ganze Gruppe von Beagles mit zur Jagd, um die wilden Tiere aus dem Wald oder hohen Gras aufzuscheuchen. Ein Beagle eignet sich jedoch nicht für das Apportieren der Jagdbeute, da die Wildtiere zu schwer für diesen eher kleinen Hund sind.
Die Widerristhöhe des Beagles beträgt 33-40 Zentimeter. Das Gewicht dieser Hunde hängt natürlich auch von der erreichten Größe ab. Ein Beagle kann jedoch ein Gewicht von bis zu 18 Kilogramm erreichen. Er zählt daher zu den eher kleinerer Hunden. Diese Hunderasse verfügt über ein kurzes Fell, wobei im Laufe der Zeit zwei- und dreifarbige Exemplare gezüchtet wurden. Zweifarbige Beagles besitzen entweder eine braun-weiße, zitronengelb-weiße oder rot-weiße Färbung. Dreifarbige Beagles weisen die Farben Braun, Schwarz und Weiß vor. Der Körper des Beagles mag klein gebaut sein, doch ist er sehr robust, was den Beagle zu einem geeigneten Jagdhund macht. Die kurzen, aber dennoch recht muskulösen Beine helfen dem Hund dabei, diverse Aktivitäten, wie zum Beispiel die Jagd, erfolgreich zu meistern. Auffallend sind zudem die Schlappohren des Beagles, welche sich schnell entzünden können. Daher sollte die Ohrenpflege des Beagles nicht außer Acht gelassen werden.
Der Beagle wird auch heute noch als Jagdhund eingesetzt. Allerdings wird diese Hunderasse auch gerne als Familienhund gehalten. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass diese Hunde über einen ausgeprägten Sinn zur Jagd verfügen. Aus diesem Grund sind Beagles etwas schwerer zu erziehen, als dies bei anderen Hunderassen der Fall ist. Daher ist die Haltung als Familienhund vor allem bei hundeerfahrenen Menschen sinnvoll, welche wissen, wie sie mit einem Beagle umzugehen haben, sodass der Hund gut erzogen werden kann, um den Jagdtrieb unter Kontrolle zu halten.
Als Wachhund eignet sich der Beagle nicht, da dies nicht dem Wesen dieser Rasse entspricht. Der Beagle ist im Grunde ein recht fröhlicher Hund, welcher seine Rute stets hochträgt. Diese Hunde werden auch wegen ihrer Gutmütigkeit geschätzt und deswegen gerne gehalten. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Hunde ein Leben im Rudel bevorzugen. Aufgrund der guten Verträglichkeit mit Artgenossen ist es daher möglich und in vielen Fällen im Sinne des Beagles, ihn mit weiteren Hunden zu halten. Aufgrund der gezielten Zucht zur Jagd handelt es sich um recht aktive Hunde.
Wie der Name bereits andeutet, stammt der Berner Sennenhund ursprünglich aus der Schweiz. Diese Hunderasse bevorzugt ein kühleres Klima, da warmes Wetter aufgrund des langen Fells schnell zu einer Tortur für die Hunde wird. Das Fell des Berner Sennenhunds ist lang und sollte glatt sein. Dementsprechend ist es notwendig, bei der Haltung dieser Hunderasse, ein wenig Zeit in die Pflege des Fells zu investieren. Das Fell dieser Hundeart weist insgesamt drei verschiedene Farben vor. Der große Teil des Körpers ist mit schwarzem Fell bedeckt. Die Pfoten, Brust und Blesse des Berner Sennenhunds sind weiß gefärbt. Eine bräunliche bis rote Färbung des Fells ist bei Berner Sennenhunden an den Beinen, über den Augen, an den Backen und an Teilen der Brust vorhanden.
Der Berner Sennenhund besitzt einen sehr robusten Körperbau. Dies wird auch anhand der Größe dieser Hunde deutlich, denn ein Rüde dieser Art kann durchaus eine Größe von 70 Zentimetern erreichen. Die Widerristhöhe liegt bei Rüden jedoch bei 64-70 Zentimetern. Bei weiblichen Berner Sennenhunde beträgt die Widerristhöhe 58-66 Zentimeter. Je nach Größe und Geschlecht des Hundes erreicht dieser ein entsprechendes Gewicht von etwa 40-50 Kilogramm. Vor allem Rüden können auch ein höheres Gewicht erreichen. Der Berner Sennenhund leidet, wie viele andere Rassenhunde auch, an einer gewissen Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten. So bekommen diese großen Hunde häufig Probleme mit den Gelenken. Daher sollte es vor allem bei älteren Hunden dieser Rasse vermieden werden, Treppen zu steigen oder ähnliche Erhöhungen zu erklimmen.
Das Wesen des Berner Sennenhunds ist im Grunde genommen recht ruhig. Allerdings können diese Hunde auch Temperament zeigen, weshalb sie in manchen Fällen gerne als Wachhunde eingesetzt werden. Mittlerweile wird diese Hunderasse auch gerne als Familienhund gehalten. Hierbei reicht es dem Halter zum Vorteil, dass der Berner Sennenhund in der Regel leicht zu erziehen ist, da er schnell und gerne lernt.
Wie bei allen großen Hunderassen ist die Anschaffung eines Berner Sennenhunds nur sinnvoll, wenn stets jemand vor Ort ist, um dem Hund ausreichend Auslauf zu bieten. Ein Haus mit Garten bietet dem Hund die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und sich selbst etwas zu beschäftigen. Bei der Haltung als Familienhund sollte beachtet werden, dass die notwendige Zeit vorhanden ist, um sich angemessen um den Berner Sennenhund kümmern zu können. Diese freundlichen Hunde können zudem eine Spezialausbildung durchlaufen und zum Beispiel zu einem Fährtensuchhund ausgebildet werden. Auch eine Ausbildung zu einem Rettungshund ist denkbar.
Der Bernhardiner ist eine große Hunderasse und stammt ursprünglich aus der Schweiz. Früher wurde diese Rasse vor allem als Lawinenhunde genutzt, doch aufgrund des Verlaufs der weiteren Züchtung ergab sich, dass der Bernhardiner heute ungeeignet für diese Aufgabe ist. Dies liegt vor allem daran, dass der Körperbau des Bernhardiners zu massig geworden ist. Schließlich beträgt die Widerristhöhe der Rüden 70–90 Zentimeter. Weibliche Hunde dieser Rasse besitzen eine Widerristhöhe von 65–80 Zentimetern. Das Gewicht eines Bernhardiners hängt natürlich auch von dessen Größe ab. Allerdings ist ein Gewicht von ungefähr 80 Kilogramm für diese großen Hunde nicht ungewöhnlich. Bernhardiner weisen also einen großen und auch muskulösen Körper auf.
Die Hunde können kurzes oder langes Fell besitzen. Das Fell verfügt entweder über eine weiße Färbung mit rotbraunen Elementen oder ist rotbraun mit weißen Flecken. Ebenso wie viele andere Rassenhunde auch, leidet der Bernhardiner oftmals an verschiedenen Erkrankungen. Vor allem die Hüftdysplasie kommt häufig bei Hunden dieser Rasse vor. Die Magendrehung ist bei den großen Bernhardinern ebenfalls nicht unüblich.
Da der Bernhardiner heute als Lawinenhund nicht mehr infrage kommt, wird diese Hunderasse auch als Familienhund gehalten. Hierbei gilt jedoch zu beachten, dass es sich bei einem Bernhardiner um eine sehr große Hunderasse handelt. Deswegen benötigt der Bernhardiner dementsprechend Platz, um sich frei bewegen zu können. Daher sollten diese Hunde nur in sehr großen Häusern gehalten werden, welche vorzugsweise einen ebenfalls großen Garten vorweisen können. Aufgrund der voluminösen Körpergröße benötigt ein Bernhardiner viel Futter. Dies ist natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden. Hinzu kommt die Fell- und Augenpflege des Bernhardiners. Auch hier sollten Halter einige Zeit einplanen. Bei der Haltung eines Bernhardiners ist die frühe und richtige Erziehung sehr wichtig. Da diese großen Hunde über sehr viel Kraft verfügen, ist es sinnvoll, ihnen früh beizubringen, brav an der Leine zu laufen, um während des Spazierengehens eine angenehme Zeit zu verbringen, ohne, dass der Hund ständig mit voller Kraft an der Leine zieht.
Beim Bernhardiner handelt es sich um einen sehr intelligenten Hund mit einem ausgezeichneten Orientierungssinn, was sein früheres Einsatzgebiet als Lawinenhund erklärt. Zudem sind diese Hunde äußerst freundlich und können sehr anhänglich sein. Der Bernhardiner verfügt außerdem über einen Schutztrieb. Die Haltung dieser Hunde ist manchmal nicht einfach. Daher ist diese Hunderasse eher für Menschen geeignet, die bereits Erfahrung mit der Haltung von Hunden haben, und wissen, wie ein Hund gut erzogen werden kann.
Der Bobtail ist eine britische Hunderasse, welche ursprünglich als Hütehund im Einsatz war. Die Abstammung dieser Art ist bis heute nicht komplett aufgeklärt. Der Bobtail eignet sich gut für die Aufgabe, als Hüte- und Schäferhund zu agieren. Seine aufmerksames Verhalten und der vorhandene Schutzinstinkt prädestinieren ihn für die Arbeit mit Vieh. Heute wird der Bobtail vermehrt als Familien- und Begleithund gehalten. Die Rüden des Bobtails erreichen eine Mindestgröße von 61 Zentimetern. Die Hündinnen werden bei dieser Hunderasse etwas kleiner. Weibliche Bobtails weisen eine Mindestgröße von 56 Zentimetern vor. Das Gewicht der Bobtails hängt selbstverständlich stark von der Größe des Hundes ab.
Charakteristisch für diese Hundeart ist das lange und zottelige Fell. Das Fell des Bobtails kann in den Schattierungen blau oder grau gefärbt sein. Hinzu kommen weiße Fellelemente. Der Bobtail kann auch ein geschecktes Fell vorweisen. Zudem ist es möglich, dass der Bobtail über sogenannte weiße "Socken" verfügt. Das zottelige Fell verdeckt oftmals die Augen des Hundes. Der Bobtail ist ebenfalls unter dem Namen Old English Sheepdog bekannt und verfügt über einen kräftigen Körper, wobei das lange Fell des Bobtails den Eindruck eines massigen Hundes zusätzlich verstärkt.
Als ehemaliger Hütehund verfügt der Bobtail natürlich über viel Kraft, welche der Hund am liebsten bei verschiedenen Aktivitäten einsetzen möchte. Daher sollte dem Hund die Gelegenheit geboten werden, seine Energie sinnvoll bei diversen Freizeitaktivitäten auszuleben. Bei der Haltung als Familienhund gilt es also darauf zu achten, dass der Bobtail genügend Auslauf erhält. Nicht nur das ausgedehnte Spazierengehen ist äußerst wichtig. Der aktive Bobtail kann beispielsweise mit unterschiedlichen Hundesportarten beschäftigt werden. Auf diese Art besteht die Möglichkeit, dem Hund viel Bewegung zu bieten. Allerdings ist nicht nur die körperliche Aktivität wichtig. Diese intelligente und aufmerksame Hunderasse kann auch gut als Wachhund eingesetzt werden, wobei dem Bobtail seine einstige Aufgabe als Hütehund zugutekommt.
Neben dem notwendigen Auslauf dieser großen Hunde und der entsprechenden Beschäftigung ist auch die Fellpflege des Bobtails sehr wichtig. Schließlich macht es das lange und zottelige Fell dieser Hundeart nötig, sich zeitintensiv mit der Fellpflege zu beschäftigen. Um Verfilzungen und Dreck im Fell zu verhindern, muss der Bobtails häufig gebürstet werden. So kann dafür gesorgt werden, dass der Hund über ein schönes Fell verfügt. Bei der Haltung als Familienhund ist es sinnvoll, der Erziehung des Bobtails eine große Beachtung zu schenken, sodass seine Kraft unter Kontrolle gehalten werden kann.
Die Border Collies stammen ursprünglich aus Großbritannien. Dort wurden sie früher als Schäferhunde eingesetzt. Dabei war es die Aufgabe des Border Collies, auf die Schafe achtzugeben und sie zu hüten. Zwar wird der Border Collie auch heute noch als Schäferhund eingesetzt, allerdings wird die Rasse auch als Familienhund beliebter. Der muskulöse Körper des Border Collies eignet sich sehr gut dazu, um Aufgaben wie das Hüten von Schafen erfolgreich nachzugehen.
Der Körper dieser Hunde ist so aufgebaut, dass Border Collies sich schnell fortbewegen können und über eine gute Kondition verfügen, welche es ihnen erlaubt, über eine längere Zeit hinweg aktiv zu sein. Die Rüden des Border Collies werden im Idealfall 53 Zentimeter groß. Weibliche Border Collies werden hingegen etwas kleiner und wiegend dementsprechend weniger. Rüden des Border Collies wiegen in etwa um die 20 Kilogramm. Das Fell dieser Hunderasse kann vollkommen unterschiedliche Färbungen vorweisen, da mittlerweile eine Vielzahl an Farben gezüchtet wurde. Eine besondere Bekanntheit hat jedoch die schwarz-weiße Färbung des Border Collies. Das Fell des Border Collies wird in zwei Typen unterschieden. Einige Hunde weisen ein mäßig langes Fell vor, wohingegen andere Exemplare ein kurzes glattes Fell besitzen.
Der Border Collie wird in der heutigen Zeit auch gerne als Familienhund gehalten. Allerdings darf bei der Anschaffung eines Border Collies auf gar keinen Fall vergessen werden, dass es sich hierbei um einen sehr aktiven Hund handelt, welcher entsprechend Beschäftigung und auch Auslauf benötigt. Diese agilen Hunde sollten lediglich von Familien gehalten werden, welche die notwendige Zeit zur Verfügung haben, um sich mit dem Hund ausreichend zu beschäftigen, denn ein Border Collie ist durch das normale Spazierengehen nicht ausgelastet. Vielmehr ist es nötig, mit einem Border Collie einen Hundesport zu betreiben, sodass der Hund die Möglichkeit bekommt, sich völlig auszutoben.
Da es sich bei dem Border Collie eigentlich um einen Hütehund handelt, darf auf keinen Fall unterschätzt werden, wie viel Energie in diesen Hunden steckt. Daher kommen Border Collies vor allem für sehr sportliche Familien infrage, welche in der Lage sind, dem Hund eine Menge Auslauf zu bieten. Im Idealfall ist ein Garten vorhanden, in welchem sich der Hund frei bewegen und nach Verlangen spielen kann, sollte die Familie mal keine Zeit finden, sich mit dem Hund zu beschäftigen. Der Border Collie ist zudem sehr intelligent und äußerst lernfreudig. Aus diesem Grund ist es möglich, dem Hund stets neue Dinge beizubringen.
Der Chihuahua stammt aus Mexiko und stellt in der Hundewelt eine Besonderheit dar. Schließlich handelt es sich dabei um die kleinste Hunderasse auf der Welt. Die Größe dieser Hunde beträgt im ausgewachsenen Zustand etwa 15-20 Zentimeter. Viel wichtiger ist jedoch das Gewicht des Chihuahuas, welches zwischen 2-3 Kilogramm liegen sollte. Zwar gibt es auch leichtere Exemplare dieser Rasse, jedoch kann sich das niedrige Gewicht negativ auf die Gesundheit des Hundes auswirken. Beim Chihuahua handelt es sich um einen Familienhund, welcher sich mittlerweile einer großen Beliebtheit erfreut.
Die kleinste Hunderasse der Welt ist in zwei Fellvarianten bekannt. So existieren lang- und kurzhaarige Chihuahuas. Das Fell dieser Hunderasse kann die verschiedensten Farben vorweisen. Charakteristisch für den Chihuahua ist der sogenannte Apfelkopf dieser Hunde, da er die Form eines Apfels vorweist. Die Schnauze ist recht kurz, was bei vielen Chihuahuas zu Atemproblemen führt, die nur schwer zu behandeln sind. Zudem verfügt der Chihuahua über große Ohren, bezogen auf die Gesamtgröße des Hundes. Markant sind außerdem die großen Augen des Chihuahuas.
Der Chihuahua ist ein beliebter Familienhund und kann wegen seiner geringen Größe beinahe überall mit hingenommen werden. Trotz seiner Körpergröße ist der Chihuahua ein mutiger Hund mit großem Selbstbewusstsein. Dennoch handelt es sich bei diesen Hunden um sehr freundliche Tiere, welche sich wunderbar als Familienhund eignen. Der Chihuahua ist ein aufmerksamer Hund und besitzt ein gutes Gehör. Obwohl die kleinste Hunderasse der Welt das Gegenteil vermuten lässt, handelt es sich hierbei um recht aktive Hunde, die lebhaft durch das Leben schreiten. Diese kleinen Energiebündel brauchen jedoch nicht viel Auslauf. Allerdings ist es sinnvoll, sie durch Toben und Spielen zu beschäftigen. Dies wird dem Chihuahua sicherlich gefallen.
Dabei sollte jedoch auf gar keinen Fall vergessen werden, dass der Chihuahua trotz seiner geringen Körpergröße kein Spielzeug, sondern ein Hund ist. In Bezug auf die Pflege des Fells fällt vor allem bei langhaarigen Chihuahuas etwas Arbeit an. Auch die großen Augen und Ohren sollten von dem Halter stets kontrolliert werden. Insgesamt handelt es sich beim Chihuahua um einen recht unkomplizierten Hund, der für viele Familien ideal ist. Sein freundliches Wesen ist sehr angenehm. Darüber hinaus kann sich ein Chihuahua äußerst anhänglich und verschmust zeigen, was ebenfalls positiv für einen Familienhund ist. Da es sich bei dem Chihuahua um einen kleinen Hund handelt, der nicht viel Auslauf braucht, kann er auch in kleineren Wohnungen gehalten werden.
Der Chow-Chow ist eine beliebte Hunderasse aus China. Diese Hunde machen vor allem aufgrund ihres Äußeren auf sich aufmerksam. Die Rüden des Chow-Chows werden in der Regel etwas größer als weibliche Hunde dieser Rasse. Ein Rüde verfügt über eine Widerristhöhe von 48-56 Zentimeter. Die Widerristhöhe von weiblichen Chow-Chows beträgt 46-51 Zentimeter. Das Gewicht dieser Hunde variiert. Ein Gewicht zwischen 20-30 Kilogramm ist allerdings nicht unüblich. Dabei gilt zu beachten, dass Rüden aufgrund der voluminöseren Körpergröße oftmals etwas schwerer werden als die Weibchen. Besonders auffallend bei dieser Hundeart ist das plüschige Fell. Bei dem Chow-Chow gibt es zwei Felltypen. Hierbei wird zwischen Kurzhaar und Langhaar unterschieden.
Das Fell dieser Hunderasse kann verschiedene Farben vorweisen. Allerdings sind Chow-Chows stets einfarbig. Zu den Farbvariationen dieser Hunde gehören weiße, braune, schwarze, rote, blaue und cremefarbene Exemplare. Diverse Fellstellen können eine hellere Färbung vorweisen. Der Chow-Chow verfügt über eine hoch angesetzte Rute und eine Mähne am Hals, welche ebenfalls charakteristisch für diese Hunderasse ist. Der Chow-Chow übte in seiner Vergangenheit verschiedene Tätigkeiten aus. So wurde er nicht nur zur Jagd eingesetzt, sondern war auch für die Bewachung von Vieh zuständig. Zudem wurde der Chow-Chow als Schlittenhund verwendet und diente auch als Fleischlieferant, was aufgrund des schönen Aussehens dieser Hunde jedoch nur schwer nachvollziehbar ist. Erwähnenswert hinsichtlich der Optik dieser Hunde sind vor allem die blaue Zunge und der leicht verärgert wirkende Gesichtsausdruck.
Bei der Haltung eines Chow-Chows gibt es einige Dinge, die beachtet werden müssen, denn diese Hunde bringen durchaus einen gewissen Pflegeaufwand mit sich. Vor allem das plüschige Fell des Chow-Chows muss gut gepflegt werden. Ein regelmäßiges Bürsten lässt sich nicht vermeiden, um Verfilzungen oder Dreck aus dem Fell des Hundes zu entfernen. Aufgrund seiner früheren Einsatzgebiete ist der Chow-Chow ein Hund, welcher über Energie verfügt, die der Hund ausleben möchte. Daher ist es wichtig, dem Chow-Chow den notwendigen Auslauf zu bieten, sodass sich der Hund nach Herzenslust austoben kann.
Eine gute Erziehung ist bei dieser Hunderasse äußerst wichtig. Der Chow-Chow ist ein selbstbewusster Hund, welcher auf die richtige Art erzogen werden muss. Da für die Erziehung der Chow-Chows etwas Erfahrung im Umgang mit Hunden von Vorteil ist, sollten Anfänger genau abwägen, ob sie sich einen Chow-Chow halten möchten. Insgesamt handelt es sich bei dem Chow-Chow jedoch um einen eher ruhigen Hund, der in Bezug auf seinen Halter gerne Treue zeigt.
Die Rasse des English Cocker Spaniel stammt ursprünglich, wie es der Name bereits verrät, aus Großbritannien. Früher wurden die Cocker Spaniel vor allem bei der Jagd eingesetzt. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn der Cocker Spaniel verfügt über zahlreiche Talente, die sich bei der Jagd auf Wild gut einsetzen lassen. Dazu zählt zum Beispiel der hervorragende Geruchssinn dieser Hunde. Eine gute Nase haben diese Hunde auch für das Apportieren. Zwar werden die Cocker Spaniel auch in der heutigen Zeit noch bei der Jagd eingesetzt, jedoch sind diese Hunde auch bei Familien sehr beliebt. Die Widerristhöhe bei Rüden beträgt 39-41 Zentimeter. Die Hündinnen werden minimal kleiner. Das Gewicht des Cocker Spaniels sollte ungefähr bei 12-15 Kilogramm liegen. Es gilt bei der Haltung dieser Hunde darauf zu achten, dass sie nicht zu viel wiegen.
Auffallend sind die großen Ohren dieser Hunde, die auch gerne Probleme mit sich bringen, denn sie zeigen eine Anfälligkeit für diverse Erkrankungen. Bei der Cockerwut handelt es sich um eine Erbkrankheit, die zu aggressivem Verhalten führen kann. Doch in der Regel ist der Cocker Spaniel ein freundlicher Hund. Das etwas längere Fell des Cocker Spaniels kann vielerlei Farben besitzen. Bei dem American Cocker Spaniel handelt es sich um eine Hunderasse, die aus dem English Cocker Spaniel gezüchtet wurde.
Der Grund, weshalb der Cocker Spaniel immer häufiger auch als Familienhund gehalten wird, ist vermutlich die Freundlichkeit dieser Hunde. Der Cocker Spaniel kann sehr anhänglich sein, jedoch verfügen diese Hunde auch über einen starken eigenen Willen. Daher ist eine gute Erziehung für den Cocker Spaniel sehr wichtig. Bei der Haltung als Familienhund darf auf keinen Fall vergessen werden, dass der Cocker Spaniel ursprünglich für die Jagd eingesetzt wurde. Aus diesem Grund besitzen diese Hunde oftmals viel Energie. Deswegen sollte nicht darauf verzichtet werden, dem Hund den entsprechenden Auslauf zu bieten. Auch verschiedene Spiele während des Spaziergehens bieten sich an.
Der gute Spürsinn des Cocker Spaniels macht es zudem möglich, den Hund mit unterschiedlichen Suchspielen zu beschäftigen, was dem Hund sicherlich viel Freude bereiten wird. Bei der Pflege des Cocker Spaniels sollte vor allem Wert auf die Fellpflege gelegt werden. Gerade, wenn der Cocker Spaniel im Freien tobt, kann es leicht dazu kommen, dass sich Dreck im Haarkleid des Cocker Spaniels verfängt. Auch Verfilzungen des Fells der Cocker Spaniel sind möglich. Daher ist es sinnvoll, das Fell regelmäßig zu bürsten.
Beim Dackel handelt es sich um eine deutsche Hunderasse. Diese Hundeart ist auch unter anderen Namen, wie Teckel oder Dachshund, bekannt. Der Dackel wurde einst dazu gezüchtet, um diese Hunderasse bei der Jagd einzusetzen. Dabei hat der Dackel vor allem die Aufgabe, die Wildtiere aus ihrem Bau zu jagen. Dementsprechend wird der Dackel dazu genutzt, auf kleinere Tiere, welche in einem Bau leben, Jagd zu betreiben. Hierzu zählen Füchse und Dachse. Der Dackel hat bei der Jagd die Aufgabe, in den Bau des Tieres vorzudringen und dieses aus seinem Unterschlupf zu scheuchen. Auch heute noch wird der Dackel zur Jagd eingesetzt. Der Körperbau des Dackels ist für die Jagd ideal, denn diese Hunde verfügen über kurze Beine und einen kompakten Körper, sodass der Dackel ohne große Schwierigkeiten in den Bau eines Wildtieres vordringen kann.
Je nach Größe des Dackels wird in Normalschlag, Zwergdackel und Kaninchendackel unterschieden. Zur Einordnung ist vor allem der Brustumfang entscheidend. Das Gewicht des Dackels hängt selbstverständlich auch von der Größe des Hundes ab. Ein Dackel kann bis zu 9 Kilogramm wiegen, doch oftmals werden diese kleinen Hunde etwas leichter. Da diese Hunde recht kurze Beine vorweisen, ist darauf zu achten, dass der Dackel nicht an Übergewicht leidet. Auch in Bezug auf das Fell gibt es bei dem Dackel einige Unterschiede. So gibt es Kurzhaar-, Langhaar- und Rauhaardackel. Inzwischen wurde eine Vielzahl an möglichen Fellfärbungen gezüchtet. Die Dackellähme ist eine Erkrankung, welche aufgrund des Körperbaus dieser Hunde auftreten kann.
Der Dackel wird in der heutigen Zeit nicht nur als Jagdhund eingesetzt. Diese Hunderasse wird auch gerne als Ausstellungshund angesehen. Dackel kommen allerdings auch als Begleithunde infrage. Bei dem Dackel handelt es sich um einen äußerst selbstbewussten Hund, was in manchen Fällen bei der Haltung zu Problemen führen kann. Daher gilt es, bei der Erziehung dieser Hunde einige Dinge zu beachten. Aufgrund des hohen Selbstbewusstseins des Dackels kann es dazu kommen, dass er sich mit anderen Hunderassen anlegt, die wesentlich größer sind, als er selbst. Aus diesem Grund eignet sich der kleine Dackel auch als Wachhund, da er wegen seines Wesens nicht so leicht nachgibt. Je nach Art des Fells ist es notwendig, einige Zeit in die Fellpflege zu investieren. Um den Dackel in der Freizeit zu beschäftigen, eignen sich diverse Spiele, wie zum Beispiel das Fährtensuchen, sehr gut, da der Dackel hierbei seine zahlreichen Talente einsetzen kann.
[ © Das Copyright liegt bei www.querrum.de | QUERRUM - QUER RUM gedacht, geschrieben, notiert]