
Die meisten Hundehalter interessieren sich für die Kosten, die ihr Liebling verursacht, nur am Rande. Dennoch kann es nicht schaden, über die finanzielle Belastung Bescheid zu wissen, die ein Hund zwangsläufig verursacht. Das beginnt schon mit der Grundausstattung (Korb, Halsband, Leine etc.) und hört mit der Nahrung noch lange nicht auf. Schließlich will auch der Staat einen Obolus in Form von Steuern haben.
Der Abschluss einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber in jedem Fall sinnvoll. Eine solche Versicherung schützt den Hundehalter von den finanziellen Folgen, die durch das Verhalten des Hundes entstehen können.
Für jeden gehaltenen Hund muss in Deutschland ein gewisser Betrag als Hundesteuer entrichtet werden. Die Zahlung ist dabei einmal pro Jahr fällig. Es handelt sich hierbei um eine so genannte Aufwandsteuer, die von der jeweiligen Stadt oder Gemeinde erhoben wird.
Unabhängig von der Größe Ihres Vierbeiners sind die monatlichen Futterkosten davon abhängig, was Sie verfüttern. Am günstigsten ist das Trockenfutter, gefolgt von Nassfutter, bis hin zur Rohfütterung, genannt BARF. Die Trockenfutterpreise sind sehr unterschiedlich, sowie auch die Preise des Hundefutters in der Dose.
Seinen geliebten Vierbeiner mit in Urlaub zu nehmen, bedarf nicht nur genauer Recherche, sondern auch vermehrter Kosten. Hat man nach langem Suchen endlich ein Hotel oder eine Ferienwohnung gefunden, wo ein Hund erlaubt ist, heißt es noch lange nicht, dass auch tatsächlich alles glatt läuft.
Der Abschluss einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber in jedem Fall sinnvoll. Eine solche Versicherung schützt den Hundehalter von den finanziellen Folgen, die durch das Verhalten des Hundes entstehen können.
Grundsätzlich ist jeder Hundehalter für sein Tier voll haftbar. Das bedeutet konkret: Entsteht durch das Verhalten des Hundes ein Schaden, so muss der Hundehalter diesen aus eigener Tasche begleichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Sachschaden, einen Personenschaden oder einen Vermögensschaden handelt. Während Sachschäden sich finanziell oft noch in Grenzen halten, können Personen- und Vermögensschäden durchaus viele Tausend Euro oder gar mehr kosten. Wer hier nicht entsprechend abgesichert ist, könnte sogar vollständig ruiniert werden.
Das Ganze lässt sich am einfachsten an einem Beispiel erklären:
Ein Hundebesitzer geht mit seinem Tier in der Nähe einer Landstraße spazieren und lässt den Hund von der Leine. In einem unachtsamen Moment des Hundebesitzers läuft das Tier auf die Straße und dann direkt vor ein Auto, das anschließend bremsen muss und mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstößt. Der Unfall wurde also zweifelsfrei durch das Verhalten des Hundes ausgelöst, wodurch der Hundehalter für den Schaden haftbar ist. In diesem Fall kommt eventuell nicht nur der Sachschaden der beiden Fahrzeuge auf den Halter zu, sondern auch die entstandenen Personenschäden. Dabei kann sich jeder denken, wie hoch die Schadenssumme in einem solchen Fall ausfallen kann.
An diesem Beispiel erkennt man die Wichtigkeit einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung. Grundsätzlich muss jeder Hund mit einer eigenen Police abgesichert werden, bei Würfen sind die Welpen bis zu einer gewissen Zeit mitversichert. Je nach Versicherungsgesellschaft kann diese Zeit zwischen wenigen Monaten und einem ganzen Jahr liegen. Sie sollten also genau über die jeweiligen Vertragsbedingungen Bescheid wissen, damit Sie als Züchter rechtzeitig jeden Welpen einzeln versichern können.
Wie bei vielen anderen Versicherungsformen auch, kann die Hundehalter-Haftpflichtversicherung recht individuell an die Bedürfnisse des Hundehalters angepasst werden. So lässt sich beispielsweise eine Selbstbeteiligung festlegen, durch die die Versicherungsbeiträge entsprechend sinken. Außerdem offerieren viele Versicherungsgesellschaften inzwischen Pakete aus mehreren Hundeversicherungen, in denen neben der obligatorischen Haftpflichtversicherung beispielsweise auch noch eine Hundekrankenversicherung enthalten ist. Ob ein solches Paket wirklich Sinn macht, muss allerdings im individuellen Einzelfall entschieden werden.
Für jeden gehaltenen Hund muss in Deutschland ein gewisser Betrag als Hundesteuer entrichtet werden. Die Zahlung ist dabei einmal pro Jahr fällig. Es handelt sich hierbei um eine so genannte Aufwandsteuer, die von der jeweiligen Stadt oder Gemeinde erhoben wird. Aufwandsteuer deshalb, weil Hunde nach Ansicht des Staates einen gewissen finanziellen Aufwand verursachen, z. B. durch die Beseitigung ihrer Hinterlassenschaften.
Jede Gemeinde legte einen eigenen Hundesteuersatz in Deutschland fest. Vorgeschrieben ist die Erhebung der Hundesteuer nicht, es gibt sogar noch einige Städte und Gemeinden in Deutschland, die völlig ohne Hundesteuer auskommen. Aber auch diese werden nach und nach wohl innerhalb der nächsten Jahre eine Hundesteuer einführen.
Da die Städte und Gemeinden bei der Erhebung der Hundesteuer nahezu völlig freie Hand haben, variiert der Steuersatz teilweise erheblich. Noch extremer werden die Unterschiede, wenn mehrere Hunde gehalten werden. Es gibt Gemeinden in Deutschland, bei denen jeder Hund mit dem gleichen Steuersatz belastet wird, bei anderen steigt dieser überproportional mit jedem weiteren Hund an. So kann es durchaus sein, dass der erste Hund beispielsweise einen Steuerbetrag von 70.- € im Jahr kostet, der zweite Hund aber gleich mit dem doppelten Betrag zu Buche schlägt. Der dritte Hund könnte nochmals teurer kommen, z. B. 250.- € pro Jahr. Damit möchten die Städte und Gemeinden erreichen, dass dem so genannten Animal Hording - also dem exzessiven Halten vieler Tiere - wirkungsvoll ein Riegel vorgeschoben wird.
Wichtig zu wissen ist, dass die Hundesteuer ausschließlich auf privat gehaltene Tiere erhoben wird. Für Hunde, die zu gewerblichen Zwecken eingesetzt werden, darf keine Hundesteuer erhoben werden. Dies trifft beispielsweise auf Hütehunde zu, aber auch auf Hunde, die aus einer gewerblichen Hundezucht stammen. Die Gewinne, welche der Händler damit erwirtschaftet, werden durch andere Abgabeformen in Deutschland versteuert.
Weiterhin gib es Hunde, die steuerbefreit sind oder lediglich zu einem ermäßigten Satz versteuert werden müssen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Blindenhunde, Hunde mit bestandenen Prüfungen (z. B. Begleithunde), Hunde aus Tierheimen oder Gebrauchshunde, wie sie beispielsweise Polizei und Zoll verwenden. Auch private Hundezüchter, die die Zucht lediglich als Hobby betreiben, können unter Umständen von der Hundesteuer befreit oder in einen ermäßigten Satz eingestuft werden.
Unabhängig von der Größe Ihres Vierbeiners sind die monatlichen Futterkosten davon abhängig, was Sie verfüttern. Am günstigsten ist das Trockenfutter, gefolgt von Nassfutter, bis hin zur Rohfütterung, genannt BARF. Die Trockenfutterpreise sind sehr unterschiedlich, sowie auch die Preise des Hundefutters in der Dose. Hierbei kann man jedoch nicht pauschal sagen, dass für den Hund gutes Trockenfutter auch dementsprechend teuer ist, bzw. das hochpreisige Trockenfutter automatisch qualitativ wertvoll ist. Sie sollten sich hier danach richten, was Ihr Hund braucht, und was für ihn ungesund ist.
Futter, welches Farb- und Konservierungsstoffe enthält sowie zugesetzte Aromen aufweist, sollten Sie nicht kaufen. Auch Getreide sollte nicht oder nur sehr gering in Hundenahrung vorkommen, denn es kann Allergien auslösen. Der Hundedarm ist nicht auf das Verdauen von Getreide ausgelegt. Nassfutter aus der Dose ist preislich ebenso vielschichtig und auch von enormen Qualitätsunterschieden gekennzeichnet. Wenn Sie einen 30 kg schweren Hund haben, benötigt er etwa 1.200 g Futter am Tag. Nun können Sie erahnen, dass es erhebliche Preisunterschiede ausmacht, ob die Dose ca. 1.- € oder 4.- € kostet.
Die teuerste Variante ist das Rohfüttern, zumindest dann, wenn Sie Ihren Hund abwechslungsreich ernähren wollen. So sind auch hier die Preise recht unterschiedlich. Bezahlt man für 1kg Rinderpansen ca. 2.- €, so liegt der Lammpansen für 1kg schon bei ca. 4.- €. Nicht zu vergessen sind die täglichen Leckerlis, die auch noch zu Buche schlagen.
Letztendlich spart man aber an den Futterkosten am falschen Ende. Denn nur ein gesund ernährter Hund ist wenig krank und erspart Ihnen hohe Tierarztrechnungen. Es lohnt sich der Gesundheit Ihres Hundes zuliebe, sein Futter genauer unter die Lupe zu nehmen, und nicht nur auf möglichst günstige Preise zu schauen.
Seinen geliebten Vierbeiner mit in Urlaub zu nehmen, bedarf nicht nur genauer Recherche, sondern auch vermehrter Kosten. Hat man nach langem Suchen endlich ein Hotel oder eine Ferienwohnung gefunden, wo ein Hund erlaubt ist, heißt es noch lange nicht, dass auch tatsächlich alles glatt läuft. Es beginnt bei einer bestimmten Größe, die das Tier maximal haben darf und hört bei der Beschränkung auf einen Hund auf. Mit mehreren Hunden eine Unterkunft zu finden, grenzt an Lotterieglück.
Sind dennoch alle Hürden genommen, so muss man mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Es gibt den generellen Aufschlag pro Übernachtung und Hund, den Aufschlag für kleine bzw. große Hunde und die oft eingeforderte Kaution von bis zu mehreren Hundert Euro, die zu hinterlegen ist, weil der Hund das Risiko birgt, Mobiliar zu schädigen.
Nicht zu vergessen ist die oft zusätzlich zu tragende Endreinigung, weil ein Hund angeblich mehr verschmutzt als beispielsweise Kinder. Die Preise pro Übernachtung und Hund sind ortsbedingt sehr unterschiedlich und liegen erfahrungsgemäß zwischen 5.- € und 35.- €. Sie sollten sich also vorher genauestens informieren, denn sonst kann aus dem vermeintlich schönen Urlaub auch ganz schnell ein überteuerter Reinfall werden.
Achten Sie nicht nur darauf, ob Hunde erlaubt sind, sondern auch darauf, ob Hundekörbe vor Ort vorhanden sind. Auch die Auslaufmöglichkeiten vor Ort sowie Hundewiesen, Hundespielplätze u.a. sollten vorher genau erkundschaftet werden, damit die Reise nicht für die Katz, sondern für den Hund ist!
Nun ist es soweit: Die schönste Zeit des Jahres steht an, der Urlaub. Und wie es oft so ist, möchten sich Hundebesitzer auch im Urlaub nicht von ihrem vierbeinigen Liebling trennen, sondern diesen einfach mitnehmen. Andere dagegen möchten dem Hund keine lange Reise zumuten und suchen daher nach einer Unterbringungsmöglichkeit für die Reisezeit. Wer keine Verwandten oder Freunde hat, bei denen der Hund unterkommen kann, für den bieten sich die so genannten Hundepensionen an, von denen es immer mehr in Deutschland gibt.
In beiden Fällen sind jedoch bestimmte Voraussetzungen und Regeln zu beachten, damit alles möglichst reibungslos läuft. Das fängt schon zuhause bei der Auswahl des Reiseziels beziehungsweise bei der Hundepension an. Damit Ihr Hund während eines Urlaubs sicher und artgerecht untergebracht ist, haben wir im Folgenden die wichtigsten Tipps und Tricks rund um das Thema „Hund und Urlaub“ zusammengestellt.
Wenn die Entscheidung gefallen ist, den Hund nicht mit in den Urlaub zu nehmen, und Sie nicht die Möglichkeit haben, diesen bei Freunden oder Verwandten unterzubringen, steht die Wahl der passenden Hundepension an erster Stelle. Solche Pensionen gibt es mittlerweile in fast allen größeren Städten und Ballungsgebieten, auch auf dem Land werden sie immer häufiger. Am günstigsten ist es, wenn Sie sich auf die Empfehlung anderer Hundebesitzer verlassen können, die ihren Hund bereits in einer solchen Pension untergebracht haben. Besteht diese Möglichkeit nicht, sollten Sie sich die Hundepension zuvor genau ansehen und mit den Verantwortlichen sprechen. Wichtig ist, dass die Hunde genügend Auslauf bekommen, beziehungsweise entsprechend beschäftigt werden. Auch sollten nicht zu viele Hunde auf engem Raum untergebracht sein. Für Hunde, die andere Artgenossen nicht gewohnt sind, kann die Unterbringung mit vielen anderen Hunden in Stress ausarten. Besprechen Sie solche Themen mit den Verantwortlichen und suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung.
Wichtig ist außerdem, dass der Hund nicht nur täglichen Auslauf in einem Garten beziehungsweise einem Auslaufgelände bekommt, sondern auch an der Leine Gassi geführt wird. Gute Hundepensionen verfügen über hundeerfahrene und geschulte Mitarbeiter, die diese Aufgabe übernehmen.
Auch die Fütterung in der Hundepension spielt eine wichtige Rolle. In der Regel haben Sie hier mehrere Möglichkeiten. Sie können ein Pauschalangebot inklusive Hundenahrung buchen, oder aber Ihre eigene Nahrung mitbringen und diese füttern lassen. Insbesondere dann, wenn der Hund aufgrund einer Erkrankung oder einer Überempfindlichkeit besondere Nahrung verlangt, ist letztere Lösung sinnvoll.
Die Kosten für die Unterbringung eines Hundes in einer Hundepension variieren sehr stark. Meist wird ein Tagessatz aufgerufen, der dann mit der Anzahl der Urlaubstage multipliziert wird. Ein solcher Tagespreis bewegt sich meist zwischen 10.- und 30.- € - je nachdem, welche Leistungen enthalten sind. Nicht immer ist hier das teuerste auch das beste Angebot.
Wenn Sie sich dafür entschieden haben, Ihren Hund mit in den Urlaub zu nehmen, stellt sich zunächst die Frage nach der richtigen Unterkunft. Insbesondere bei Hotels kann es oftmals Probleme geben, nur die wenigsten von ihnen sind bereit, auch Hunde unterzubringen. Es bietet sich daher eher die Wahl eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung an, hier ist die Auswahl an hundefreundlichen Unterkünften viel größer. Vorsicht bei Campingplätzen: Auch hier sind längst nicht alle Betreiber gewillt, Gäste mit Hunden aufzunehmen.
Bei der Wahl der passenden Unterkunft sollten Sie außerdem darauf achten, wie diese eingerichtet beziehungsweise ausgestattet ist. Ferienhäuser und Wohnungen, die über empfindlicher Einrichtungsgegenstände und beispielsweise Teppichboden verfügen, sind in der Regel für einen Aufenthalt mit Hund ungeeignet. Das Interieur sollte daher möglichst pflegeleicht beschaffen sein.
Wichtig ist auch, auf die Auslaufmöglichkeiten am Urlaubsort zu achten. In den Sommermonaten völlig überfüllte Ferienorte, in denen sich die Touristen quasi gegenseitig auf die Füße treten, sind für einen Urlaub mit Hund kaum geeignet. Achten Sie daher nicht nur auf die Unterkunft selbst, sondern auch auf die nähere Umgebung.
Buchen Sie eine Ferienwohnung beziehungsweise ein Ferienhaus mit Hund, wird für diesen in der Regel eine separate Übernachtungsgebühr und eventuell eine etwas teurere Endreinigung berechnet. Da ist es durchaus verständlich, schließlich bedeutet ein Hund für den Vermieter in der Regel eine deutliche Mehrarbeit beim Reinigen der Unterkunft.
Sie haben die richtige Unterkunft für Ihre Urlaubsreise mit Hund gefunden? Dann kann es ja endlich losgehen. In der Regel erfolgt die Anreise bei einem Urlaub mit Hund im eigenen Auto. Zwar besteht auch die Möglichkeit, einen Hund im Flugzeug zu transportieren, jedoch ist dies relativ teuer, außerdem wird der Hund in diesem Fall in einer speziellen Box im Frachtraum untergebracht. Sensible Hunde können hier leicht Panik bekommen.
Bei der Anreise mit Hund im eigenen Pkw sollten Sie darauf achten, dass der Hund ausreichend Platz im Fahrzeug hat. Im Zweifel ist es besser, das Gepäck auf der Rückbank zu verstauen und dem Hund den Kofferraum zu überlassen. Reicht der Platz nicht aus, sollten Sie über die Anschaffung einer Dachbox nachdenken. Planen Sie unbedingt genügend Zeit für die Anreise an den Urlaubsort ein. Schließlich muss der Hund unterwegs auch einmal Gassi geführt werden, um sein Geschäft verrichten zu können. Länger als zwei bis drei Stunden sollten Sie mit einem Hund nicht ununterbrochen unterwegs sein. Sorgen Sie außerdem stets für frisches Wasser und Nahrung während der Anfahrt.
In der Regel wird Ihr Hund in Deutschland in regelmäßigen Abständen geimpft, entwurmt etc. Für einige Länder sind jedoch besondere Impfungen notwendig, die Sie unbedingt in einem ausreichenden zeitlichen Abstand vor der Urlaubsreise erledigen sollten. Dabei ist auch auf entsprechende Nebenwirkungen zu achten, die keinesfalls in die Urlaubszeit selbst hineinreichen sollten.
In Bezug auf Hunde gibt es in den unterschiedlichen Ländern verschiedenste Gesetze und Richtlinien. Das kann zum einen die bereits erwähnten Impfungen und Vorsorgemaßnahmen betreffen, zum anderen auch das Verhalten von Hund und Halter vor Ort. So ist es beispielsweise nicht überall erlaubt, Hunde ohne Leine laufen zu lassen, in einigen Ländern ist außerdem für bestimmte Rassen das ständige Tragen eines Maulkorbs vorgeschrieben. Sie sollten sich daher unbedingt vor der Urlaubsreise über bestehende Gesetze im jeweiligen Land informieren. Hier drei Beispiele von Hundegesetzen im Ausland:
In Dänemark sind seit einigen Jahren alle als Kampfhund titulierten Rassen verboten.
In Italien darf eine Hundeleine maximal 1,5 m lang sein, außerdem muss der Halter stets einen Maulkorb mitführen, der bei Gefahr anzulegen ist.
Für die Einreise nach Norwegen mit Hund ist eine kostenpflichtige Einreisegenehmigung erforderlich, die schon vor der Reise beantragt werden sollte.
Selbstverständlich liegt uns die Gesundheit unserer vierbeinigen Freunde immer am Herzen. Wir investieren in die beste und teuerste Hundenahrung, befolgen jeden Tipp vom Tierarzt und sorgen dafür, dass es dem Hund an nichts mangelt. Und dennoch können wir nicht verhindern, dass immer wieder Hunde krank werden und vorzeitig aus dem Leben scheiden müssen.
Die Gesundheit eines Hundes beginnt schon vor seiner Geburt. Was sich hier so komisch anhört, bewahrheitet sich immer wieder. Der Züchter muss dafür sorgen, dass die richtigen Hunde miteinander verpaart werden. Dabei sollte keineswegs nur nach optischen Gesichtspunkten vorgegangen werden, sondern vorrangig nach dem gesundheitlichen Zustand. So dürfen z. B. Hunde mit erkennbaren Fehlern nicht verpaart werden, da sich diese Fehler sonst u. U. über viele Generationen fortsetzen.
Doch auch der Umgang mit dem Hund und insbesondere seine Ernährung spielen eine große Rolle für die Gesundheit. Ein Hund braucht Bewegung, er muss gefordert werden, ansonsten wirkt sich sein seelischer Gemütszustand irgendwann auch auf die körperlichen Bereiche aus. Auch die richtige Ernährung ist dabei ausschlaggebend, schließlich ist der Hund von Natur aus ein reiner Fleischfresser, mit Getreide und anderen Füllstoffen kann sein Organismus nicht viel anfangen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in den folgenden Artikeln.
Die richtige Hundeernährung ist eine Wissenschaft für sich. Die einen schwören auf das übliche Trocken- und Dosenfutter, die anderen ziehen die biologische Rohfütterung (genannt BARF) vor. Was letztendlich die optimale Lösung ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Antwort hängt sowohl von der Hunderasse als auch vom individuellen Charakter des Hundes ab.
Besonders sinnvoll ist das Kochen für einen Hund in Fällen, bei denen der Hund besondere Ansprüche an die Nahrung stellt. Manche Hunde mögen oder vertragen kein Trocken- beziehungsweise Dosenfutter, andere müssen Diät halten oder benötigen bestimmte Nährstoffe in größerer Anzahl als andere.
Ist der Hund gesund, freut sich der Mensch. Dieser Spruch – angelehnt an eine frühere Werbung für Katzenfutter – bewahrheitet sich immer wieder. Am deutlichsten wird es andersrum: Ist der Hund krank, geht es dem Menschen, also seinem Halter, auch oft sehr schlecht.
Mitunter kann es sehr schwierig sein, bei einem Hund überhaupt eine Krankheit zu diagnostizieren. Schließlich stammt der Hund von einem Wildtier ab und hat daher die Neigung, Krankheiten zunächst so gut wie möglich zu verstecken.
CBD Öl, das von der Weltgesundheitsorganisation auch für Hunde als unbedenklich eingestuft wurde, stellt eine hervorragende Alternative zu pharmazeutischen Beruhigungs- und Schmerzmitteln dar.
Dass Schwarzkümmelöl ein wirkungsvolles Mittel gegen Zecken sein könnte, hat ein Schüler aus Regensburg nur aus Zufall herausgefunden, als er seinen von Allergien geplagten Hund behandeln wollte. Er fütterte Schwarzkümmelöl zu und stellte dabei fest, dass das Tier zeckenfrei blieb.
Die richtige Hundeernährung ist eine Wissenschaft für sich. Die einen schwören auf das übliche Trocken- und Dosenfutter, die anderen ziehen die biologische Rohfütterung (genannt BARF) vor. Was letztendlich die optimale Lösung ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Antwort hängt sowohl von der Hunderasse als auch vom individuellen Charakter des Hundes ab.
Wenn Sie Ihrem Hund etwas Gutes tun möchten, bieten Sie ihm einen möglichst abwechslungsreichen Speiseplan. Das dient nicht nur der Freude am Fressen, sondern vielmehr der Erhaltung der Gesundheit ihre Hundes. So kann sich der Körper Ihres Vierbeiners nämlich all das an Vitaminen und Spurenelementen herausziehen, was er benötigt. Diese Grundregel gilt für sämtliche Ernährungsformen, d.h. Trockenfutter, Nassfutter, Gekochtes oder auch rohe Fleischfütterung, genannt BARF.
Es gab und gibt immer wieder verschiedenste Diskussionen darüber, wie man seinen Hund am gesündesten bzw. artgerechtesten ernährt. Nun, es gibt eine einfache Antwort darauf. Das, was Ihr Hund am besten verträgt. Dabei spielt der Preis des Futters kaum eine Rolle, sondern vielmehr die Tatsache, wie Ihr Hund sein Fressen verwerten kann.
Achten Sie darauf, wie häufig Ihr Hund sein großes Geschäft verrichtet. 1-2 Mal täglich ist der Normwert, wobei der Kot eine gebundene feste Form haben und die Menge entsprechend gering sein sollte. Riesige Hundehaufen sind meist ein Zeichen dafür, dass Ihr Hund sein Fressen nicht richtig verdauen kann. Häufig findet man das bei Futter mit einem hohen Getreideanteil vor.
Weizen ist schwer verdaulich für den Hundemagen und absolut wertlos. Bei Mais und Dinkel sieht es schon besser aus, wobei ein Übermaß an Mais einen Hund hyperaktiv machen kann. Bei Getreide im Allgemeinen gilt also der Richtwert weniger ist mehr.
Auch die Felloptik sollten Sie stets beobachten. Stumpfes, strubbeliges gar ungepflegt wirkendes Fell bis hin zu trockenem schuppigem Fell sind auch oft Anzeichen für ein Futter, welches dem Verdauungstrakt des Vierbeiners nicht entspricht.
Man sollte sich immer vor Augen halten, dass die Futterindustrie viel zu bieten hat, weil die Nachfrage enorm ist. Aber nicht immer ist das Futter besonders hochwertig, wenn es hochpreisig ist. Auch das Kaufen von Futter beim Tierarzt, bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie ein besonders hochwertiges und gut verwertbares Futter für Ihren Hund bekommen. Ihr Arzt verdient hierbei nur eine Provision, die er für jede verkaufte Packung Futter bekommt.
Neben dem möglichst geringen Anteil von Getreide sollten Sie außerdem darauf achten, dass das Futter keine Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe enthält. Diese haben in Tiernahrung nichts zu suchen und belasten den Hundestoffwechsel unnötig. Sollten Sie sich für eine Fütterungsart nicht entscheiden können, spricht grundsätzlich nichts dagegen von allen Varianten etwas zu füttern. Sie können beispielsweise morgens eine Nassfutterration verfüttern und abends Trockenfutter zur Verfügung stellen. Es ist jedoch immer sinnvoll dem Hund zwei Mahlzeiten täglich anzubieten, weil die Nahrungsaufnahme für Ihren Vierbeiner ein großes Erlebnis ist. Wenn er zu Übergewicht neigt, halten Sie die Portionen eben entsprechend klein.
Wenn Sie barfen wollen, sollten Sie sich mit dieser Thematik jedoch zuvor genauer beschäftigt haben, denn den Hund roh zu ernähren, birgt gewisse Risiken. Auch wenn es die natürlichste Art ist, den Hund zu füttern, so kann man mit zu viel Fleisch z.B. die Nieren eines Hundes schädigen. Sie sollten sich zu diesem Thema eine Lektüre kaufen, damit Sie eine Vorstellung davon haben, welche Mengen Sie entsprechend des Gewichtes Ihres Hundes verfüttern müssen. Neben diesem Wissen müssen Sie auch die Zubereitungszeit einplanen, und Sie sollten einen Gefrierschrank zur Verfügung haben.
Noch ein letzter Tipp in Sachen Hundeernährung. Sie können Leckerli und Zahnreinigung durchaus miteinander verbinden. Statt Denta-Sticks können Sie Ihrem Vierbeiner einmal getrocknete Leckerlis anbieten, wie z.B. Ochsenziemer, Nackensehnen, Schulterblätter, Rinderohren oder Schlund. All das wird er Ihnen danken, und seine Zähne ebenso.
Es gibt wirklich super viele Tipps - in Büchern und im Internet. Jeder sollte jedoch für seinen Hund abwägen, was der beste Tipp zur Hundeernährung sein könnte. Denn d e n Tipp für die richtige Hundeernährung, der ist vermutlich individuell - so wie beim Menschen halt. Und unser Hund mag auch nicht alles, wie ich zum Beispiel auch keine Tomaten...
In den allermeisten Fällen besteht die Ernährung eines Hundes heutzutage aus fertigem Nass- beziehungsweise Trockenfutter. Schließlich möchten sich die meisten Menschen so wenig Arbeit wie möglich mit der Ernährung des Hundes machen, beziehungsweise haben einfach nicht die Zeit dazu. Dabei ist es gar nicht so schwer, einfach und schnell leckere Hundemahlzeiten und Snacks selbst zuzubereiten. Man muss eben nur wissen wie.
Besonders sinnvoll ist das Kochen für einen Hund in Fällen, bei denen der Hund besondere Ansprüche an die Nahrung stellt. Manche Hunde mögen oder vertragen kein Trocken- beziehungsweise Dosenfutter, andere müssen Diät halten oder benötigen bestimmte Nährstoffe in größerer Anzahl als andere. Wollen Sie in diesem Fall Ihrem Hund gerecht und seiner Gesundheit zuträglich werden, dann kommen Sie um das Kochen spezieller Hundenahrung gar nicht herum.
In den folgenden Abschnitten haben wir einige Tipps und Tricks sowie die besten Basis-Rezepte für Hundenahrung aller Art zusammengestellt.
Wie Sie sicherlich wissen, stammt der Hund vom Wolf ab und ist somit von Natur aus ein Rohesser. Es ist daher gar nicht nötig, alle Speisen für den Hund zu kochen. Das beste Beispiel dafür sind die so genannten Barfer: Sie verfüttern ausschließlich rohes Fleisch - die natürlichste Art der Ernährung für einen Hund. Und selbst, wenn Sie nicht ausschließlich Barfen wollen, müssen Sie nicht jede Zutat kochen. Fleisch und verschiedene Gemüsesorten wie Möhren etc. können Sie dem Hund ohne Probleme roh geben. Lediglich bei Schweinefleisch muss man aufpassen, da dieses besondere Bakterien enthält, die für den Hund ungesund oder sogar gefährlich werden können. Daher sollte Schweinefleisch nur durchgegart verfüttert werden.
Die Probleme des Menschen in unserer modernen Wohlstandsgesellschaft wirken sich auch auf dessen Haustiere - vor allem auf den Hund - aus. Ein gutes Beispiel dafür ist das Übergewicht. Heute gibt es so viele übergewichtige Hunde, wie es wohl noch nie zuvor gab. Daher ist es wichtig, einen Hund möglichst gesund zu ernähren, so dass er sein ideales Körpergewicht auf Dauer halten kann.
Im Grunde unterscheidet sich eine diätische Ernährung für den Hund kaum von der eines Menschen. Man sollte auch hier darauf achten, so wenig Fett und Zucker wie möglich zu füttern. Während Zucker jedoch, außer bei einigen Fertignahrungen für Hunde, in der Regel kein Problem darstellt, ist es schwierig, einen Hund mit nur sehr wenig Fett zu ernähren.
Ähnlich wie beim Menschen besteht eine Diät-Ernährung für den Hund ebenfalls aus möglichst wenig Fleisch, dafür aber viel Obst und Gemüse. Sehr gut eignen sich außerdem fettarmer Quark oder Hüttenkäse, der dann mit verschiedenen Obst- beziehungsweise Gemüsesorten gemischt werden kann. Hinsichtlich der Auswahl der Obst- und Gemüsesorten sollten Sie darauf achten, einige dieser Sorten nicht zu füttern. Am gefährlichsten für Hunde sind Weintrauben, an ihnen können die Vierbeiner sogar sterben. Die Gemüsesorten sind da weniger gefährlich, allerdings sollte man keine scharfen Gemüsearten wie Knoblauch, Meerrettich etc. füttern. Wenn Ihr Hund rohes oder gekochtes Gemüse in reiner Form nicht mag, können Sie dieses auch kochen und zu einer Suppe verarbeiten. Um den Appetit anzuregen, kann die Suppe auf Basis einer Fleischbrühe hergestellt werden. Sie schmeckt dem Hund in der Regel sehr gut, enthält wenig Fett und ist daher der Gesundheit äußerst zuträglich.
Genau wie bei Menschen gibt es auch bei Hunden Erkrankungen und Allergien, die eine spezielle Ernährung notwendig machen. So gibt es beispielsweise Hunde, die allergisch auf all unsere üblichen Fleischsorten wie Schwein, Rind oder auch Geflügel reagieren. Das gleiche gilt für Milchprodukte, Eier und verschiedene Getreidesorten. Um zunächst herauszufinden, an welcher Allergie Ihr Hund leidet, sollten Sie beim Tierarzt einen Allergietest durchführen lassen. Anschließend kann die Ernährung diesbezüglich genau abgestimmt werden.
Bei Hunden mit Allergien gegen die bekannten Fleischsorten hilft das Ausweichen auf exotische Fleischsorten wie Strauß, Rentier oder Känguru. Diese Fleischprodukte gibt es in der Regel in gut sortierten Tiermärkten in verschiedenen Darreichungsformen zu kaufen.
Viele Hunde leiden unter Magenproblemen und Durchfall. Auch in diesem Fall sollte die Ernährung möglichst genau darauf abgestimmt werden. Die schon erwähnten Komponenten Quark und Hüttenkäse eignen sich Verbindung mit anderen schonenden Zutaten sehr gut bei Durchfall, auch Bananenmilch empfiehlt sich hierbei. Wahre Wunder bewirkt bei vielen Hunden mit Durchfall eine Suppe aus gekochtem Hühnerfleisch mit verschiedenen Gemüsen, wie z. B. Karotten, Kartoffeln oder Ähnliches. Lediglich blähende Gemüsesorten wie Kohl, Erbsen etc. sollten Sie in diesem Fall vermeiden.
Ist der Hund gesund, freut sich der Mensch. Dieser Spruch – angelehnt an eine frühere Werbung für Katzenfutter – bewahrheitet sich immer wieder. Am deutlichsten wird es andersrum: Ist der Hund krank, geht es dem Menschen, also seinem Halter, auch oft sehr schlecht. Schon im eigenen Interesse sollten wir also dafür sorgen, dass es erst gar nicht so weit kommt. Mit unseren Gesundheitstipps schaffen auch Sie das!
Das A & O bzgl. der Gesundheit eines Hundes ist eine gesunde und artgerechte Ernährung. Sie kann aus mehreren Komponenten bestehen, zum Beispiel Trocken- und Nassfutter, rohes Fleisch, gekochtes Gemüse, Obst uvm. Mit der Zeit werden Sie herausfinden, was Ihr Hund am besten verträgt. Es ist nämlich so, dass längst nicht jeder Hund jedes Futter gleich gut verträgt – das gilt auch für die artgerechte Rohfütterung namens BARF.
Selbstverständlich sollte jeder Hund auch zwischendurch Leckerlis bekommen. Achten Sie jedoch darauf, keine Produkte mit künstlichen Aromen, Farbstoffen etc. zu kaufen. Ein einfaches Stück Rindfleisch bzw. ein Ochsenziemer oder selbst gebackene Hundekekse erfüllen diese Funktion genauso gut und sind viel gesünder. Des Weiteren sollten Sie darauf achten, ein ausgewogenes Verhältnis von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten zu füttern. Zu viel Eiweiß / Protein kann genauso schädlich sein wie zu viel Fett oder Kohlenhydrate.
Jeder Hund braucht ausreichend Bewegung – die einen etwas mehr, die anderen weniger. Der zukünftige Hundebesitzer sollte sich darauf vorbereiten, mindestens 3 Mal am Tag mit seinem Liebling Gassi gehen zu müssen. Das gilt übrigens auch für Menschen, die über einen eigenen Garten verfügen. Der Garten ist kein Ersatz für eine Gassi-Runde, bei der der Hund viel mehr neue Eindrücke und somit Abwechslung bekommt.
Wenn es irgendwie möglich ist, sollten Sie Ihren Hund auch einmal frei, d. h. ohne Leine, laufen lassen. Insbesondere Hunde mit viel Auslaufbedarf kommen nur so wirklich auf ihre Kosten. Falls Sie keine solche Möglichkeit haben: Es gibt mittlerweile in fast jeder Stadt und auch in vielen Gegenden auf dem Land spezielle Hundeauslaufplätze. Hier haben nicht nur die Hunde viel Spaß – Sie lernen auch noch nette Menschen und andere Hunde kennen.
Auch die regelmäßige und korrekte Pflege trägt zur Gesundheit Ihres Hundes bei. Beispiel Krallen: Werden die Krallen des Hundes regelmäßig geschnitten, so verringert sich die Gefahr, dass sie ein- oder abreißen und sich daraus Entzündungen etc. entwickeln können. Auch das Fell Ihres Hundes sollte regelmäßig gepflegt werden, insbesondere bei langhaarigen Hunden. So wird verhindert, dass sich unbemerkt Parasiten einnisten können, die ebenfalls der Gesundheit eines Hundes nicht gerade zuträglich sind.
Ein Hund muss beschäftigt werden, sonst wird er kein glückliches Leben führen. Und damit ist nicht nur der regelmäßige Auslauf gemeint, sondern auch das Spielen zu Hause und die geistige Beschäftigung. Gönnen Sie Ihrem Hund einige Spielzeuge – mit der Zeit werden Sie herausfinden, was er am liebsten mag. Nehmen Sie sich jeden Tag etwas Zeit für ihn, spielen Sie mit ihm und fordern Sie ihn, auch geistig. Der Hund wird es mit Zufriedenheit und Gesundheit danken!
Inzwischen bieten viele Tierärzte Vorsorgeuntersuchungen für Hunde an. Solche Termine sollten Sie in regelmäßigen Abständen wahrnehmen – insbesondere dann, wenn die betreffende Rasse bestimmte Risikofaktoren oder Erbkrankheiten mit sich bringt. Durch eine Vorsorgeuntersuchung können Krankheiten schon früh erkannt und entsprechend besser behandelt werden.
Wenn der geliebte Vierbeiner einmal krank ist, so leidet der Mensch in der Regel besonders stark. Vielen Menschen ist gar die Gesundheit ihres Hundes wichtiger als ihre eigene. Kein Wunder also, dass spezielle Medikamente, Kuren und Behandlungsmethoden für Hunde heute besonders gefragt sind und von vielen Tierärzten ohne großes Nachdenken angewandt werden. Doch nicht alles, was helfen soll, ist auch wirklich gut für den Hund beziehungsweise frei von Nebenwirkungen.
Es empfiehlt sich daher, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und den Hund beispielsweise durch eine gesunde und artgerechte Ernährung resistent gegen viele Krankheiten werden zu lassen. Leider gelingt dies nicht immer. Wenn der Hund dann doch einmal krank geworden ist, ergibt sich zunächst das Problem der richtigen Diagnose. Schließlich kann ein Hund nicht - wie ein Mensch - sagen, was ihm weh tut, beziehungsweise wo er Probleme hat. Es ist daher besonders wichtig, die individuellen Symptome der verbreitetsten Krankheiten bei Hunden zu kennen.
Mitunter kann es sehr schwierig sein, bei einem Hund überhaupt eine Krankheit zu diagnostizieren. Schließlich stammt der Hund von einem Wildtier ab und hat daher die Neigung, Krankheiten zunächst so gut wie möglich zu verstecken, da geschwächte Tiere stets die leichtesten Nahrung für ihre Feinde darstellen. Trotzdem gibt es bei genauem Hinschauen einige Anzeichen dafür, dass mit Ihrem Hund etwas nicht in Ordnung ist.
Ein unübersehbares Alarmzeichen ist fehlender Appetit bei Hunden. Stellen Sie in einem solchen Fall Ihrem Hund sein Lieblingsessen hin. Verschmäht er dieses auch, sollten Sie sobald wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Ebenso alarmierend ist es, wenn der Hund träge wird und sich nicht mehr bewegen möchte. Bleibt der Hund trotz animierender Spielversuche in seinem Korb liegen und nimmt kaum Notiz von Ihnen, sollten Sie dies als Alarmsignal werten.
Schauen Sie sich anschließend Ihren Hund genau an. Welche Farbe hat das Zahnfleisch? Ist es besonders hell, deutet dies ebenfalls auf eine Krankheit beziehungsweise körperliche Störung hin. Doch auch blutunterlaufenes Zahnfleisch, ebensolche Augen und allgemein Blutungen (z. B. aus Ohren, After etc.) müssen als deutliche Alarmsignale gewertet werden, die einen sofortigen Tierarztbesuch notwendig machen. Gleiches gilt, wenn die Augen trüb aussehen oder die Nase des Hundes trocken ist.
Inzwischen gibt es mehrere Infektionskrankheiten, an denen Hunde leiden können. Die Verbreitetste ist dabei die Leptospirose. Sie tritt am häufigsten bei Rüden auf und macht sich durch abnehmendes Gewicht, erhöhte Körpertemperatur, Erbrechen und eine zunehmende Steifheit der Muskeln bemerkbar. Entdecken Sie diese Anzeichen bei Ihrem Hund, ist ein sofortiger Arztbesuch notwendig. Hunde können heute allerdings problemlos gegen Leptospirose geimpft werden
Ohrenentzündungen kommen besonders oft bei Hunden mit hängenden Ohren vor. Meist ist die Entzündung durch den Umstand bedingt, dass nicht genügend Luft an beziehungsweise in das Ohr gelangen kann, und sich somit Keime besonders schnell vermehren können. Bei einer solchen Augenentzündung spricht man auch von Otitis. Sie ist relativ leicht zu diagnostizieren und zeichnet sich durch Symptome wie ständiges Kratzen am Ohr und Schütteln des Kopfes aus. In schweren Fällen kann auch eitriges Sekret aus dem Ohr austreten.
Würmer bzw. Darmparasiten man bei Hunden sehr häufig vor. Es gibt beim Tierarzt spezielle Wurmkuren, mit denen einem Befall wirkungsvoll vorgebeugt werden kann. Solche Kuren können allerdings auch Nebenwirkungen haben, darüber sollte man sich so gründlich für möglich informieren. Die Symptome für Wurmbefall bei einem Hund sind: Abnehmendes Gewicht, Durchfall, Erbrechen und Jucken im Analbereich.
Der äußerliche Befall durch Parasiten kommt bei Hunden sehr häufig vor. Gerade Zecken haben sich in den letzten Jahren sehr stark in Deutschland verbreitet, inzwischen gibt es sie nahezu flächendeckend. Eine Zecke beißt sich im Fell des Hundes fest und saugt dann dessen Blut. Dabei vergrößert sich ihr Körperumfang um ein Vielfaches. Die Zecke sollte möglichst schon dann entfernt werden, wenn sie noch nicht mit Blut vollgesogen ist. Dazu gibt es spezielle Zeckenzangen und andere Werkzeuge. Bei Läusen und Flöhen sieht es etwas anders aus: Sie können meist erst dann diagnostiziert werden, wenn der Befall bereits da ist. In diesem Fall müssen Sie dem Hund ein spezielles Präparat verabreichen. Es nennt sich Spot On und wird in der Regel in den Nacken und oberhalb des Rutenansatzes aufgeträufelt. Dieses Präparat sorgt dafür, dass bestehende Parasiten absterben und neue daran gehindert werden, sich im Fell des Hundes einzunisten.
Wird eine Zecke nicht rasch aus der Haut des Hundes entfernt, kann sie verschiedene Krankheiten durch ihren Speichel übertragen. Die bekannteste davon ist die Borreliose. Es handelt sich hierbei um eine ernstzunehmende Krankheit, an der Hunde sogar sterben können. Sie sollten daher - insbesondere in den Frühjahrs- und Sommermonaten - Ihren Hund stets genau untersuchen und Zecken so früh wie möglich entfernen. Alternativ bietet sich die vorbeugende Behandlung mit dem Spot On Präparat an.
Durchfall bei einem Hund kann verschiedene Ursachen haben. Oftmals reicht es schon, wenn der Hund am Kot eines anderen Hundes schnüffelt und sich dadurch Bakterien beziehungsweise Viren übertragen. Ein solcher Durchfall geht jedoch in der Regel schnell wieder weg und ist daher kaum bedenklich. Anders sieht es aus, wenn der Hund über längere Zeit - mehrere Tage oder Wochen - an Durchfall leidet. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Ebenso wie Durchfall kommt auch Verstopfung bei einem Hund häufig vor. Allerdings ist in diesem Fall besondere Vorsicht geboten. Eine Verstopfung kann sich beispielsweise dadurch entwickeln, dass der Hund etwas gefressen hat, das nicht mehr durch den Darm ausgeschieden werden kann (zum Beispiel große Knochenstücke, Kunststoffteile, Seile etc.). Löst sich die Verstopfung bei Ihrem Hund nicht innerhalb eines Tages, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.
Die so genannte Hüftgelenksdislapsie kommt insbesondere bei großen und schweren Hunden vor. Es handelt sich hierbei um eine Krankheit, die der Osteoporose beim Menschen ähnelt, aber hauptsächlich die Hüftköpfe bei Hunden befällt. Diese werden im Krankheitsverlauf dann nahezu vollständig zerstört, so dass der Hund nicht mehr laufen kann. Hüftgelenksdislapsie ist insbesondere erblich bedingt und - außer durch das Einsetzen neuer Gelenke - kaum zu behandeln.
Da ist guter Rat teuer. Unser Hund bekomt manchmal Globoli, oder auch was anderes, wie zum Beispiel Medikamente wie CBD, speziell für Tiere aus Hanf. Wenn es ganz extrem kommt, dann hilft natürlich nur noch der Gang zum Tierarzt.
Ist die Rede von Hanf, denken die meisten Menschen wohl an die berauschende Wirkung der Pflanze. Diese entsteht durch den Wirkstoff THC. Die Hanfpflanze enthält darüber hinaus aber auch Cannabidiol – kurz CBD, welches keine berauschende Wirkung hat und auch im Körper von Menschen und Hunden produziert wird. Dieser Wirkstoff wird in der Humanmedizin bereits seit geraumer Zeit als Heilmittel eingesetzt. Mittlerweile wird das CBD Öl, welches aus THCfreiem Industriehanf hergestellt, aber zunehmend auch in der Tiermedizin genutzt. Der Grund: CBD Öl, das von der Weltgesundheitsorganisation auch für Hunde als unbedenklich eingestuft wurde, stellt eine hervorragende Alternative zu pharmazeutischen Beruhigungs- und Schmerzmitteln dar. Linderung verspricht das CBD Öl vor allem bei Leiden, die ihre Ursachen im Nervensystem haben.
Ebenso wie Menschen besitzen Hunde spezielle Rezeptoren, an welchen der Wirkstoff andocken kann. Dieser Teil des Nervensystem wirkt sich unter anderem auf das Bewusstsein, aber auch auf die Bewegungsfähigkeit, das Schmerzempfinden sowie das Gefühlserleben aus. CBD dockt dabei sowohl im Gehirn als auch in verschiedenen Organen an, wodurch Neurotransmitter ausgeschüttet werden, was zur einer Harmonisierung des Nervensystems bei Mensch und Tier führt. In aller Regel entfaltet CBD seine Wirkung äußerst schnell, was aber auch von der Art und vom Schweregrad der Erkrankung, der allgemeinen Konstitution und dem Gewicht des Tieres abhängig ist. Selbstverständlich spielt auch die Stärke des jeweiligen Öls, das in Verdünnungen zwischen 0,25 und 25 Prozent angeboten wird, eine Rolle.
Grundsätzlich kann CBD Öl bei sämtlichen gesundheitlichen Problemen, bei welchen ein Zusammenhang mit der Ausschüttung von Cannabinoiden und Neurotransmittern haben. Dabei handelt es sich vor allem um Schlafstörungen, Epilepsie, Depressionen, Ängste und Schmerzen. Unter Umständen verspricht CBD Öl auch Linderung bei Muskelkrämpfen und Lähmungserscheinungen.
Im Lauf eines Hundelebens kommt es – ebenso wie beim Menschen zu einem Verschleiß an Knochen, Gelenken und Körpergewebe. Diese Verschleißerscheinungen, aber auch ererbte Deformationen oder Unfälle können zu chronischen Schmerzen führen und lassen sich auf konventionelle Art nur mit großem Aufwand oder durch eine Operation beseitigen. Sowohl Medikamente als auch Operationen stellen jedoch eine erhebliche Belastung für den Organismus dar. In diesem Fall bietet sich CBD Öl als gute Alternative an.
Zwar lässt sich Krebs bei Hunden behandeln, jedoch ist diese Erkrankung oft mit großen Schmerzen verbunden. Weil auch hier Schmerzmittel den ohnehin geschwächten Organismus massiv belasten, wird CBD Öl gern bei der Behandlung von Krebsschmerzen verabreicht. Bewährt hat sich CBD mittlerweile auch bei Erkrankungen des Nervensystems wie etwa Epilepsie. Durch mehrere Studien konnte nachgewiesen werden, dass CBD die Art und den Schwergrad von epileptischen Anfällen verringert.
Vor allem sensible Tiere leiden oft auch unter psychischen Beschwerden wie Ängsten oder Depressionen. In diesen Fällen zeigt CBD eine stimmungshebende und ausgleichende Wirkung.
Wichtig: spechen Sie mit Ihrem Tierarzt.
Dass Schwarzkümmelöl ein wirkungsvolles Mittel gegen Zecken sein könnte, hat ein Schüler aus Regensburg nur aus Zufall herausgefunden, als er seinen von Allergien geplagten Hund behandeln wollte. Er fütterte Schwarzkümmelöl zu und stellte dabei fest, dass das Tier zeckenfrei blieb.
Der Name Schwarzkümmelöl ist ein wenig irreführend. Denn anders als seine Namensvetter Kreuzkümmel und Kümmel ist er kein Doldenblütler sondern entstammt der Familie der Hahnenfußgewächse. Am deutlichsten wird das beim Geschmack, denn geschmacklich erinnert Schwarzkümmel ein wenig an Sesam, weshalb er auch gern als Gewürz verwendet wird. Und auch in der Naturheilkunde hat Schwarzkümmel einen festen Platz, weil das Öl des Schwarzkümmels bei Allergien und Hautkrankheiten positiv wirkt. Nun fand der Regensburger Schüler zufällig heraus, dass Schwarzkümmelöl bei Hunden auch gegen Zecken wirkt.
2014 wollte der Regensburger Schüler die Allergien seines Hundes behandeln, weshalb er dessen Futter mit Schwarzkümmelöl vermischte. Die Allergien besserten sich schon rasch. Und er stellte noch etwas fest: Das Fell des Tieres war nunmehr nahezu zeckenfrei, weshalb der Schüler weiter forschte.
Mit Hilfe eines Handtuches fing er auf einer nahe gelegenen Wiese Zecken ein, die er in ein Ypsilon förmiges Gefäß gab. In die Gabelungen des Gefäßes hatte er zuvor Schweiß- und Blutproben gegeben, in einer Gabelung waren die Proben mit geringen Mengen an Schwarzkümmelöl versetzt. Diese Gabelung mieden die Zecken in mehreren versuchen, weshalb der Schüler schlussfolgerte, dass Schwarzkümmelöl einen Schutz vor Zecken darstellt. Nun reichte er diese Erkenntnisse im Wettbewerb „Jugend forscht“ ein, wo er den dritten Platz belegte.
Zwar fehlt es bislang noch an wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema. Allerdings können viele Hundebesitzer bestätigen, dass sich im Fell ihrer Tiere sehr viel weniger Parasiten befinden, wenn sie dem Hund Schwarzkümmelöl verabreicht hatten. Vollkommen frei von Parasiten bleiben die Tiere jedoch nicht. Hundebesitzer, die ihrem Tier das natürliche Abwehrmittel verabreichen wollen, sollten acht bis zehn Tropfen des Öls unter das Futter mischen oder ins Wasser geben. Sie können das Öl aber auch direkt auf das Fell tropfen und anschließend einmassieren.
Für Katzen stellt Schwarzkümmelöl hingegen keinen wirkungsvollen Schutz gegen Zecken dar. Der Grund: Katzen fehlt ein Enzym, welches ihnen beim Abbau sekundärer Pflanzenstoffe, welche in den ätherischen Ölen enthalten sind, hilft. Für Katzen wirkt Schwarzkümmelöl also eher wie ein Gift mit gravierenden Folgen für ihre Gesundheit.
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