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Kopfhörer – Headphones

... alles was Sie zu Kopfhörern bzw. Headphones wissen müssen

Einleitung


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Kopfhörer | ©: Firma V - Fotolia

Viele Menschen empfinden beim Hören von Musik nur dann echten Genuss, wenn die Lautstärke auf ein Maximum eingestellt ist. Doch wo kann man heute noch Musik in voller Lautstärke hören, ohne seine Mitmenschen zu belästigen? Eine adäquate Lösung für dieses Problem bietet der Einsatz eines Kopfhörers, bei dem nur der Hörende selbst die Schallwellen in voller Lautstärke wahrnimmt, während seine Umgebung kaum etwas davon mitbekommt.

Viele Geräte der Unterhaltungselektronik, zum Beispiel MP3-Player, Smartphones oder auch Tablet PC´s werden heute bereits werksseitig mit einem Kopfhörer ausgeliefert. Doch mit diesen Kopfhörern sind die meisten Nutzer gar nicht oder nur kurzzeitig zufrieden, schnell kommt der Wunsch nach einem hochwertigeren, langlebigeren und/oder bequemeren Modell auf.

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Kopfhörer | ©: Peter Atkins - Fotolia

In diesem Fall schlägt die Stunde der Zubehörindustrie, welche zahlreiche unterschiedliche Kopfhörermodelle bereithält. Grundsätzlich lassen diese sich in verschiedene Klassen einordnen, zum Beispiel kabelgebundene Kopfhörer, Funk- oder Bluetooth-Kopfhörer sowie die inzwischen sehr beliebten In-Ear-Kopfhörer, bei denen kein störender Bügel vorhanden ist, der auf dem Kopf getragen werden muss.


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Kopfhörer | ©: Popova Olga - Fotolia

Und so wird die Wahl des passenden Kopfhörers insbesondere durch den Verwendungszweck bestimmt. Wer beispielsweise gerne Sport macht, der benötigt einen Kopfhörer, der auch bei heftigen Bewegungen nicht verrutscht, beziehungsweise von den Ohren herunterfällt. Wer dagegen seine Musik ausschließlich zu Hause auf der Couch hört, für den kann es auch ein etwas klobigeres Modell sein, das dafür auch die hohen Ansprüche echter Musikfans befriedigt. Eine ganz besondere Klasse sind die professionellen Studio- und DJ-Kopfhörer, die leicht 1.000.- Euro und mehr kosten können. Für den Privatmensch ist der Kauf eines solchen Kopfhörers meist nicht lohnend, da im professionellen Bereich ganz andere Faktoren eine ausschlaggebende Rolle spielen.

Und schließlich gibt es auch unter den Kopfhörern der gleichen Klasse enorme Preis- und Qualitätsunterschiede. So finden sich beispielsweise einfache In-Ear-Kopfhörer bereits für wenige Euro auf dem Markt, man kann aber auch für ein Modell der gleichen Kategorie durchaus über 100.- Euro und mehr ausgeben.

Wir möchten auf dieser Seite die Frage klären, worin die Qualitäts- und Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Modellen bestehen, und welches Modell überhaupt für Ihre Vorstellungen und Anforderungen infrage kommt. Ein ausführlicher Technik-Teil sowie die Auflistung der wichtigsten Kopfhörer-Hersteller ergänzen das Ganze, machen es Ihnen leicht, das passende Modell zu finden.

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Kopfhörer - Technik & Know How

Im Grunde genommen ist ein Kopfhörer nichts anderes als ein kleiner Schallwandler, der entweder über den Ohren oder auch im Ohr getragen wird. Dabei gibt es Kopfhörer schon fast so lange, wie es auch das gewöhnliche Radio und das Telefon gibt. Die ersten Kopfhörer arbeiteten noch im Mono-Bereich, sie hatten entweder nur eine Hörkapsel oder aber es wurde auf beide Kapseln das gleiche Signal gelegt.

Wer der wirkliche Erfinder des Kopfhörers ist, lässt sich heute kaum noch zuverlässig rekonstruieren. Fakt ist jedoch, das bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts Kopfhörer-ähnliche Geräte verwendet wurden, zum Beispiel vom Erfinder des Telefons, Alexander Graham Bell. Er verwendete ein Gerät, das einem Kopfhörer schon recht ähnlich sah, welches aber gleichzeitig auch als Mikrofon für das erste Telefon der Welt diente. Somit musste diese Apparatur immer abwechselnd zwischen dem Ohr und dem Mund des Benutzers hin- und her gewechselt werden, damit ein Gespräch zustande kommen konnte.

Heute ist man von dieser sehr einfach anmutenden Technik meilenweit entfernt, die Entwicklung von Kopfhörern hat insbesondere im 20. Jahrhundert große Fortschritte gemacht. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Kopfhörer-Grundbauformen. So gibt es beispielsweise die so genannten „Earbud-Kopfhörer“, heute zumeist unter der Bezeichnung „In-Ear-Kopfhörer“ bekannt. In der deutschen Sprache werden sie auch als Ohrhörer bezeichnet. Es handelt sich dabei um Kopfhörermodelle mit besonders kleinen Muscheln, die nicht auf dem Ohr getragen, sondern direkt in den Gehörgang eingeführt werden und dort verbleiben. Der größte Vorteil ist der geringe Platzbedarf, allerdings können sie hinsichtlich der Klangqualität meist nicht mit herkömmlichen Kopfhörern, die auf die Ohren aufgesetzt werden, mithalten.

Die zweite große Gruppe bei den Kopfhörer-Grundbauformen bilden die Muschelkopfhörer. Die verfügen über eine wesentlich größere Muschel als die Modelle, die im Ohr getragen werden. Diese Muschel liegt entweder auf dem Ohr auf oder umschließt das Ohr komplett. Damit der Kopfhörer stabil am Ohr anliegt, sind die Muscheln in der Regel an einem Bügel befestigt, der über den gesamten Kopf ragt. Dadurch sind diese Modelle sehr auffällig zu tragen und benötigen entsprechend mehr Platz. Allerdings unterliegen sie aufgrund der größeren Bauform auch keinen Beschränkungen hinsichtlich der erreichbaren Klangqualität. Oftmals ist der Klang wesentlich besser, als wenn die Musik mit einfachen Lautsprechern ohne Kopfhörer gehört werden würde.

Auch hinsichtlich der Schallwandler-Technik gibt es bei Kopfhörern unterschiedliche Systeme, die heute zum Einsatz kommen. Die wichtigsten von ihnen möchten wir hier kurz vorstellen:

Elektromagnetische Kopfhörer

Bei Kopfhörern mit elektromagnetischer Technik durchfließt der Strom zwei vormagnetisierte Spulen, die sich in einem geringen Abstand zu einer Membran aus Stahlblech befinden. Durch die magnetische Eigenschaft der Spulen wird das Stahlblech entsprechend der Signale bewegt. Diese Technik kam früher vor allen Dingen in Telefonen zum Einsatz, bietet aber nur eine sehr geringe Wiedergabequalität. Sie reicht daher lediglich zum Verstehen von Sprachsignalen aus, während Musik meist sehr verzerrt klingt. Daher kommen elektromagnetische Kopfhörer heute faktisch nicht mehr vor.

Elektrodynamische Kopfhörer

Ein elektrodynamischer Kopfhörer kommt auch heute noch häufig zum Einsatz, obwohl es bereits modernere Methoden zur Tonerzeugung gibt. Der elektrodynamische Effekt kommt durch einen Festmagneten zustande, der i. d. R. im Gehäuse des Kopfhörers untergebracht ist und ein ständiges Magnetfeld erzeugt. Weiterhin verfügt das System über eine Tauchspule, die mit einer Membran in Verbindung steht. Durch den Stromfluss bewegt sich die Tauchspule im Luftspalt des Festmagneten, schwingt und treibt somit die Membran an. Dadurch entstehen die Schallwellen.

Sonstige Kopfhörer Systeme

Die folgenden Systeme kommen heute eher selten zum Einsatz – entweder deswegen, weil sie in der Herstellung extrem teuer sind, oder weil sie sich schlicht und einfach noch nicht am Markt durchgesetzt haben. So zum Beispiel beim isodynamischen und orthodynamischen Schallwandler. In die wahre Luxusklasse der Kopfhörer gelangen wir schließlich bei den Modellen mit elektrostatischem Schallwandler. Dieses System erzeugt Frequenzen in einem besonders breiten Bereich, unter anderem weit außerhalb des menschlichen Hörbereichs. Der Nachteil: Der Konstruktions- und Fertigungsaufwand ist extrem hoch, ebenso naturgemäß auch die Kosten. Somit kommen diese Modelle nur für absolute Musikliebhaber infrage, die bereit sind, mehr als 1.000 Euro für einen Kopfhörer auszugeben.

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Kopfhörer - Kauftipps & Preise

Die Auswahl verschiedener Kopfhörer-Modelle auf dem Markt ist heute so groß, dass sich der Verbraucher ohne eine kompetente Kaufberatung kaum zurechtfindet. Dabei ist es gar nicht so schwer, ein passendes und dabei preiswertes Kopfhörer-Modell zu finden, wenn man einige wichtige Kriterien beachtet.

Einsatzgebiet bestimmen

Bevor die Suche nach passenden Anbietern losgehen kann, empfiehlt es sich, zunächst den genauen Einsatzzweck des Kopfhörers zu definieren. Sind Sie eher der audiophile Typ, der es sich zu Hause auf der Couch mit seinem Kopfhörer bequem macht und mit diesem Musik hört oder Fernsehsendungen anschaut? Dann dürften Sie die Größe und das Gewicht des Kopfhörers eher weniger interessieren. Viel wichtiger ist hier der gute Klang des ausgewählten Modells. In diesem Fall wäre ein gewöhnlicher HiFi-Kopfhörer die richtige Lösung für Sie. Wenn Sie es besonders bequem haben möchten, wählen Sie ein Modell mit Funk- oder Bluetooth-Technik. Diese kosten zwar etwas mehr, Sie ersparen sich jedoch den lästigen Kabelsalat und können auch einmal mit dem Kopfhörer auf dem Kopf einmal durch die Wohnung laufen. Einen guten HiFi-Kopfhörer eines renommierten Herstellers erhalten Sie für einen Preis zwischen 100.- und 300.- €.

Oder gehören Sie zu denjenigen, die ihre Musik überall und immer dabei haben müssen? Dann sind Sie wahrscheinlich Besitzer eines MP3-Players oder eines modernen Smartphones, mit dem Sie ebenfalls Musik hören können. Solche Geräte verfügen werksseitig meist über einen Satz In-Ear-Kopfhörer, die jedoch hinsichtlich der Qualität in der Regel nicht mit den Modellen der bekannten Markenhersteller mithalten können.

Daher empfiehlt es sich, bei häufigem Musikhören einen Zubehör-Kopfhörer zu erwerben. Für Menschen, die viel und gern unterwegs sind, kommt dabei am besten ein In-Ear-Modell beziehungsweise ein Ohrhörer infrage. Wichtig ist in diesem Fall jedoch, nach Möglichkeit das gewünschte Modell zunächst einmal anzuprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob die In-Ear-Kopfhörer, dessen Muscheln direkt im Gehörgang getragen werden, nach einiger Zeit lästig werden oder nicht. Auch hierbei empfiehlt es sich, gute Qualität von einem Markenhersteller zu wählen. Zwar gibt es einfache In-Ear-Kopfhörer heute schon für wenige Euro auf dem Markt, allerdings klingen diese oftmals so verzerrt, dass nicht nur der Musikgenuss darunter leidet, sondern auch dauerhafte Schäden am Gehör hervorgerufen werden können. Dies gilt zumindest dann, wenn Sie häufig Musik in maximaler Lautstärke hören. Für einen guten In-Ear-Kopfhörer sollten Sie mindestens 50.- € einplanen.

Wenn Sie eher der sportliche Typ sind, gibt es auch dafür das passende Kopfhörermodell. Im Handel sind inzwischen spezielle Sportkopfhörer erhältlich, die meist aus besonders widerstandsfähigem Materialien bestehen, spritzwassergeschützt sind und denen auch häufige Erschütterungen, wie sie beispielsweise beim Joggen auftreten, nichts anhaben können. Diese Sportkopfhörer werden mittlerweile in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen angeboten, unter ihnen sind sowohl die bekannten In-Ear-Modelle als auch gewöhnliche Kopfhörer, die jedoch meist etwas leichter ausgeführt sind.

Auf die Details achten

Apropos „leicht“: Wer seinen Kopfhörer häufig über viele Stunden trägt, weil er ihn beispielsweise während der Arbeit benötigt, der sollte sein Augenmerk auch auf das Gewicht des Kopfhörers legen. Je leichter dieser ausfällt, desto länger kann man ihn beschwerdefrei tragen, es stellt sich dann auch nach einigen Stunden kein Kopfschmerz oder Verspannungsgefühl im Nacken ein. Bezüglich der Leicht-Kopfhörer fällt es schwer, ausschließlich zum Kauf eines Markenprodukts zu raten. So sind die Kopfhörer der etablierten Markenhersteller mit aufwändiger Technik oftmals ein ganzes Stück schwerer, als einfachere und günstigere Modelle. Ein Mindestmaß an Klangqualität sollte aber dennoch gegeben sein.

Ganz andere Anforderungen stellen Profis an einen Kopfhörer. Wer beispielsweise selbst Musik produziert und sich dafür ein Studio eingerichtet hat, findet in den sogenannten Studiokopfhörern genau die richtigen Partner. Es handelt sich hierbei um Kopfhörermodelle mit besonders guter Klangauflösung, die darüber hinaus über viele Anschlussmöglichkeiten verfügen und somit auch in einem vielseitig ausgestatteten Musik- beziehungsweise Tonstudio zum Einsatz kommen können. Ein solcher Studio-Kopfhörer ist allerdings nicht ganz billig, qualitativ hochwertige Modelle beginnen bei etwa 300.- €.

Sind Sie ein Marken-Liebhaber?

Es ist möglich, dass Sie bereits in der Vergangenheit einen Kopfhörer besessen haben und mit diesem sehr zufrieden waren. Was spricht in diesem Fall dagegen, sich erst einmal im aktuellen Sortiment des betreffenden Herstellers umzusehen? Fast jeder Kopfhörerhersteller hat im technologischen Bereich in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und bietet heute Modelle an, die dem aktuellen Stand entsprechend oder sogar zukunftsweisende Techniken aufweisen. Und irgendwie hat doch jeder gerade bei technischen Geräten einen Lieblingshersteller!

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Kopfhörer-Arten & Verwendungszweck

Inzwischen gibt es so viele verschiedene Bauformen und Modelle, dass es recht schwer ist, im Laden auf Anhieb den passenden Kopfhörer zu finden. Wichtig ist, dass Sie ein Modell wählen, welches möglichst genau auf den Einsatzzweck zugeschnitten ist. Lassen Sie sich überraschen, für welche unterschiedlichen Anforderungen heute spezielle Kopfhörer im Handel angeboten werden.

Bluetooth-Kopfhörer

Bluetooth-Kopfhörer – der neueste Schrei auf dem Markt. Experten sind sich einig, dass diese mittelfristig die veraltete Infrarot- und evtl. auch die Funktechnik ablösen wird. Schauen wir uns die Technik doch einmal etwas näher an.

Funk-Kopfhörer

Der Funk-Kopfhörer revolutionierte den Markt für Unterhaltungselektronik. Erstmals war es möglich, überall Musik zu hören, ohne dabei ständig ein störendes Kabel im Weg zu haben. Die ersten Funk-Kopfhörer wiesen jedoch nur geringe Reichweiten auf, seitdem hat sich jedoch in diesem Bereich sehr viel getan.

HiFi-Kopfhörer

Hifi-Kopfhörer sind sozusagen die „Alleskönner“ unter den Kopfhörern. Sie sind für den Betrieb an nahezu allen Geräten konzipiert und bieten meist einen sehr ansprechenden Klang. Preislich sind sie in die Mittelklasse der Kopfhörer einzuordnen.

In-Ear-Kopfhörer

Die sogenannten In-Ear-Kopfhörer sind heute beliebter denn je. Grund dafür ist, dass viele Menschen mit ihrem MP3-Player oder Smartphone unterwegs sind und dafür einen Kopfhörer mit möglichst geringem Platzbedarf suchen, den man auf Anhieb nicht sofort sieht. Genau dafür sind diese Kopfhörermodelle konzipiert.

Leicht-Kopfhörer

Wie der Name schon sagt, zeichnen sich Leicht-Kopfhörer insbesondere durch ihr geringes Gewicht aus. Sie sind ideal dafür geeignet, beispielsweise auf Reisen mitgenommen zu werden. Trotz kompakter Bauform muss man heute nicht auf einen ansprechenden Klang bei einem Leicht-Kopfhörer verzichten.

Noise-Cancelling-Kopfhörer

Mit ausgeklügelter Technik gegen Störgeräusche von außen – so könnte man die Noise-Cancelling-Kopfhörer am besten beschreiben. Sie sind stets etwas teurer als herkömmliche Kopfhörer-Modelle, doch ihr Einsatz kann sich durchaus lohnen.

Ohrhörer

Für alle, die keine Lust auf störende Bügel haben: Ohrhörer sind die adäquate Lösung! Sie vereinen technischen Fortschritt mit kompakten Abmessungen und sind mittlerweile in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich.

Sport-Kopfhörer

Mit etwas Musik macht der Sport doch gleich viel mehr Spaß! Das haben mittlerweile auch die Konsumenten erkannt und kaufen vermehrt spezielle Sport-Kopfhörer. Was diese von normalen Kopfhörern unterscheidet, erfahren Sie hier.

Studio-Kopfhörer

Wer sich ein eigenes Musikstudio eingerichtet hat und dafür den passenden Kopfhörer sucht, der hat in der Regel ganz besondere Anforderungen und Erwartungen. Die Industrie hat sich darauf eingestellt und bietet heute zahlreiche Kopfhörermodelle speziell für den Einsatz im Studio.

Surround-Kopfhörer

Wem der Klang eines qualitativ hochwertigen Markenkopfhörers immer noch nicht ausreicht, der sollte sich vielleicht einmal bei den Surround-Kopfhörern umsehen. Sie sind die Hightech-Modelle unter allen Kopfhörer und stellen selbst audiophile Feinschmecker zufrieden.

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Bluetooth-Kopfhörer

Ein Kabel am Kopfhörer kann wirklich nervig sein – schließlich hindert es einen daran, sich frei im Raum (oder auch draußen) zu bewegen. Um diese Nachteile auszumerzen, gibt es seit vielen Jahren kabellose Kopfhörer. Zunächst arbeiteten diese mit der (heute recht altertümlich anmutenden) Infrarottechnik. Allerdings hatten diese Systeme den entscheidenden Nachteil, dass sich der Kopfhörer ständig in Sichtweite zum Empfänger befinden muss, damit die Signale übertragen werden können. Sobald ein Hindernis im Weg steht, funktioniert die Übertragung nicht mehr.

Ganz anders bei Modellen mit der neuartigen Bluetooth-Technik. Im Grunde genommen ist auch ein Bluetooth-Kopfhörer nichts anderes als ein Funkkopfhörer, allerdings wurde die ursprünglich recht einfach gestrickte Funktechnik hierfür in vielen Details verfeinert. Der wichtigste Unterschied: Während sich Funk-Kopfhörer in ihren Frequenzen durchaus mit anderen Geräten stören können, besitzt jedes Gerät mit Bluetooth-Technik eine einmalige Seriennummer (Länge: 48 Bit), durch die es sich seinem Gegenüber – Sender oder Empfänger – eindeutig zu erkennen gibt. Es verbinden sich also immer zwei Geräte auf einer eigens dafür ausgewählten Frequenz miteinander, sie können nicht durch die Signale anderer Geräte gestört werden.

Ein weiterer Vorteil von Bluetooth-Kopfhörern besteht darin, dass heute fast jedes Gerät der Informations- und Unterhaltungselektronik über eine Bluetooth-Sender- & Empfängereinheit verfügt. Somit lässt sich der Kopfhörer nicht nur mit der heimischen Stereoanlage verbinden, sondern auch mit unzähligen anderen Geräten wie MP3-Playern, Smartphones, Fernsehern und Computern.

Zur Reichweite: Es gibt Kopfhörer mit Bluetooth-Technik, die in drei verschiedene Klassen eingeordnet werden kann. Natürlich ist das Ganze auch eine Preisfrage. Günstige Geräte arbeiten meist mit Bluetooth-Technik der Klasse 3, was für eine Reichweite von etwa zehn Metern sorgt. Wer es bequemer haben möchte und mehr Reichweite benötigt, der sollte einen Kopfhörer mit Bluetooth-Technik der Klasse 1 oder 2 wählen. Diese besitzen Reichweiten von 100 bzw. 50 Metern. Mit einem solchen Modell kann man sich z. B. auch im Garten bewegen, während die Anlage im Inneren des Hauses platziert ist.

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Funk-Kopfhörer

So richtig bequem wurde das Tragen eines Kopfhörers erst, als der Funk-Kopfhörer in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf den Markt kam. Dann musste man nicht mehr direkt in der Nähe seiner Musikanlage sitzen und einen Kopfhörer mit störendem Kabel tragen. Es reichte aus, sich in der Reichweite des Funksignals zu bewegen, das von einem kleinen Empfänger ausging, der direkt an der Musikanlage platziert wurde. Passend dazu ist im Kopfhörer eine Empfängereinheit untergebracht, wodurch die Schallwellen vom Sender zum Empfänger mittels Funk übertragen werden können. Ein Kabel zwischen Kopfhörer und Musikanlage war somit nicht mehr notwendig.

Die ersten Funk-Kopfhörer wiesen eine vergleichsweise geringe Reichweite auf und kosteten viel Geld. Die Signalstärke war noch relativ gering, so dass sich ein Aktionsradius von lediglich wenigen Metern ergab. Dennoch griffen die Musikfans begeistert zu und störten sich auch nicht an dem Kaufpreis, der in der Regel bei mehreren Hundert oder gar Tausend Mark lag.

Wie es jedoch fast immer im Bereich der Unterhaltungselektronik ist, wurden auch die Funk-Kopfhörer mit den Jahren immer günstiger. Gleichzeitig verfeinerte man die Technik, wodurch wesentlich größere Reichweiten erzielt werden konnten. Noch heute ist der Funk-Kopfhörer für viele Musikfans absoluter Standard, auch wenn die moderneren Bluetooth-Kopfhörer ihm langsam den Rang ablaufen. Dabei ist die Technik der Geräte gar nicht so unterschiedlichen, Bluetooth-Kopfhörer lassen sich lediglich besser mit unterschiedlichen Geräten vernetzen, zum Beispiel mit MP3-Playern oder auch mit den neuartigen Smartphones.

Ein guter Funkkopfhörer weist heute eine Reichweite auf, die es ermöglicht, beispielsweise auch außerhalb des Hauses im Garten Musik zu hören. Trotz günstiger Preise ist es ratsam, nicht das billigste Modell zu erwerben, da die Qualität der Übertragung bei günstigen Modellen oft relativ schlecht ausfällt. Darüber hinaus sollte man auch auf Faktoren wie beispielsweise die Laufzeit der Akkus achten. Wer möchte schon gerne seinen Funk-Kopfhörer ständig an der Steckdose aufladen, weil die Akkus zu schwach dimensioniert sind?

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HiFi-Kopfhörer

Die Bezeichnung HiFi steht ausgeschrieben für „High Fidelity“ und bezeichnet Kopfhörer, die für ihre Klangstärke und einen sauberen Sound bekannt sind. Meist handelt es sich dabei um Kopfhörer, die besonders gerne zum Musikhören zu Hause verwendet werden. Hochwertige Bauteile in Verbindung mit akkurater Verarbeitung sorgen für einen sauberen und exzellenten Klang, die Kopfhörer sind in vielen unterschiedlichen Ausführungen im Handel erhältlich.

So gibt es HiFi-Kopfhörer beispielsweise mit oder ohne Kabel, mit Bluetooth-Technik oder auch in spezieller Ausrüstung für die Verwendung bei sportlichen Aktivitäten beziehungsweise in der Freizeit. Allen Modellen gemein ist, dass das Tonsignal in Stereoqualität auf den Kopfhörer gesendet wird, und sich somit ein dreidimensionales, räumliches und sehr klares Klangbild ergibt.

Die Preisspanne bei HiFi-Kopfhörern ist extrem weit gefächert. Einfache Modelle sind im Handel schon für wenige Euro erhältlich, können aber hinsichtlich ihrer Klangqualität und auch bei der Verarbeitung meist nicht vollständig überzeugen. Wer dagegen bereit ist, auch mehr als 100.- € für einen Kopfhörer auszugeben und das Modell eines etablierten Markenherstellers wählt, der kann in der Regel nicht viel falsch machen. Solche Kopfhörer sind übrigens nicht nur für das Hören von Musik bestens geeignet, sie können auch an TV-Geräte angeschlossen werden und eignen sich sehr gut für den Genuss von Hörbüchern.

Wichtig ist, dass Sie sich zunächst einige Modelle von HiFi-Kopfhörern etwas näher ansehen und nach Möglichkeit auch ausprobieren. Nicht jeder Kopfhörer ist für jede menschliche Kopfform gleichermaßen geeignet, und es wäre doch schade, wenn der Kopfhörer Ihnen später beim Tragen unangenehm ist oder sogar Druckstellen verursacht. Lassen Sie sich daher im Fachhandel beraten oder nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten im Internet, um den am besten passenden HiFi-Kopfhörer zu finden.

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In-Ear-Kopfhörer

Unter allen Kopfhörer-Modelle sind die In-Ear-Kopfhörer mittlerweile die am meisten verkauften. Man bezeichnet diese Kopfhörerform auch als Earbud-Kopfhörer oder - auf Deutsch - Im-Ohr-Kopfhörer. Charakteristisches Merkmal dieser Modelle ist, dass sie über keinen Bügel verfügen, der über dem Kopf getragen wird. Auch stellt der In-Ear-Kopfhörer nicht die klassische Muschel dar, welche auf dem Ohr getragen wird. Vielmehr sind die Hörmuscheln bei diesen Kopfhörern besonders klein, so dass sie direkt in den Gehörgang eingeführt werden können und während dem Hören dort verbleiben.

Ein Problem ergibt sich allerdings bei dieser Bauform: Die Hersteller sind hinsichtlich der Größe der Hörmuscheln stets an die Größe des menschlichen Gehörgangs gebunden. Die Technik zur Schallwellenübertragung muss also auf kleinstem Raum untergebracht werden. Ist diese Technik nicht hochwertig genug gestaltet, so wird der Kopfhörer am Ende nur einen sehr bescheidenen Klang aufweisen.

Deshalb ist es bei In-Ear-Kopfhörern besonders wichtig, auf ein qualitativ gutes Modell zu setzen. Zwar zählt diese Kopfhörerform mittlerweile zu den billigsten auf dem Markt (im Handel gibt es In-Ear-Kopfhörer schon für deutlich unter 10.- €), Billigmodelle taugen jedoch trotz weiterentwickelter Technik immer noch nicht viel. Davon können auch Menschen ein Lied singen, die sich beispielsweise einen MP3-Player oder ein Smartphone zulegen, bei denen fast immer von Werk aus ein solcher Kopfhörer beigelegt ist. Diese Zubehörteile sind jedoch meist von eher geringer Qualität.

Weiterhin ist es wichtig, aus welchem Material die Hörmuschel bei einem In-Ear-Kopfhörer hergestellt ist. Die einfachen Modelle verfügen über ein schlichtes Kunststoffgehäuse, das relativ hart ist und im Gehörgang Druckstellen verursachen kann. Bei den Modellen in höheren Preisklassen ist diese Gefahr wesentlich geringer, hier sind die Muscheln meist aus einem weicheren Material wie Silikon oder weichem Acrylkunststoff hergestellt. Inzwischen gibt es sogar Hersteller, die In-Ear-Kopfhörer als Maßanfertigung anbieten. Dabei wird zunächst ein Abdruck des Gehörgangs des Käufers genommen, anschließend werden die Muscheln genau darauf abgestimmt und entsprechend hochwertig gefertigt.

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Leicht-Kopfhörer

Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein wiesen Kopfhörer eine recht klobige Form auf und waren entsprechend schwer. Sie eigneten sich somit fast ausschließlich dafür, zu Hause - auf der Couch liegend - dem Musikgenuss am Abend zu frönen. Mit der Zeit kam aber der Wunsch bei vielen Konsumenten auf, einen Kopfhörer zu besitzen, der leicht genug ist, dass man ihn auch auf Reisen und bei anderen Aktivitäten mitnehmen kann.

Insbesondere die Erfindung des tragbaren Musikspielers in den 1970er-Jahren (besser bekannt unter dem zum Hersteller Sony gehörenden Markenbegriff „Walkman“) sorgte dafür, dass die Nachfrage nach leichten Kopfhörern sprunghaft anstieg. Zwar verfügten die Geräte in der Regel bereits ab Werk über einen mitgelieferten Kopfhörer, dieser konnte jedoch hinsichtlich der Klangqualität meist nicht überzeugen.

Und so gaben sich die Hersteller viel Mühe, möglichst hochwertige Technik für einen Kopfhörer fortan auf wesentlich kleinerem Raum unterzubringen. Heute gibt es Leicht-Kopfhörer in vielen unterschiedlichen Ausführungen, u. a. als Muschelkopfhörer, wobei die Muschel auf dem Ohr aufliegt, aber auch mit speziell gestalteten Muscheln, die in den Gehörgang eingeführt werden. Der Vorteil bei letzteren ist das nochmals geringere Gewicht, da die Muscheln bei diesen Modellen noch einmal kleiner als bei den gewöhnlichen Leicht-Kopfhörern sind. Nachteil: Die Technik muss auf noch kleinerem Raum untergebracht werden, so wird es zu einer echten Herausforderung, einen solchen Kopfhörer ein möglichst gutes Klangbild zu verpassen.

Leicht-Kopfhörer kommen heute überall da zum Einsatz, wo ein sperriges und schweres Modell eher stören würde. Dies kann beispielsweise beim Sport oder anderen Freizeitaktivitäten der Fall sein, aber auch im Beruf. Wer in einem Call Center arbeitet und den ganzen Tag über einen Kopfhörer tragen muss, der wird jedes Gramm zu schätzen wissen, um das sein Kopfhörer erleichtert werden konnte. Zumal die Klangqualität beim reinen Telefonieren beziehungsweise der ausschließlichen Übertragung von Sprache längst nicht so brillant sein muss, als zum Hören von Musik.

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Noise-Cancelling-Kopfhörer

Das sogenannte “Noise-Cancelling” System ist eine besondere Schaltungstechnik, mit deren Hilfe Störgeräusche von außen, die auch mit einem Kopfhörer wahrnehmbar sind, dessen Muscheln das Ohr komplett abdecken, herausgefiltert und eliminiert werden sollen. Somit eignen sich Noise-Cancelling-Kopfhörer sehr gut für das Musikhören unterwegs, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr, in Flugzeugen, auf Bahnhöfen oder an allen sonstigen Orten, bei denen vielfältige Störgeräusche vorkommen.

Hervorzuheben ist, dass ein Kopfhörer mit Noise-Cancelling-System nicht zwingend nur für das Hören von Musik eingesetzt werden muss. Die meisten dieser Modelle lassen sich auch ohne Abspielen von Musikstücken, Hörbüchern etc. ausschließlich mit dem Noise-Cancelling-System betreiben. Insbesondere in Zügen, Flugzeugen etc. hat dies den Vorteil, dass man sich z. B. perfekt auf das Lesen eines Buches konzentrieren kann, weil der Kopfhörer sämtliche Störgeräusche von außen wegfiltert.

Um eine solche technische Brillanz zu erreichen, müssen Kopfhörer mit Noise-Cancelling-System über besonders hochwertige Komponenten verfügen. Naturgemäß macht sie das recht teuer. So sind für einen guten Kopfhörer mit eben diesem Systemen zwischen 300.- und 600.- € anzulegen, wobei nach oben hin keinerlei Grenzen gesetzt sind.

Viele Menschen nutzen ein solches Kopfhörersystem auch beim Sport oder beispielsweise während der Meditation, um möglichst wenig von Außengeräuschen abgelenkt beziehungsweise gestört zu werden. Während die ersten Kopfhörer mit Noise-Cancelling-System sehr groß und schwer waren, gibt es mittlerweile wesentlich kompaktere Modell auf dem Markt, die das Tragen auch während sportlicher Aktivitäten ermöglichen.

Das Fazit fällt also klar aus: Wer lediglich zu Hause Musik hört, benötigt in der Regel keinen Noise-Cancelling-Kopfhörer. Geeignet sind diese Modelle jedoch für Menschen, die oftmals Musik, Hörbücher etc. in der Öffentlichkeit hören und somit Störgeräusche nach Möglichkeit herausfiltern möchten.

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Ohrhörer

Der Begriff „Ohrhörer“ steht sozusagen übergeordnet für alle Kopfhörer-Modelle, die eben nicht auf dem Kopf, sondern direkt am oder im Ohr getragen werden. Der bekannteste Typ dieser Klasse sind die In-Ear-Kopfhörer, auf die wir in einem gesonderten Artikel auf dieser Webseite eingehen.

Doch es gibt noch eine große Zahl weiterer Modelle von Ohrhörern. Teilweise universell einsetzbar, zum Teil aber auch für ganz besondere Zwecke bestimmt. Die wichtigsten davon möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Die klassischen In-Ear-Kopfhörer verfügen über Kabel, mit denen sie mit dem Sendegerät verbunden sind. Es gibt jedoch mittlerweile auch Ohrhörer, die auf der bekannten Funk- bzw. Bluetooth-Technik basieren und somit kein Kabel mehr benötigen. Dabei muss man zwischen verschiedenen Bauformen unterscheiden. Während die einfachen Modelle in den Gehörgang „geklemmt“ werden, gibt es auch Ohrhörer, die ein kleines, spiralartiges Gehäuse aufweisen, mit dem sie hinter der Ohrmuschel festgeklemmt werden können. Der Vorteil: Diese Ohrhörer halten wesentlich besser und fallen auch bei Erschütterungen nicht gleich ab.

Ebenfalls relativ neu ist die Kombination von Ohrhörer und Mikrofon. Dafür besitzt der Ohrhörer einen Bügel, der jedoch nicht auf den Kopf gesetzt, sondern unter dem Kinn getragen wird und damit das Mikro an der richtigen Stelle platziert. Solche Sets sind beispielweise für die Moderation von Veranstaltungen sehr gut geeignet, hier würde ein gewöhnlicher Kopfhörer mit Bügel über dem Kopf störend wirken.

Und schließlich gibt es noch die medizinischen Ohrhörer, insbesondere für Menschen, die Störungen in der Hörfähigkeit aufweisen. Solche Ohrhörer sind meist so gestaltet, dass sie von außen fast nicht sichtbar sind. Sie werden jedoch meist von einem ausgebildeten Hörgeräteakustiker individuell an das Ohr des Trägers angepasst. Es gibt zwar auch universell einsetzbare, medizinische Ohrhörer im Handel, diese taugen jedoch meist nur als Übergangslösung.

Fazit: Ohrhörer sind heute sozusagen „State of the Art“. Wer viel unterwegs ist und keinen störenden Bügel auf dem Kopf tragen möchte, ist mit ihnen sehr gut beraten.

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Sport-Kopfhörer

Mittlerweile ist es sehr beliebt, bei sportlichen Aktivitäten Musik über einen Kopfhörer zu hören. Schließlich macht das Training mit den passenden Tracks gleich viel mehr Spaß, die Zeit vergeht schneller, und der Sport ist längst nicht mehr so langweilig wie zuvor. Ob beim Joggen, Radfahren oder im Fitnessstudio- überall sieht man heute Menschen, die ihren Sport mit passender Musik bereichern.

Doch muss man dafür einen besonderen Kopfhörer verwenden? Oder tut es auch das übliche Modell, welches man zuhause oder am Arbeitsplatz benutzt?

Während sportlicher Aktivitäten sind Kopfhörer in der Regel besonderen Belastungen ausgesetzt. Beispiel Joggen: Der ganze Körper befindet sich bei diesem Sport in Bewegung, also auch der Kopfhörer, den man währenddessen trägt. Und daher sollte ein solcher Kopfhörer auch speziell dafür ausgelegt sein, Erschütterungen zu vertragen und dabei nichts von seiner Klangqualität zu verlieren. Aus diesem Grund sind Sport-Kopfhörer oftmals wesentlich robuster gefertigt als herkömmliche Kopfhörermodelle. Sie vertragen auch grobe Stöße und verfügen meist über ein Gehäuse, das zumindest gegen Spritzwasser gut geschützt ist.

Sport-Kopfhörer gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Größen, Ausführungen und Preisklassen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Kopfhörer möglichst fest am Ohr anliegt, aber keine Druckstellen oder ähnliches verursacht. Ist der Druck zu gering, so besteht ständig die Gefahr, dass der Kopfhörer schon bei geringen Erschütterungen vom Ohr rutscht. Viele Sportler schwören mittlerweile auf spezielle Sport-Kopfhörer, bei denen die Muschel nicht auf dem Ohr sitzt, sondern in den Gehörgang eingeführt wird. Wer sich damit anfreunden kann, erhält ein perfekt auf die Anforderungen zugeschnittenes Kopfhörermodell.

Da man beim Sport in der Regel viel schwitzt, sollte ein passendes Material für den Sport-Kopfhörer gewählt werden. Qualitativ gute Modelle verfügen in der Regel über ein Gehäuse aus hochwertigem Kunststoff oder Gummi beziehungsweise Latex. Billige Kunststoffe mit scharfen Graten sollten nach Möglichkeit vermieden werden, sie können außerdem bei einigen Trägern Hautreizungen und Allergien auslösen.

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Studio-Kopfhörer

Ein Studiokopfhörer wird meist wesentlich stärker gefordert, als jedes andere Kopfhörer-Modell. Egal, ob Profi oder Hobby-Musikproduzent - der passende Kopfhörer kommt beim Aufnehmen über mehrere Stunden zum Einsatz und muss zuverlässig funktionieren sowie hochwertige Klangergebnisse liefern.

Aus diesem Grund ist es zunächst wichtig, dass ein Studio-Kopfhörer perfekt passt. Meist handelt es sich bei diesen Modellen um relativ große und schwere Kopfhörer, dennoch sollten Sie beim Kauf unbedingt darauf achten, dass der Kopfhörer durch sein Gewicht nicht nach einiger Zeit Kopfschmerzen oder Nackenprobleme verursacht. Dabei kommt es nicht nur auf das Gewicht selbst an, sondern auch darauf, wie sich der Kopfhörer an die Kopfform anpasst.

Weiherhin sollte ein Studiokopfhörer über möglichst viele verschiedene Anschlussmöglichkeiten verfügen. Während die meisten Kopfhörer lediglich den genormten Klinkenstecker aufweisen, gibt es für Studiokopfhörer weitere Adapter, mit denen sie an verschiedenste Geräte angeschlossen werden können. So kann der Kopfhörer beispielsweise direkt an die Musikinstrumente angeschlossen werden, wenn diesbezüglich Bedarf besteht. Meist werden schon vom Hersteller verschiedene Adapter mitgeliefert, die auf den vorhandenen, genormten Klinkenstecker aufgesteckt werden können, und somit die Verbindung mit allen denkbaren Musikgeräten ermöglichen.

Profis achten darauf, dass ein Studiokopfhörer möglichst dicht am Ohr anliegt. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, weil im Musikstudio zahlreiche Nebengeräusche entstehen, die den Benutzer dann vom eigentlichen Geschehen ablenken können. Daher sollte der Kopfhörer so gestaltet sein, dass er möglichst wenig Nebengeräusche ans Ohr dringen lässt. Hier bietet sich insbesondere ein Modell an, das die Ohrmuschel komplett umschließt, beziehungsweise über einen gepolsterten Schaumstoffring rund um die Muschel verfügt.

Bei so viel Technik dürfte es klar sein, dass Studiokopfhörer nicht zu den billigsten Modellen auf dem Markt gehören. 250.- bis 300.- € müssen Sie schon anlegen, um ein qualitativ hochwertiges Modell mit vielen Anschlussmöglichkeiten zu erhalten. Ein solcher Kopfhörer bewährt sich dann aber meist über viele Jahre und stellt somit eine einmalige Investition dar.

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Surround-Kopfhörer

Wie der Name bereits andeutet, liefert ein Surround-Kopfhörer nicht nur den gewohnten Klang in Stereoqualität, sondern erzeugt einen mehrdimensionalen Effekt, welcher auch oft als „Rundumklang“ oder „Raumklang“ bezeichnet wird. Bei Bildern würde man in diesem Fall von einem „3-D-Effekt“ sprechen.

Surround-Kopfhörer sind noch relativ neu auf dem Markt und entsprechend teuer. Sie beinhalten eine ganze Menge hochwertiger Technik, daher müssen Sie mit Preisen von deutlich über 500.- € rechnen, wenn Sie ein Modellen eines renommierten Markenherstellers wählen.

Der allseits beliebte Rundumklang, den ein Surround-Kopfhörer produziert, kann erst mit tiefgreifenden technischen Tricks erzeugt werden. Der einfachste dieser Tricks besteht darin, dem Hörer einfach mehrere Lautsprecher für jedes Ohr zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall enthält der Kopfhörer also nicht nur zwei Lautsprecher (rechts und links), sondern beispielsweise pro Ohr drei Lautsprecher. Damit kann man jedem Kanal sein eigenes Lautsprecherpaar zuordnen. Die Hersteller gehen nun so vor, dass sie die einzelnen Lautsprecher in verschiedenen Positionen in den Kopfhörer einsetzen, z. B. ein Lautsprecher vor dem Gehörgang, einer direkt darauf und einer dahinter. Werden die Lautsprecher nun mit Schallwellen beaufschlagt, so entsteht der gewünschte Surround-Effekt.

In den letzten Jahren wurde jedoch ein noch aufwändigeres System für den Surround-Klang entwickelt. Bei diesem werden gleich fünf verschiedene Lautsprecher an jedem Ohr des Trägers im Kopfhörer platziert. Dabei handelt es sich um Lautsprecher in verschiedenen Ausführungen, z. B. Hoch-, Mittel- und Tieftöner. Diese sind kreisförmig um die Ohrmuschel angeordnet und erzielen so den bestmöglichen Rundumklang-Effekt.

Allerdings sind Surround-Kopfhörer durch so viel Technik nicht nur teuer, sondern auch groß und relativ schwer. Sie eignen sich daher meist nur für das entspannte Musikhören zu Hause. Für die nächsten Jahre ist jedoch zu erwarten, dass die Technik wesentlich verkleinert wird und dann auch für portable Kopfhörer geeignet ist.

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AKG Acoustics

Der österreichische Hersteller AKG Acoustics hat sich - ähnlich wie Sennheiser in Deutschland - auf die Produktion von Mikrofonen und Kopfhörern spezialisiert. Noch mehr als bei Sennheiser steht hierbei der professionelle Bereich im Vordergrund, während die Produkte für den Privatnutzer erst vor wenigen Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind.

Gegründet wurde AKG Acoustics bereits im Jahr 1947, wobei sich das Unternehmen in der Anfangszeit „Akustische und Kino-Gerätegesellschaft m.b.H.“ nannte. Zunächst spezialisierte man sich auf die Herstellung von Filmprojektoren und Lautsprechern, später kamen dann Mikrofone und Kopfhörer hinzu. Zusätzlich übernahm das Unternehmen in den Siebziger Jahren die Rolle als österreichischer Haupt-Distributor für etliche bekannte Marken im HiFi-Bereich, z. B. Revox und Marantz.

Ganz besonders stolz ist man bei AKG auf den Einsatz der unternehmenseigenen Produkte im Rahmen diverser Raumfahrt-Projekte. In diesem Zusammenhang erforschte der österreichische Astronaut Franz Viehböck unter anderem die Orientierung im Weltraum mittels Klängen.

Trotz all dieser Innovationen geriet das Unternehmen in den 1990er-Jahren in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde schließlich von der Harmann-International-Gruppe übernommen. Seitdem stellte man die Produktion Schritt für Schritt grundlegend um. Da sich die Produktionskosten in Österreich als viel zu hoch erwiesen, verlagerte man die Produktion schließlich nach China, wo heute nahezu alle Produkte des Herstellers AKG gefertigt werden. Lediglich im High-End-Bereich gibt es noch einige Einzelstücke, die in Handarbeit in Österreich entstehen. Bei der Verlagerung der Produktion nach Asien achtete das Unternehmen jedoch strengstens darauf, das bislang erzielte Qualitätsniveau der Produkte unbedingt zu erhalten.

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Apple Kopfhörer

Über den Markennamen Apple braucht man heute nicht mehr viel zu schreiben. Es handelt sich dabei um die wertvollste Marke der Welt, die in den letzten Jahren einen furiosen Aufstieg hingelegt hat. Wurden die Computer von Apple früher noch als Produkte für Freaks verspottet, ist die Marke seit der Einführung von iPod und iPhone zum echten Kult geworden, dem heute Millionen von Menschen in aller Welt hinterherlaufen.

Durch diesen immensen Hype wird aber meist übersehen, welche großartige technische Lösungen und Weiterentwicklungen Apple in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf den Markt gebracht hat. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass der gesamte Markt der Unterhaltungselektronik durch dieses Unternehmen revolutioniert wurde.

Viele Produkte von Apple werden heute bereits werksseitig mit APPLE-Kopfhörern ausgeliefert, allen voran der berühmte iPod - ein MP3-Player, der ohne Kopfhörer überhaupt nicht funktionieren würde. Was viele nicht wissen: Apple kauft diese Teile nicht etwa nur zu, sondern produziert auch Kopfhörer selbst. Und nicht nur das:

Das Unternehmen treibt die Entwicklung neuer Technologien im Bereich Kopfhörer in den letzten Jahren merklich voran.

Unter anderem ist dies an einem neuen Patentantrag zu bemerken, mit dem das Unternehmen eine besondere Schweißtechnik unter Verwendung von Ultraschall patentieren möchte, mit der Teile wie Kopfhörer-Ohrmuscheln aus verschiedenen Materialien zusammengefügt werden können, ohne dass dabei eine sicht- und fühlbare Schweißnaht entsteht. Wie man daran sieht, ist für die nächsten Jahre noch einiges im Kopfhörer-Bereich von Apple zu erwarten.

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Arctic Cooling

Der Hersteller mit dem coolen Namen Arctic dürfte vielen Computerfans schon seit einigen Jahren ein Begriff sein. Gegründet gegen Ende des 20. Jahrhunderts, spezialisierte man sich zunächst auf die Herstellung von Computerbauteilen, insbesondere Kühlern für die Prozessoren. Nach und nach kamen weitere Peripheriegeräte hinzu, außerdem stellte man Netzteile für die Stromversorgung von Computern sowie eigene Lüfter her, mit denen die Geräuschentwicklung herkömmlicher Heim-PC´s deutlich reduziert werden konnte.

Durch den großen Erfolg der Entwicklungen des Unternehmens Artic ging man dazu über, etliche weitere Produktsparten mit ins Sortiment aufzunehmen. Das Unternehmen wurde somit zur Dachmarke, jeder Produktbereich bekam einen eigenen Namen. So sind die Lüfter für Computerprozessoren immer noch im Sortiment und werden weiterhin unter dem Markennamen „Arctic Cooling“ vertrieben. Die anderen Produktbereiche des Unternehmens nennen sich Sounds, Equipment, Power, Hobby und Living.

Vor einigen Jahren begann man bei Arctic damit, auch Kopfhörer herzustellen. Diese werden im Rahmen des Produktbereichs Sound vertrieben. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Herstellung hochwertiger Headsets, so ganz lässt sich der Bezug zur Computertechnik eben bis heute nicht leugnen. Allerdings werden die Headsets nicht nur für die Verwendung direkt am Computer konzipiert (z. B. im Rahmen von Internet-Telefongesprächen), sondern auch für das reine Musikhören oder den Genuss von Hörbüchern.

Auch für sportliche Aktivitäten und für unterwegs hält der Hersteller mittlerweile eigens konzipierte Headsets bereit. Diese verfügen über recht kompakte Abmessungen und bieten trotzdem eine ausgezeichnete Klangqualität. Hier kann Arctic seine ganze Erfahrung aus den letzten Jahren in der Entwicklung von elektronischen Bauteilen ausspielen. Seit Kurzem ergänzen auch professionelle Kopfhörer für DJ´s und Musikproduzenten das Sortiment, welches auch in Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll.

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Beyerdynamic

Nachdem die meisten Unternehmen, welche sich der Produktion von Kopfhörern verschrieben haben, entweder aus den USA oder aus Japan stammen, handelt es sich bei Beyerdynamic um ein deutsches Unternehmen mit Sitz im schwäbischen Heilbronn. Obwohl der Markenname im Consumer-Bereich eher unbekannt ist, gehört Beyerdynamic nach Ansicht vieler Musiker und Experten in diesem Bereich zu den wichtigsten Herstellern von Audiotechnik in der Welt. Inzwischen unterhält man auch eine Tochtergesellschaft in den USA.

Die Entwicklung und Produktion von BEYERDYNAMIC beschränkt sich nicht auf Kopfhörer, sondern deckt viele Bereiche der professionellen Audiotechnik ab. So ist man beispielsweise Spezialist für Konferenzsysteme, außerdem fertigt man neben Mikrofonen und Kopfhörern für den Endverbraucher auch solche für den professionellen Einsatz, zum Beispiel auf Konzertbühnen, Film- und Rundfunkstudios und sogar für die Luftfahrt.

An dieser breiten Streuung von Geschäftsfeldern sieht man, dass an die Produkte des Unternehmens höchste Anforderungen gestellt werden. Wer Kopfhörer und Mikrofone für Jet-Piloten herstellt, der kann es sich sicher nicht leisten, im Consumer-Bereich den Ruf eines Billigproduzenten zu erlangen.

Somit erklärt es sich dann auch, warum die Kopfhörer von Beyerdynamic heute zur absoluten Referenzklasse gehören. Und damit sind ausdrücklich sowohl die Profigeräte als auch die Modelle für Endverbraucher gemeint. Allerdings muss man schon bereit sein, einige Hundert Euro mehr anzulegen, um einen Kopfhörer von Beyerdynamic zu erwerben. Dafür entschädigt das Klangerlebnis sicherlich auch Sie für den hohen Preis, und Sie werden in Zukunft nie wieder mit einem anderen Kopfhörer Ihre Musik hören wollen.

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Bose

Im Jahr 1964 wurde das US-amerikanische Unternehmen Bose Corporation durch Amar G. Bose gegründet. Von Anfang an spezialisierte man sich auf die Herstellung hochwertiger Lautsprecher, Verstärker und Kopfhörer, Inzwischen ist Bose jedoch auch Spezialist für komplette Audio- und Heimkinosysteme in höchster Qualität. Viele Menschen kennen die Produkte des Unternehmens aufgrund der Musikanlage in ihrem Auto, hier ging Bose in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten etliche Kooperationen mit Automobilherstellern ein, so dass die Soundsysteme des Herstellers heute bereits vielfach werksseitig in die Fahrzeuge eingebaut werden.

Viele Fans und Musikliebhaber halten den Produkten von Bose seit vielen Jahren die Treue und würden niemals das Produkt eines Konkurrenzherstellers kaufen. Eine ausschlaggebende Rolle spielen dabei sicherlich die unkonventionellen Konzepte, die der Hersteller in die Entwicklung seiner Produkte einfließen lässt. So kombiniert Bose beispielsweise den Einsatz von mehreren Breitbandlautsprechern in einem Gehäuse mit relativ kleinvolumigen Subwoofern, die nach dem Bandpass-System arbeiten. Daraus entsteht ein raumfüllendes Klangbild, welches seinesgleichen sucht.

Selbstverständlich kommt diese Technik auch im Kopfhörerbereich zum Einsatz. Auch hier setzte man von Anfang an auf die Entwicklung echter High-End-Produkte, die dem Anwender ein Klangerlebnis bescheren, nachdem er bislang immer gesucht hatte. Natürlich schlägt sich das auch im Preis der Produkte nieder, doch wer sich einen Bose-Kopfhörer leisten kann, der wird höchstwahrscheinlich nie wieder ein anderes Produkt haben wollen.

Neben den klassischen Kopfhörern ist Bose mittlerweile auch in der Produktion von kombinierten Kopfhörern mit integriertem Mikrofon - auch als Headset bezeichnet - aktiv. Bei diesen Produkten verspricht man sich mittel- und langfristig große Wachstumschancen.

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Creative

1981 in Singapur gegründet, gilt Creative heute als der weltweit führende Hersteller von Peripheriegeräten im Bereich Digital Entertainment und Multimedia. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte stets unter der Maxime, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine nachhaltig zu verbessern.

In den Anfangsjahren und wurde Creative insbesondere durch seine Soundkarten weltbekannt, die den Markt revolutionierten und völlig neue technische Lösungen einführten. Nach und nach vergrößerte sich das Produktsortiment auch um Produkte aus dem Bereich Consumer-Electronic, z. B. MP3-Player und auch Kopfhörer.

Vor einigen Jahren schließlich führte Creative die so genannte „Xtreme Fidelity Plattform“ auf dem Markt ein und definierte damit einen völlig neuen Standard in der Audiotechnik. Im Jahr 2006 wurde dieses System zur besten Innovation im Bereich Home-Entertainment von der bekannten Fachzeitschrift „Popular Science“ gekürt.

Creative ist heute führend in der Entwicklung und Produktion von Kopfhörern im Multimediabereich. Wer also gerne mit seinem Computer, Notebook oder auch mit einem Smartphone arbeitet und dafür den passenden Kopfhörer sucht, kommt an den Produkten des Unternehmens kaum noch vorbei. Im Sortiment finden sich viele verschiedene Kopfhörermodelle, vom einfachen Leicht-Kopfhörer zum günstigen Preis bis zum High-End-Produkt, das bezüglich der Klangqualität sowie der Verarbeitung keine Wünsche offen lässt.

Auch im Bereich Zubehör für MP3-Player und andere Musikabspielgeräte hält Creative mittlerweile zahlreiche Kopfhörermodelle bereit. Ob als Ersatz für den werksseitig beiliegenden Ohrhörer eines günstigen MP3-Player oder als Top-Produkt für audiophile Musikliebhaber - die Kopfhörer von Creative bieten stets innovative Technik und einen hohen Gegenwert fürs Geld.

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Denon

Die Marke Denon kennen heute sicherlich viele noch aus ihrer Jugend. Sie war einst insbesondere im Bereich der Plattenspieler führend in aller Welt. Was viele nicht wissen: Noch heute produziert Denon Plattenspieler, obwohl eigentlich gar keine Schallplatten mehr verkauft werden. Es gibt jedoch noch genug Fans in allen Ländern, die Platten auf Flohmärkten erwerben und sich große Sammlungen immer wieder anhören möchten. Aus diesem Grund ist der Absatz an neuen Schallplattenspielern der Marke Denon gar nicht mal so schlecht.

Gegründet wurde Denon bereits im Jahr 1910 in den USA. Während man am Anfang alle möglichen Arten von Elektrogeräten produzierte, spezialisierte man sich schnell auf den Musikbereich und brachte im Laufe der Jahre zahlreiche Innovationen auf den Markt. Nachdem die Marke ihren kommerziellen Höhepunkt in den 1970er und 80er-Jahren hatte, ging der Absatz an Produkten danach wieder stark zurück. Kurzerhand machte man aus der Not eine Tugend und spezialisierte sich auf einen Bereiche: Equipment für DJ´s und Profi-Musiker.

So hält der Hersteller heute in seinem Sortiment unter anderem Mischpulte, Endstufen, spezielle CD-Wechsler, Controller und eben auch Denon Kopfhörer parat. Allen Geräten gemeinsam sind der professionelle Anspruch und die dementsprechende Materialauswahl. Mit dem Kauf eines Denon-Kopfhörers können Sie sicher sein, auf viele Jahre Erfahrung zu setzen und eines der besten Produkte zu erwerben.

Führende Musiker und vor allem Disc Jockeys setzen auch heute noch auf Geräte von Denon und schwören auf diese. Gerade bei der Studiotechnik sind viele Musiker nicht bereit, Kompromisse zu machen und bleiben der Marke ein Leben lang treu.

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iFrogz

Insbesondere für eine junge, trendbewusste Zielgruppe produziert die Firma iFrogz ihre Produkte. Dabei handelt es sich um ein noch relativ junges Unternehmen, das in der Anfangszeit hauptsächlich Hüllen und Cover für Mobiltelefone, MP3-Player etc. hergestellt hat. Auch heute noch finden sich diese Produkte im Sortiment, jedoch geht der Hersteller zunehmend dazu über, auch eigene elektronische Geräte zu fertigen.

Dabei hat man als Zielgruppe hauptsächlich die Nutzer der modernen Apple-Produkte im Auge, zum Beispiel iPod, iPad und natürlich das iPhone. Schnell erkannte man den hohen Bedarf innerhalb dieser Nutzergruppe an hochwertigen Kopfhörern für ihre Produkte und machte sich mit großem Eifer daran, diesen Bedarf in Zukunft zu befriedigen. Ein ständiges Augenmerk legt man dabei auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, so dass die Kopfhörer von iFrogz heute zu sehr zivilen Preisen im Handel erhältlich sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich dabei nicht um Kopfhörer handelt, die sich auch mit teureren Konkurrenzprodukten durchaus messen können.

In den letzten Jahren legt man einen deutlichen Fokus auf die Entwicklung neuer Modelle im Bereich der In-Ear-Kopfhörer, da diese inzwischen auf dem Markt besonders gefragt sind. Gerade für die Nutzer der Apple-Produkte ist es oftmals sehr wichtig, dass sich der Kopfhörer möglichst unauffällig im Alltag tragen lässt. Die Produkte von iFrogz tragen diesen Anforderungen Rechnung.

Und damit die Kopfhörer der Marke nicht in Verbindung mit einem iPhone oder iPod designtechnisch verblassen, legt man bei iFrogz viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild. Knallige Farben und ausgefallene Formen sorgen dafür, dass die Kopfhörer zu echten Designerstücken werden und die Masse den Besitzer um sein tolles Stück beneidet.

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JVC

Ähnlich wie Panasonic und Philips gehört auch JVC zu den großen Global Playern in der Herstellung von Unterhaltungselektronik. Allerdings existiert die Marke heute nur noch im Verbund mit Kenwood, da JVC aufgrund hoher Verluste in den Neunziger Jahren und Anfang des neuen Jahrtausends schrittweise an den Konkurrenzhersteller verkauft wurde. Trotzdem werden immer noch elektronische Geräte hergestellt, die ausschließlich die Markenbezeichnung JVC tragen.

Dazu gehören neben Kopfhörern auch diverse andere Geräte der Unterhaltungselektronik, zum Beispiel DVD-Recorder, Videorecorder, digitale Camcorder und vieles mehr. Seit 1978 betreibt das Unternehmen auch ein Headquarter in Deutschland, von dem aus man sich um den Vertrieb der Produkte in Westeuropa kümmert. Eine weitere Filiale von JVC befindet sich in England.

Im Bereich der JVC Kopfhörer verfügt JVC immer noch über ein recht breites Sortiment, in dem jeder den für sich passenden Kopfhörer finden sollte. Ein besonderes Highlight sind dabei die sogenannten Kinderkopfhörer - Kopfhörermodelle, die sowohl hinsichtlich der Technik, der Größe als auch von der äußeren Gestaltung speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind.

In den letzten Jahren versuchte man sich auch im Bereich der Trendprodukte zu etablieren, dafür brachte man unter anderem zwei neue Kopfhörer-Serien auf den Markt, welche die Namen „Xtreme Xplosives“ und „Black Series“ tragen. Dabei handelt es sich um HiFi-Kopfhörer mit besonderem Design, die insbesondere ein junges Publikum ansprechen sollen. Darüber hinaus finden sich im Sortiment von JVC auch einfache In-Ear-Kopfhörer, Leicht-Kopfhörer sowie High-End-Produkte, u. a. auch mit Noise-Cancelling-System.

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Koss Kopfhörer

Die Kopfhörer der Marke Koss werden zwar schon seit 1984 produziert, sind in Deutschland aber immer noch in der Regel nur Insidern bekannt. Dabei handelt es sich hierbei um Kopfhörer mit ausgeklügelter Technik und hoher Klangqualität, gepaart mit einem ansprechenden Design und geringen Abmaßen.

Insbesondere das Modell PortaPro hat das Unternehmen nachhaltig geprägt, es handelt sich dabei um das erste Kopfhörermodell, das Koss im Jahr 1984 auf den Markt gebracht hat. Der PortaPro ist ein zusammenklappbarer HiFi-Kopfhörer, der trotz geringster Außenmaße mit einer ausgezeichneten Klangqualität überzeugt. Experten bescheinigen diesem Kopfhörer einen Klang, der sogar an geschlossene Studiokopfhörer heranreicht.

Obwohl Koss in den letzten Jahren eine ganze Reihe weiterer Kopfhörer entwickelt hatte, wird das Unternehmen von vielen Fans immer noch auf den PortaPro reduziert. Das ist etwas schade, denn die neuen Kopfhörer weisen durchaus beachtenswerte Weiterentwicklungen in der Technik auf, allerdings hat sich dies noch nicht endgültig herumgesprochen.

Die Kopfhörer von Koss sind mittlerweile so beliebt, dass sie im Internet auch schon als billige Fälschungen angeboten werden. Der Hersteller weist daher darauf hin, dass man besonders vorsichtig sein sollte, wenn Koss Kopfhörer in Deutschland von ausländischen Verkäufern zu besonders günstigen Preisen angeboten werden. Eine solche Fälschung ist nicht nur hinsichtlich der Klangqualität und der Verarbeitung überhaupt nicht mit einem originalen Koss-Kopfhörer zu vergleichen, sie kann sogar nachhaltige Schäden am Gehör verursachen. Koss ruft daher zu erhöhter Vorsicht beim Kauf eines Kopfhörers im Internet auf.

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Panasonic

Der japanische Elektronikkonzern Panasonic gehört zu den bekanntesten Unternehmen der Welt und verfügt über ein äußerst breites Portfolio an Produkten. Immer wieder schluckte der Branchenriese in den letzten Jahren kleinere Konkurrenzunternehmen, darunter beispielsweise Technics und Sanyo.

Auch im Bereich der Kopfhörer gehört Panasonic seit vielen Jahren zu den führenden Herstellern. Dabei wurden immer wieder technische Innovationen und Aufsehen erregende neue Designs entwickelt und eingeführt. Insbesondere mit den so genannten „Noise-Cancelling-Kopfhörern“ machte Panasonic von sich Reden. Hierbei handelt es sich um Kopfhörermodelle mit Lärmkompensation, die durch eine besondere Technik in der Lage sind, Umgebungsgeräusche durch ein eingebautes Mikrophon zu erfassen und daraufhin ein gegenläufiges Signal zu produzieren, mit dem Höhen und Tiefen ausgeglichen werden. Der Effekt: Umgebungsgeräusche werden sozusagen herausgefiltert und sind für den Nutzer nicht mehr hörbar. Dadurch steigt die Audioqualität enorm.

Doch nicht nur in diesem Bereich erweist sich Panasonic als äußerst innovativer Hersteller von Kopfhörern. Eine weitere Innovation des Unternehmens sind die Clip-On-Kopfhörer, welche völlig ohne Bügel auskommen und einfach hinter das Ohr geklemmt werden. Im Vergleich zu den herkömmlichen Ohrhörer, die in den Gehörgang eingeführt werden, bieten diese Modelle ein wesentlich besseres Klangbild, können aber trotzdem auch bei sportlichen Aktivitäten wie beispielsweise Joggen verwendet werden, ohne das die Gefahr eines Abrutschens besteht.

Für Extremsportler bietet Panasonic ebenfalls eine adäquate Lösung: die so genannten Ohrkanalhörer. Dabei werden die Muscheln des Kopfhörers direkt in den Gehörgang eingeführt, fixiert werden diese durch einen kleinen und leichten Bügel, der über dem Kopf getragen wird. So kann der Kopfhörer auch bei stärksten Belastungen nicht vom Ohr abrutschen.

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Philips Kopfhörer

Der niederländische Elektronikkonzern Philips gehört zu den bekanntesten Herstellern von Geräten aus dem Consumer-Elektronikbereich weltweit. Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet, erlebte das Unternehmen nach überstehen der Weltwirtschaftskrise in den Zwanziger Jahren einen wahren Aufschwung. Dabei setzte man insbesondere auch auf die Produktion von Elektrogeräten in Deutschland. So wurde bereits 1934 eine Fabrik für die Herstellung von Rundfunkgeräten in Aachen eröffnet.

Immer wieder machte Philips mit innovativen Neuentwicklungen von sich reden. So wurde beispielsweise 1928 das erste Fernsehgerät des Herstellers vorgestellt. Ein weiterer Meilenstein ergab sich durch die Einführung eines neuartigen Rasierers mit dem Namen Philishave, der über ein Schersystem mit rotierenden Klingen verfügt und noch heute mit dieser Technik produziert wird.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs spezialisierte man sich hauptsächlich auf die Herstellung von Rundfunkgeräten, Plattenspielern und Tonbandgeräten, auch der Elektrorasierer blieb weiterhin im Sortiment. Durch den großen Erfolg bei der Herstellung von Plattenspielern und Tonbandgeräten wurde schnell der Bedarf an dazu passenden Kopfhörern sichtbar. Auch darauf wusste das Unternehmen eine Antwort und begann unmittelbar mit der Entwicklung innovativer Kopfhörermodelle, die auf dem Markt große Erfolge feiern konnten.

Noch heute stellt Philips Kopfhörer in vielen verschiedenen Preisklassen und Ausführungen her. Ob qualitativ hochwertige Ersatzkopfhörer für einen MP3-Player beziehungsweise ein Smartphone oder innovativer HiFi-Kopfhörer für den Musikgenuss zu Hause - im Sortiment von Philips findet jeder den für seine Vorstellungen und Anforderungen passenden Kopfhörer. Viel Wert legt das Unternehmen dabei auf die Verwendung hochwertigster Materialien in Verbindung mit einer erstklassigen Verarbeitung.

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Plantronics

Bei der Firma Plantronics handelt es sich um ein Unternehmen, dessen Werdegang der typisch amerikanischen Erfolgsgeschichte entspricht. Entstanden von zwei Freunden in einer Garage, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, ein besseres Headset für ihren Beruf als Piloten zu entwickeln, begann die kleine Firma einen großartigen Werdegang bis hin zum weltbekannten Hersteller für Unterhaltungselektronik.

Noch heute ist Plantronics auf die Entwicklung und Fertigung von Headsets - also eine Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon - spezialisiert. Dabei achtet man besonders darauf, hochwertigste Materialien zu verwenden, die unter anderem auch das Gewicht eines solchen Headsets sehr niedrig halten.

Was viele nicht wussten: Die heute weltbekannte Noise-Cancelling-Technologie, die u. a. auch bei vielen etablierten Marken eingesetzt wird, wurde von Plantronics entwickelt. Doch das Unternehmen kann noch viele andere Innovationen vorweisen, unter anderem wurde hier auch das erste mobile Headset erfunden, welches sich auf kleinstem Raum zusammenfalten lässt und somit überall mit hingenommen werden kann.

Heute stellt Plantronics ein weltweit operierendes, börsennotiertes Unternehmen dar. Der Hauptsitz befindet sich im kalifornischen Santa Cruz, Niederlassungen gibt es mittlerweile in mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt. Die Produktion wurde kürzlich zum größten Teil nach China verlagert, einige Komponenten werden jedoch auch in Europa - unter anderem in England und in den Niederlanden - hergestellt.

Zum Einsatz kommen die Kopfhörer-Produkte von Plantronics heute auch im professionellen Bereich, z. B. in Call Centern bei großen Unternehmen. Zwar gibt es hierfür noch keine eigne Produktlinie, das könnte sich aber in naher Zukunft bereits ändern.

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Sennheiser

Kein anderer deutscher Hersteller ist so bekannt für seine Kopfhörer, wie die Firma Sennheiser aus der Nähe von Hannover. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1945, direkt nach Ende des Zweiten Weltkriegs, von Fritz Sennheiser, zunächst unter der Bezeichnung „Laboratorium Wennebostel“.

Von Anfang an spezialisierte man sich auf die Entwicklung und Herstellung von Mikrophonen und Kopfhörern. Später kamen noch einige weitere Geschäftsfelder hinzu, die allerdings bis heute nur einen Randbereich darstellen. Unter anderem sind dies Kommunikationssysteme für die Luftfahrt, Hörgeräte und Hörhilfen sowie Konferenztechnik. Der Erfolg der Marke Sennheiser machte es möglich, nach und nach mehrere kleinere Konkurrenten zu übernehmen, darunter beispielsweise der Hersteller von Studiomikrofonen Georg Neumann sowie die Firma Klein und Hummel, welche sich auf die Herstellung von Lautsprechern spezialisiert hatte.

Neben den Kopfhörern für Endkunden, für die Sennheiser weltbekannt geworden ist, produziert das Unternehmen auch vielfältige Produkte für die Musikindustrie. Inzwischen besitzt Sennheiser zwei Werke in Deutschland und zwei weitere in Kanada und Irland. Es werden jedoch nicht mehr sämtliche Bauteile für die Kopfhörer und Mikrofone selbst hergestellt, sondern auch diverse Komponenten aus Asien importiert.

Die Kopfhörer von Sennheiser gelten seit vielen Jahren als absolute Referenz in ihrem Segment. Sie sind zwar in der Regel ein ganzes Stück teurer als vergleichbare Konkurrenzprodukte, verfügen jedoch über hochwertigste Bauteile und innovative technischer Lösungen, mit denen sie sich qualitativ immer ein Stück absetzen können. Wer einen Sennheiser Kopfhörer erwirbt, tätigt eine Investition fürs Leben und wird viele Jahre Freude an diesem Produkt haben.

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Scullcandy

Das Unternehmen mit dem auf den ersten Blick etwas merkwürdigen Markennamen Scullcandy wurde im Jahr 2003 von einem Snowboard-Profi gegründet. Obwohl die meisten seiner Kollegen irgendwann dazu übergehen, hauptsächlich eigene Snowboards und die passende Kleidung dazu zu entwerfen, schwebte dem Firmengründer Rick Alden von Anfang an ein Unternehmen vor, das sich mit der Herstellung von innovativen elektronischen Produkten beschäftigt.

Dabei ist Scullcandy absoluter Spezialist, wenn es darum geht, Sportprodukte - insbesondere aus dem Snowboard-Bereich - mit Unterhaltungselektronik wie MP3-Playern, Kopfhörern etc. zu verbinden. So entwickelt man beispielsweise spezielle Snowboardhelme, die über integrierte Kopfhörer verfügen. Gleiches gilt für Rucksäcke und Taschen, in die bereits werkseitig ein MP3-Player eingebaut ist.

Mit so viel Innovationskraft verwundert es auch nicht, dass der Gründer des Unternehmens im Jahr 2009 als „US-Unternehmer des Jahres“ von einer renommierten Fachzeitschrift ausgezeichnet wurde.

Bis heute sind die Kopfhörer von Scullcandy sozusagen immer noch das Rückgrat des Unternehmens, sie sorgen für den Umsatz machen den Markennamen in aller Welt bekannt. Obwohl die Geräte über eine ausgezeichnete Materialqualität, erstklassige Verarbeitung und ein besonders sauberes Klangbild verfügen, werden sie schon allein wegen des ausgefallenen Designs von vielen Fans geschätzt. Die Kopfhörer von Scullcandy gibt es in unzähligen verschiedenen Farben und Designs, welche man bei anderen Herstellern vergebens sucht. Somit richten sich die Produkte des Unternehmens vor allem an junge, hippe und sportliche Menschen, die einen besonders ausgefallenen Kopfhörer erwerben möchten und dabei nicht auf ansprechende Qualität verzichten wollen.

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Sony / Sony Ericsson

Der Markenname Sony bzw. Sony Ericsson ist Musikliebhabern hinlänglich bekannt. Schließlich handelt es sich dabei um den Hersteller des ersten Walkmans, der Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland auf den Markt kam und schnell zum absoluten Trendartikel wurde. Erstmals war es nun möglich, Musikkassetten nicht nur am heimischen Rekorder beziehungsweise der Stereoanlage zu hören, sondern auch unterwegs.

In diesem Zuge gewann auch der Kopfhörer von Sony immer weiter an Bedeutung. Schließlich macht es wenig im Sinn, seine gesamte Umgebung zu beschallen, zumal der Walkman über gar keinen eigenen Lautsprecher verfügte. Das Hören von Musik mit diesem Gerät war also nur per Kopfhörer möglich.

Von Anfang an stellte Sony seine Kopfhörer selbst her, daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Mittlerweile offeriert das Unternehmen eine schier unüberschaubare Palette verschiedener Produkte, u. a. auch im Bereich der Kopfhörer. Vom einfachsten In-Ear- beziehungsweise Leicht-Kopfhörer für den MP3-Player oder den Discman bis hin zum High-End-Produkt für audiophile Genießer ist alles vertreten. Somit findet sich auch in jeder denkbaren Preisklasse mindestens ein Kopfhörer von Sony, womit das Unternehmen in diesem Bereich so breit aufgestellt ist, wie kaum ein anderes.

Allerdings gingen die Produkt-Absatzzahlen bei Sony in den letzten Jahren merklich zurück. Man merkt, dass der Marke immer noch ihr etwas altertümliches Achtziger-Jahre-Image anhaftet, das sie trotz aller Bemühungen in den darauf folgenden Jahrzehnten nicht ablegen konnte. Bleibt zu hoffen, dass Sony in den nächsten Jahren wieder den richtigen Weg findet und auch im Ansehen der Verbraucher wieder deutlich höher steigt.

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Ultimate Ears

Ultimate Ears – Der ultimative Kick für die Ohren. Bei diesem Hersteller ist der Name Programm! Das noch recht junge Unternehmen wurde im Jahr 1995 in Kalifornien, USA gegründet. Einer der Gründer war der bekannte Rockmusiker Alex Van Halen, Kopf der weltweit bekannten Hardrock-Band Van Halen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich das Unternehmen schon früh auf den Bau von Produkten für Profi-Musiker spezialisierte, vor allem Kopfhörer.

Mit den Jahren expandierte Ultimate Ears in alle Welt, u. a. auch nach Deutschland, wo sich heute eine Niederlassung bei Fischer Amps in Osterburken befindet. Der Stammsitz des Unternehmens ist jedoch immer noch in Irvine, Kalifornien in den Vereinigten Staaten beheimatet.

Waren die Produkte von Ultimate Ears in den Anfangsjahren nur für Profis auf dem Markt erhältlich, so ging man nach einiger Zeit dazu über, auch Kopfhörer für Endverbraucher zu produzieren. Dabei wurde stets darauf geachtet, ausschließlich hochwertige Materialien einzusetzen und diese in einer Verarbeitung zusammenzufügen, die ihresgleichen sucht. Somit gehören die Kopfhörer von Ultimate Ears heute zu den besten Produkten, die es auf dem Mark zu kaufen gibt. Allerdings sind auch die Preise dafür sehr hoch.

Nichtsdestotrotz werden Kopfhörer von Ultimate Ears auch heute noch von vielen professionellen Musikern in aller Welt verwendet, unter ihnen Alanis Morisette, Alice Cooper, Van Halen, Avril Lavigne, Bryan Adams und Celine Dion. Wenn Sie ein solches Produkt erwerben, erhalten Sie also nicht nur einen erstklassigen Kopfhörer, sondern können sich den Stars ganz nah fühlen.

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Ultrasone Kopfhörer

Ultrasone ist ein relativ junges Unternehmen, das im Jahr 1991 gegründet wurde und sich ausschließlich auf die Entwicklung und Produktion von Kopfhörern spezialisiert hat. Im Produktsortiment befinden sich sowohl Kopfhörer für den privaten Nutzer als auch solche Modelle, die für den professionellen Einsatz geeignet sind.

Der Stammsitz des Herstellers befindet sich in Wielenbach, inzwischen verfügt das Unternehmen aber über mehrere Produktionsstandorte sowohl in Deutschland als auch im Ausland, zum Beispiel in Taiwan.

In der Musikszene ist Ultrasone als besonders innovativer Hersteller bekannt. In den letzten Jahren wurden immer wieder technische Neuentwicklungen erschaffen und schließlich zum Patent angemeldet. Dabei achtete das Unternehmen stets darauf, die eingeschlagenen Pfade nicht zu verlassen und somit nicht zu einem gesichtslosen Massenhersteller zu werden. Kenner schätzen die Kopfhörer von Ultrasone heute ganz besonders und sind auch bereit, hohe Preise dafür auszugeben. Dafür bekommen sie ein absolutes Qualitätsprodukt, das sowohl hinsichtlich der verwendeten Technik als auch in Materialauswahl und Verarbeitung seinesgleichen sucht.

Bereits zu Anfang der Neunziger Jahre entwickelte Ultrasone die „Natural Surround Sound Technologie“, auch „S-Logic“ genannt. Dabei handelt es sich um eine besondere Technologie zum Erzeugen eines Raumklangeffektes, die auch heute noch up-tp-date ist und in vielen Kopfhörermodellen eingesetzt wird. Somit erwies sich Ultrasone schon vor mehr als 20 Jahren als Visionär und führte Technologien ein, die erst viel später populär werden sollten. Von diesem Unternehmen lässt sich also auch in Zukunft noch viel erwarten.

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Sonstige Kopfhörer Hersteller & Marken

Wir stellen Ihnen auf dieser Webseite weitere der wichtigsten Hersteller für Kopfhörer im Detail vor. Dennoch ist es nicht möglich, jeden einzelnen Hersteller aufzuführen, denn dazu reicht der zur Verfügung stehende Platz einfach nicht aus. Außerdem ist der Markt sehr stark in einem stetigen Wandel begriffen, es kommen also immer wieder neue Hersteller hinzu, andere verschwinden nach einiger Zeit wieder. Damit Sie den Überblick behalten können, hier einige Kurzprofile weiterer Hersteller von Kopfhörern.

Beats

Wenn ein echter amerikanischer Rapper Kopfhörer entwickelt, sollte die Musikwelt aufhorchen. Hinter dem Markennamen Beats steht u. a. der US-Kultrapper Dr. Dre, eine absolute Größe im Musikgeschäft. Dementsprechend hochwertig und klangstark fallen auch die Produkte aus. Inzwischen verfügt die Marke über ein recht breites Sortiment, bestehend aus Ohrhörern, HiFi-Kopfhörern und professionellen DJ-Kopfhörern.

Audio-Technica

Im Jahr 1962 wurde das Unternehmen Audio-Technica in Japan gegründet. Anfangs entwickelt man ausschließlich Tonabnehmer, schließlich kommen auch noch Kopfhörer hinzu. Am Produktsortiment hat sich bis heute nicht viel geändert, an der hohen Qualität der Kopfhörer von Audio-Technica auch nicht.

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