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Cocooning: Corona macht einen Trend zum Lifestyle

Schon in den 1980er Jahren war vereinzelt von Menschen zu hören, die den Rückzug aus dem öffentlichen Leben und das einigeln in die eigenen vier Wände pflegten und somit den Trend des Cocooning pflegten. Daraus hat sich ein regelrechter Lifestyle-Trend entwickelt, bei dem es darum ging, sich zu Hause so gemütlich wie nur irgend möglich einzurichten. Die Pandemie Corona hat dafür gesorgt, dass eine Vielzahl von Menschen aus der Not eine Tugend machten und diesem Trend folgten. Schließlich waren schon während der ersten beiden Lockdowns Treffen mit Freunden oder Veranstaltungen im öffentlichen Raum unmöglich.

Was bedeutet Cocooning?

Der englische Begriff Cocooning beschreibt das Stadium, wenn sich die Larven in einen Kokon einspinnen, sich verpuppen und sich zu einem erwachsenen Tier entwickeln. Geprägt wurde dieser Begriff von Faith Popcorn, einer Trendforscherin in den USA. Weite Verbreitung findet dieser Trend insbesondere in Krisenzeiten, die vom einzelnen Menschen als bedrohlich empfunden werden. Dazu gehören nicht nur Pandemien wie Corona, sondern auch die Terroranschläge vom 11. September 2001, welche die westliche Welt in ihren Grundfesten erschüttert hatten.

Cocooning prägt den Stil der Einrichtung

Es sollte nicht allzu lange dauern, bis sich aus dem Cocooning auch ein eigener Wohnstil entwickelte. Dieser orientiert sich am Hygge-Stil aus Dänemark und ist ebenso wie dieser gemütlich, flauschig und natürlich umweltschonend. Gefertigt werden die Einrichtungsgegenstände deshalb bevorzugt aus natürlichen Materialien wie Stein, Holz, Leder, Wolle, Baumwolle und Leinen. Zimmerpflanzen, Kuscheldecken und weiche Kissen dürfen da natürlich nicht fehlen. Zwar geht es in erster Linie darum, dass sich die eigene Familie in der Wohnung wohlfühlt, aber auch Gäste sollen sich fühlen können wie zu Hause.

Cocooning und Corona

Die Angst vor dem Corona-Virus und gesetzliche Vorgaben haben 2020 zum Cocooning-Jahr schlechthin gemacht, weil die Menschen schlicht und ergreifend dazu gezwungen waren, in der eigenen Wohnung zu bleiben. Allerdings gestalteten die Menschen aus unterschiedlichen Ländern ihren neuen Alltag völlig unterschiedlich: So sangen die Italiener gemeinsam über die Balkone hinweg, während sich die Menschen in Deutschland verstärkt Do-It-Yourelf-Projekten widmeten. Die Deutschen nutzten die erzwungenermaßen gewonnene Zeit also, um die eigene Wohnung zu verschönern oder all jene Dinge zu erledigen, die liegen geblieben waren.

April 2021

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