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Alternativmedizin & Naturheilkunde


Alternativmedizin & Naturheilkunde

Von der Schulmedizin und der von ihr praktizierten ausschließlichen Behandlung von Erkrankungssymptomen sind heute viele Menschen enttäuscht und wenden sich verstärkt alternativen Heilmethoden zu, zu denen die Naturheilkunde und Alternativmedizin zählen. Diese haben das Ziel, über eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen die Ursachen für Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Dabei muss die genaue Wirkungsweise der Therapie nicht unbedingt bekannt sein – frei nach dem Motto: Wer heilt, hat recht.

Die traditionelle chinesische Medizin, kurz TCM genannt, wird in China wie im ostasiatischen Raum, seit mehr als 2000 Jahren praktiziert. Dazu gehören Akupunktur, Schröpfen oder Shiatsu-Massagen, die schon lange in den westlichen Ländern gerne als Alternative zur klinischen Medizin herangezogen werden. Der Grund bei vielen ist oftmals Ablehnung gegen Medikamenteneinnahmen. Denn in vielen Fällen, wie z. B. Verspannungen oder dergleichen, sind manchmal schon einfache Mittel wirksam.

Naturheilkunde

Der Naturheilkunde werden verschiedene Verfahren zugerechnet. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die Anwendung von Wasser (Hydro- und Balneotherapie), die Korrektur der Bewegung (Alexander-Technik, Biofeedback-Therapie, Dorntherapie, Feldenkrais-Methode, Qi Gong, Thai Chi), eine dem Gesundheitszustand angepasste Ernährungsweise (Diätetik), der Einsatz von Arzneipflanzen (Phytotherapie), das Ausleiten von Schadstoffen (Heilfasten, Blutegeltherapie), die Nutzung körpereigener Flüssigkeiten (Eigenbluttherapie, Eigenurintherapie), die Anwendung von Sauerstoff (Sauerstofftherapie) und die Ordnung von Körper, Geist, Gefühl und Seele (Ordnungstherapie).

Die genannten Verfahren haben das Ziel, im Zuge einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen die im Falle einer Krankheit gestörten Körperbereiche zu identifizieren und die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, so dass die Erkrankungen und Fehlfunktionen gelindert oder geheilt werden. Da viele Krankheiten neben dem rein körperlichen Aspekt auch eine seelische Komponente aufweisen, wird durch die Therapien in den meisten Fällen auch die Seele behandelt. Es kommt zur Wiederherstellung des körpereignen Gleichgewichts.

Seitens der Schulmedizin wird kritisiert, dass in vielen Fällen die Wirkungsweise der naturheilkundlichen Verfahren nicht oder nur unzureichend bekannt sind; auch sind die Therapierfolge nicht in allen Fällen ausreichend belegt. Entsprechend wird die Naturheilkunde von vielen Schulmedizinern abgelehnt.

Trotz dieser Situation greifen die Menschen verstärkt zu alternativen Heilverfahren, wenn ihnen die Schulmedizin nicht mehr helfen kann. In diesen Fällen ist nicht das Verfahren wichtig, sondern ausschließlich der Erfolg der Therapie.

Alternativmedizin

Im Gegensatz zur Schulmedizin, die sich der Behandlung von Krankheitssymptomen widmet, ist es das Ziel der Alternativmedizin, die Ursache für die Erkrankungen unter Betrachtung des Menschen in seiner Gesamtheit zu finden und das mit den Erkrankungen verbundene Ungleichgewicht zu beheben. Hierfür kommen verschiedene Behandlungsverfahren zum Einsatz.

Als eine wichtige Behandlungsform der alternativen Medizin ist die Homöopathie zu nennen. Hierbei werden Erkrankungen durch solche Substanzen behandelt, die beim gesunden Menschen die gleichen Symptome hervorrufen. Zu erwähnen ist, dass die Wirkstoffe potenziert und in Form von Tabletten oder Globuli verabreicht werden.

Der Wiederherstellung des seelischen und körperlichen Gleichgewichts widmen sich beispielsweise die Bachblütentherapie sowie die anthroposophische und ayurvedische Medizin, wobei in den einzelnen Therapien unterschiedliche Mittel und Verfahren zum Einsatz kommen.

Das gleiche Ziel haben verschiedene Therapien, die die bei Erkrankungen vorliegenden Blockaden des Lebensenergieflusses lösen, wobei die Lebensenergie auf bestimmten Bahnen durch den Körper fließt. Zu den entsprechenden Therapien zählen die Akupunktur, Akupressur sowie Elektroakupunktur. Ein weiteres Verfahren ist das Schröpfen.

Der Ausleitung von schädlichen Substanzen wie beispielsweise Schwermetallen dient die Chelattherapie, wobei hiermit auch andere Erkrankungen behandelt werden.

In der Reizstromtherapie und Elektroakupunktur kommt Gleichstrom bzw. niederfrequenter Wechselstrom zum Einsatz. Im Falle der Reizstromtherapie dient dies der Stimulation der Muskeln, im Falle der Elektroakupunktur - wie bereits gesagt - der Stimulation von Akupunkturpunkten.

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Diagnose

Da die Naturheilkunde sich mit dem Menschen in seiner Gesamtheit befasst, kommen bei der Diagnose einer Krankheit andere Verfahren zum Einsatz als in der Schulmedizin. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die Iris- und Antlitzdiagnose sowie die Kinesiologie.

Grundlage der Irisdiagnose ist, dass diese Reflexzonen der einzelnen Organe aufweist; entsprechend wurden Reflexzonenkarten der Iris entwickelt. Bei der Erkrankungsdiagnose werden Änderungen in den Reflexzonen der Iris mit einer Lupe erfasst. Diese lassen Rückschlüsse auf die Veränderungen an den Organen und entsprechende Erkrankungen zu.

Ein vergleichbarer Ansatz wird im Falle der Antlitzdiagnose verfolgt. Hierbei wird davon ausgegangen, dass alle körperlichen Störungen und Erkrankungen Spuren im Gesicht hinterlassen. Betrachtet werden in diesem Zusammenhang dessen Form und Farbe, der Verlauf von Falten und der Glanz der Haut, aber auch Muttermale und Pickel. Im besten Fall können anhand der Gesichtseigenschaften körperliche Störungen vor ihrer krankhaften Manifestation erkannt werden.

Während es sich bei der Antlitz- und Irisdiagnose um reine Untersuchungsverfahren handelt, stellt die Kinesiologie ein Diagnose- und Behandlungskonzept dar. In diesem Fall wird angenommen, dass jeder Körpermuskel - bedingt durch das autonome Nervensystem und unbeeinflusst vom menschlichen Willen - auf äußere Einwirkungen, aber auch Erkrankungen und Gefühle, mit einer bestimmten Spannung reagiert. Bei der entsprechenden Beurteilung der Muskelspannung werden insbesondere Indikatormuskeln betrachtet, die Rückschlüsse auf mögliche Krankheiten zulassen.

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Basische Ernährung

Im Zuge der Alternativmedizin und Naturheilkunde geht man davon aus, dass die heute praktizierte einseitige oder falsche Ernährung Ursache vieler Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Entsprechend wird empfohlen, die Ernährung langfristig umzustellen. Zur Anwendung können hierbei beispielsweise eine basische Ernährung, die orthomolekulare Medizin sowie Schüßler-Salze kommen. Zu erwähnen ist, dass die Schulmedizin diese Behandlungsmethoden kaum akzeptiert.

Die basische Ernährung beruht auf der gezielten Aufnahme von Substanzen, die im Körper für ein basisches Milieu sorgen; zu nennen sind hierbei verschiedene Gemüsesorten, Obst, Milch und Trockenfrüchte. Durch diese wird im Körper ein ausgeglichenes Säure-Base-Gleichgewicht hergestellt, das durch den Verzehr von Nahrungsmitteln wie Zucker, Brot, raffiniertem Mehl, Nudeln, Süßwaren, Alkohol, Kaffee, Tee, Fleisch, Wurst und Fisch zum Sauren verschoben wurde.

Im Falle der orthomolekularen Medizin werden Vitamine und Mineralien in Form von Nahrungsergänzungsmitteln dem menschlichen Körper in Konzentrationen zugeführt, die einem Vielfachen der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation entsprechen. Durch die hohen Gaben sollen die Vitamin- und Mineralienverluste ausgeglichen werden, die die Nahrungsmittel durch Transport, Lagerung und Verarbeitung erfahren; zugleich sollen Zivilisationskrankheiten behandelt werden.

Die Annahme, dass die menschlichen Erkrankungen auf einem Ungleichgewicht im Mineralhaushalt beruhen, ist die Grundlage der Therapie mit Schüßler-Salzen. Zur Behandlung dieses Ungleichgewichts werden die Mineraldefizite mittels einer Antlitzdiagnose bestimmt. Sodann werden die Mineralsalze in potenzierter Form als Tabletten oder Globuli verabreicht.

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Arzneipflanzen

Der Alternativmedizin ist die Anwendung von Arzneipflanzen zuzurechnen. Oft vermögen diese, Erkrankungen mit weniger Nebenwirkungen ebenso wirksam und nachhaltig zu behandeln wie auf chemischem Weg hergestellte Arzneimittel; entsprechend nimmt die Zustimmung der Verbraucher zur Phytotherapie zu. Arzneipflanzen werden häufig als Tee, Tinkturen und Tropfen angewendet. Darüber hinaus werden Extrakte erstellt, die u.a. zu Tabletten verarbeitet werden.

Unter den Arzneipflanzen finden sich viele mit ausgewiesener Wirksamkeit, die auch von der Schulmedizin anerkannt wird. Zu diesen Pflanzen zählt Johanniskraut, das bei der Behandlung von leichter und mittelschwerer Depression zum Einsatz kommt. Darüber hinaus zeigt es bei Nervosität, Angstzuständen, Schlaflosigkeit sowie Nerven- und Kopfschmerzen Wirkung.

Wie auch im Falle des Johanniskrauts ist die Wirkung von Ginkgo nachgewiesen und anerkannt. Ginkgo fördert die Sauerstoffversorgung der Zellen über das Blut und stärkt auf diese Weise Gedächtnis, Konzentration und Lernvermögen und wirkt altersbedingten Konzentrationsstörungen entgegen. Auch kann er bei Ohrgeräuschen, Schwindel sowie Herz-Kreislauf- und Durchblutungsstörungen angewendet werden.

Der Saft von Spitzwegerich wird aufgrund seiner schleimlösenden, entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung als Hustensaft oder -tabletten eingesetzt. Darüber hinaus lässt sich Spitzwegerich bei leichten Verletzungen der Haut sowie Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Entzündungen nutzen.

Eine weitere anerkannte Arzneipflanze ist die Artischocke. Diese reguliert die Funktion von Leber und Galle; entsprechend werden Giftstoffe schneller abgebaut und ausgeschieden. Auch senkt sie den Cholesterolgehalt des Blutes.

Neben den Arzneipflanzen mit anerkannter Wirkung gibt es auch solche, deren Wirkung in Vergessenheit geraten bzw. weniger gut belegt ist. Diese Pflanzen werden häufig als Gewürze und Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.

Zu den nahezu „vergessenen“ Arzneipflanzen zählt der Beifuß. Dieser zeigt Wirkung bei Frauenleiden wie Eierstockentzündungen sowie Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden. Auch lässt er sich bei Magen-Darm-Problemen, Muskelkater und Krämpfen sowie nervlicher Anspannung einsetzen. Jedoch sollte die Dosis nicht zu hoch gewählt werden, da Beifuß einen hohen Anteil an ätherischen Ölen sowie Gerb- und Bitterstoffen enthält.

Als Nahrungsergänzungsmittel kommt Sanddorn zum Einsatz. Dessen Beeren weisen in Abhängigkeit von Sorte und Reife eine Vitamin C-Konzentration von 300 bis 1.000 mg / 100 g auf; dieser Gehalt ist deutlicher höher als der von Zitrusfrüchten wie Orangen und Zitronen. Weiterhin ist der Beta-Carotingehalt der Beeren hoch. Aufgrund dieses Inhaltsstoffspektrums stärkt Sanddorn die Abwehr- und Sehkraft. Weiterhin wird aus dem Sanddornfruchtfleisch und den Kernen ein Öl gewonnen, aus dem Hautpflegeprodukte hergestellt werden.

Rosmarin, der primär als Gewürz bekannt ist, weist ebenfalls arzneiliche Aktivität auf. So wird aus den Blättern Rosmarintee hergestellt, während aus den Blüten ätherisches Öl mittels Destillation gewonnen wird. Rosmarin zeigt Wirkung gegen niedrigen Blutdruck, Herzrhythmusstörungen und Kreislaufproblemen; weiterhin lässt er sich bei Schmerzen sowie Nerven- und Frauenleiden einsetzen.

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Entspannungstechniken

Obwohl Stress grundsätzliche eine gute Reaktion des Körpers ist - und den Menschen in früheren Zeiten in die Lage versetzte, rechtzeitig vor Gefahren zu fliehen - hat sich heute die negative Form des Stresses in der Gesellschaft durchgesetzt. In der Regel sind eine zu enge Zeitplanung, zu hohe Anforderungen an sich selbst sowohl im Beruf als auch im Privatleben und ein ständiges Gefühl des Versagens Ursachen dieses negativen Stresses. Mit diesem sind häufig Erkrankungen wie Bluthochdruck, Kreislaufprobleme, Herzinfarkt, Hautausschlag, Herpes bis hin zu Magengeschwüren und gegebenenfalls Krebs verbunden.

Um dieser Situation entgegenzuwirken, kommen in der Naturheilkunde und Alternativmedizin verschiedene Entspannungstechniken zum Einsatz. Einige von diesen haben das Ziel, den Körper zu entspannen; andere zielen darüber hinaus darauf, über die Entspannung eine Besserung der Krankheitsbilder und gegebenenfalls Heilung zu erzielen.

Der Entspannung und insbesondere Muskelentspannung dienen die Meditation und progressive Relaxation sowie Yoga und Autogenes Training. Im Vergleich hierzu werden bei einer Massage Blockaden im menschlichen Körper gelöst; es kommt zur Linderung von Verspannungen. Als Therapien sind hierbei die Massage, Chiropraktik, Fußreflexzonenmassage Shiatsu-Massage sowie die Craniosakraltherapie zu nennen. Da der Mensch auf Farben, Licht, Musik, Klänge und Gerüche reagiert, werden diese Elemente ebenso zu Entspannung herangezogen wie die gezielte Atmung im Zuge der Atemtherapie.

Zu erwähnen ist, dass einige dieser Therapien von der Schulmedizin anerkannt werden; andere werden als wahrscheinlich wirkungslos eingestuft.

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Hydrotherapie

In der Alternativmedizin und Naturheilkunde wird u.a. Wasser zur Linderung und Behandlung von Erkrankungen eingesetzt. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die Hydro-, Balneo- und Colon-Hydro-Therapie.

Im Falle der Hydrotherapie kommt normales Wasser von unterschiedlicher Temperatur und variierendem Aggregatzustand zum Einsatz. Bekannt sind insbesondere das Wassertreten und die Flachgüsse nach Sebastian Kneipp, bei denen verschiedene Körperteile für kurze Zeit unterschiedlich temperiertem Wasser ausgesetzt werden und die der Verbesserung der Durchblutung und der Stärkung der Abwehrkräfte dienen. Weitere zu der Hydrotherapie zählende Behandlungsverfahren sind Heil- und Bewegungsbäder, Massagen im und unter Wasser, das Abreiben und Einwickeln des Körpers mit und in feuchten Tüchern sowie Dampfbäder.

Während die Hydrotherapie mit normalem Wasser arbeitet, kommen im Falle der Balneotherapie spezielle Heilwässer zu Einsatz, die einen erhöhten Anteil an Mineralien, Salzen, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff oder Kohlensäure aufweisen. Sie werden ähnlich wie gewöhnliches Wasser in der Hydrotherapie angewendet. Neben der Nutzung von Heilwässern zählt auch der Einsatz von Moor und Schlamm sowie Kälte und Wärme zur Balneotherapie.

Der Reinigung des Darms widmet sich die Colon-Hydro-Therapie. Hierbei werden ca. 8 bis 10 Liter Wasser von unterschiedlicher Temperatur verteilt auf mehrere Einheiten in den menschlichen Darm eingeleitet; hiernach wird der Bauch massiert. Durch die Behandlung kommt es zur Reinigung des Darms sowie zur Anregung der Darmtätigkeit, durch die eventuell vorliegende Kotreste, Bakterien und Pilze ausgeschieden werden.

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Therapien: Bachblütentherapie und andere

Zur Behandlung der vielen Krankheiten zugrunde liegenden Störungen des seelischen und körperlichen Gleichgewichts werden die Bachblütentherapie sowie die anthroposophische und ayurvedische Medizin genutzt.

Im Zuge der Bachblütentherapie kommt eine Vielzahl an Bachblütenessenzen zum Einsatz. Diese werden aus Pflanzen gewonnen, die in Wasser eingelegt und teilweise gekocht werden; die entstandenen Urtinkturen werden verdünnt. Dabei zählen die Ausgangspflanzen nicht zu den in der Phytotherapie anerkannten Heilpflanzen.

Im Falle der ayurvedischen Medizin geht man davon aus, dass körperliche, seelische und geistige Erkrankungen durch ein Ungleichgewicht der drei Doshas Vata, Pitta und Kapha entstehen, die in ihrer spezifischen Zusammensetzung den Charakter und die Konstitution eines Menschen bestimmen. Um das ideale Gleichgewicht wiederherzustellen, werden verschiedene Verfahren wie die Farb- und Aromatherapie, aber auch Fastenkuren, Diäten und Massagen genutzt.

Im Vergleich hierzu dient die anthroposophische Medizin primär der Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts, wobei hierdurch ebenfalls das Körpergleichgewicht positiv beeinflusst wird. Grundlage der anthroposophischen Medizin ist die Annahme, dass der Mensch nicht nur aus einem Körper, einem Geist und einer Seele besteht. Vielmehr setzt sich der Körper aus den vier Elementen physischer, ätherischer und astralischer Leib sowie der geistigen Individualität zusammen; eine Erkrankung entspricht einer Störung des Zusammenspiels der vier Körperelemente. Zur Behandlung werden anthroposophische Mittel mit pflanzlichen, chemischen, tierischen oder mineralischen Bestandteilen verwendet.

In der Aromatherapie werden die natürlichen Wirkstoffe der Pflanzen in ätherischen Ölen gelöst und die Erkrankungen therapeutisch behandelt. Bei der Phythotherapie werden Vaporizer eingesetzt, um die pflanzlichen Wirkstoffe direkt aus der Pflanze zu gewinnen und ohne Umwege direkt zur Wirkung zu bringen. Bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen oder zur Schmerzbehandlung werden Vaporizer z.T. vom Arzt verschrieben und die Kosten von der Krankenkasse übernommen. Die Aromatherapie hat eine nachgewiesene therapeutische Wirkung, wenn die Inhaltsstoffe eingeatmet werden. Auch der Einsatz von Cannabis zu medizinischen Zwecken findet weltweit immer mehr Beachtung und Anwendung. Aromatisierte Wirkstoffe können mit einem Vaporizer sicher konsumiert werden, weil beim Verdampfen der typische Rauch-Geruch ausbleibt.

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Akupunktur

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) geht man davon aus, dass die Lebensenergie Qi auf festgelegten Bahnen, den Meridianen, durch den menschlichen Körper fließt. Eine geistige, seelische oder körperliche Erkrankung stellt somit eine Behinderung oder Blockade des Flusses der Lebensenergie im Körper dar, die es zu lösen gilt. Hierfür dienen insgesamt 361 festgelegte Punkte auf den Meridianen, die mit den Organen im Körperinneren in Verbindung stehen. Im Zuge der Behandlung werden die für eine Erkrankung relevanten Punkte gereizt.

Im Falle der Akupunktur erfolgt die Reizung auf mechanischen Weg; in die relevanten Akupunkturpunkte werden Nadeln eingestochen. Bei einer Behandlung kommen im Schnitt 10 bis 20 Nadeln zum Einsatz.

Im Gegensatz hierzu werden bei der Akupressur die relevanten Energiepunkte mechanisch mit den Fingern, Fingerkuppen oder großflächig mit der Hand stimuliert. Damit ähnelt das Verfahren einer Massage und wird im asiatischen Raum auch „Shiatsu-Massage“ genannt.

Bei der Elektroakupunktur wird über die in die relevanten Akupunkturpunkte eingestochenen Nadeln ein schwacher Strom geleitet. Hierdurch kommt es zu einer im Vergleich zur Akupunktur intensiveren Reizung der Energiepunkte und somit schnelleren Lockerung der die Erkrankung auslösenden Blockaden. Zusätzlich lässt sich über den Strom die im Krankheitsfall häufig veränderte Hautspannung um die für eine Erkrankung relevanten Energiepunkte normalisieren.

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Ernährung nach den 5 Elementen

Eine weitere Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin, bestimmt die Ernährung nach den 5 Elementen, die Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall umfassen. Das Prinzip der Ernährungslehre basiert auf dem Yin und Yang. Denn, um gesund zu sein, sollten im Körper die Lebensenergien harmonieren. Eine entsprechende Ernährung dazu fördert und erhält das Gleichgewicht, die in der TCM ebenfalls in Yin und Yang aufgespalten ist. Dabei werden die Lebensmittel in kalt (Yin) und warm (Yang) aufgeteilt, was allerdings nichts mit der Temperatur des Essens zu tun hat.

Yin-Speisen sind u. a. grüner Tee, diverses Obst, Tomaten oder Milch. Zu Yang gehört u. a. Fleisch, Fisch, Gewürze oder Trockenobst. Dabei gibt es auch neutrale Lebensmittel wie Karotten, Getreide oder Kohl. Weitere fünf Unterscheidungen werden den Elementen zugeordnet. Feuer entspricht allem Bitteren, Wasser dem Salzigen, Erde dem Süßen, Holz dem Saueren und Metall dem Scharfen. Störungen oder Krankheiten des Körpers können der Lehre nach, auch dem übermäßigen Genuss an Yin und Yang zugeordnet werden.

Ein Ausgleich der Ernährung bei einem Ungleichgewicht wird wieder hergestellt, indem vom anderen mehr gegessen wird. Die Grundlage der Speisen sind jedoch stets die neutralen Lebensmittel. Für Europäer gelten allerdings andere Empfehlungen zur Ernährung als in Asien. Dennoch sollte jede Mahlzeit bitter, scharf, salzig, sauer und süß enthalten. Fertiggerichte, Tiefkühlkost und die Zubereitung in der Mikrowelle sind nicht erlaubt. Kinder sollte überwiegend mit dem Element Erde ernährt werden.

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Tuina

Tuina ist eine chinesische Form der Massage und ist ein Teil der TCM. Dabei wird Tuina verschieden angewandt, einmal als Wellness zur Prophylaxe oder es umfasst die westlichen Formen von Massagen, Chiropraktik oder Akupressur. Tuina beinhaltet Techniken wie ziehen, schieben oder reiben, wie auch eine Behandlung mit Druck (Akupressur), die mit Knie, Faust, Finger oder Ellenbogen ausgeführt wird. Hinzu kommt die chinesische Fußmassage, die in westlichen Ländern als Fußreflexzonenmassage namhaft ist.

Eine Behandlung beginnt und endet mit einer Fragestellung, um die richtigen Anwendungen für die Beschwerden zu eruieren. Denn bei so manchen Störungen, wie einseitige Belastung, Verspannung oder Ähnlichem, empfiehlt sich außerdem Qigong (chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform), um eventuelle Folgen der Behandlung zu lindern oder vorzubeugen. Denn eine Behandlung mit Tuina kann ziemliche Schmerzen hervorrufen und die vorhandenen Beschwerden noch verstärken.

Es sollte darauf geachtet werden, speziell wer dies zuhause selbst praktiziert, dass diese Massagetherapie nur bei bestimmten Beschwerden angewendet werden kann, wie u. a. Schlafstörungen, Migräne oder Gastritis. Nicht angewendet werden darf Tuina bei Tumoren, akuten Infektionen oder Verletzungen bzw. Sepsis. Sollte diese Regel nicht eingehalten werden, könnte dies unerwünschte bzw. schwere Nebenwirkungen verursachen. Um dies auszuschließen, ist es besser, die Massage nur von einem Experten ausführen zu lassen.

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Schröpfen

Das Schröpfen ist eine sehr alte Therapieform, die als Behandlung zur Entgiftung des Körpers angewendet wird. Dabei werden typischerweise sogenannte Schröpfköpfe auf die Haut gesetzt. Durch Erhitzen der Luft in den Schröpfgläsern saugen diese sich sofort fest.

Aufgesetzt werden die Köpfe an den Stellen am Körper, die vorher als erhärtet ertastet wurden. Denn die Lage der Schröpfstelle wirkt entsprechend auf ein inneres Organ ein.

Beim Schröpfen werden drei verschiedene Methoden angewendet. Beim blutigen Schröpfen wird vor dem Aufsetzen die Haut darunter angeritzt und durch den entstehenden Unterdruck, das Blut herausgezogen. Trockenes Schröpfen wird auf dem Rücken angewendet, indem das Glas einfach auf die Haut gesetzt wird, wie auch bei der Schröpfmassage. Allerdings wird die Hautpartie zuerst mit einem Öl eingerieben, um den Schröpfkopf hin und her zu bewegen. Die verursacht einen durchblutungsfördernden Effekt, wie bei einer normalen Massage.

Eine Vielzahl von Störungen des Körpers, u. a. Migräne, Rheuma, Depressionen oder Verdauungsprobleme können auf diese Weise erfolgreich behandelt werden. Doch sollte Schröpfen nicht immer angewendet werden. So sollten Schwangere bis zum 4. Monat auf das Trockenschröpfen verzichten, wie auch u. a. bei Tumoren, Sonnenbrand oder akuten Verletzungen. Blutiges Schröpfen ist untersagt z. B. bei Ohnmachtsneigung, bei Blutarmut, Herzrhythmus- oder Blutgerinnungsstörungen und auch bei Frauen während ihrer Menstruation.

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Moxibustion

Ähnlich wie bei der Akupunktur werden bei der Moxibustion, auch Moxa Therapie genannt, gezielt Akupunkturpunkte des Körpers erwärmt und mit Nadeln gespickt. Gemäß der Lehre der TCM wirkt diese Therapie genau wie die Akupunktur. Wogegen in der westlichen Welt die Meinung vertreten wird, dass durch die Wärme die Nervenenden angeregt werden, um Hormone der Nebenniere und der Hirnanhangdrüse in den Körper abzugeben.

Die Moxa (feine Beifußfasern) wird erhitzt und je nachdem, als Kegel auf eine Ingwerscheibe gesetzt und angezündet, als Moxa Zigarre mit der Spitze in die Nähe der Haut gebracht oder als Moxa Pflaster mit Heilkräutern auf die Haut geklebt. Diese Anwendungen werden an den speziellen Punkten so oft wiederholt, bis die Haut gerötet ist oder, beim direkten Aufsetzen, Brandblasen entstehen. Entzünden sich die Stellen und bilden kleine Eiterherde, soll dies so sein. Denn gemäß der Lehre ist dies ein Teil der Therapieanwendung.

Die Moxibustion wird in erster Linie angewendet bei Atemwegserkrankungen, bei auftretender Schwäche während chronischer Erkrankungen und in der Schwangerschaft, wenn das Baby sich aus der Beckenendlage in Schädellage drehen soll. Keine Behandlung soll erfolgen während der Menstruation, bei akuten Entzündungen, Schlaflosigkeit und bei fiebrigen Erkrankungen. Damit keine Verbrennungsnarben zurückbleiben, wird entweder Knoblauch oder Ingwerwurzel als Schutz auf die Haut gelegt.

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Shiatsu Massage

Die Shiatsu Massage, die sich aus der traditionellen chinesischen Massage (Tuina) entwickelte, soll durch die körperlichen Berührungen das körperliche wie auch das seelische Wohlbefinden fördern. Shiatsu wird für Beschwerden an Knie, Hüfte, Schulter und Rücken angewendet. Durch Kraft und das Einsetzen der Finger unterscheidet sich diese Art der Massage von der Massage, die zum Entspannen angewendet wird. Das Prinzip dabei ist zwischen Therapeuten und Patient eine Verbindung zu schaffen.

Zugrunde liegen die Behandlungsarten der TCM, die auf der Basis von Meridianen und der Lehre der 5 Elemente zustande kamen. Wobei im Gegensatz zur Akupunktur und der Akupressur bei der Shiatsu-Massage entlang den Meridianen massiert wird und nicht nur an den einzelnen Stellen. Allerdings ist eine Meridianbehandlung nicht unbedingt vorgeschrieben. Dies liegt in der Entscheidung des Therapeuten, indem er mehr das Befinden des Patienten einbezieht und entsprechend agiert.

Zusätzlich können neben dem Behandeln mit Fingern, Handballen, Ellenbogen oder Knie auch Dehnungen oder Kreisen angewendet werden, wie auch noch andere Übungen, die den Körper mobilisieren. Es wird von der Körpermitte aus gearbeitet. Dabei setzt der Therapeut sein eigenes Körpergewicht ein. Die Shiatsu Massage wird vorzugsweise auf einem Futon oder auf einer Bodenmatte ausgeführt. In den westlichen Ländern sind auch die verstellbaren Massagetische üblich.

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Diagnose in der TCM

Entgegen den medizinischen Diagnosen der westlichen Welt werden in der chinesischen Lehre innere Krankheiten äußerlich erkannt. Dabei wird die äußere Körperverfassung wie auch die Körperausscheidungen in Augenschein genommen. Außerdem wird in der traditionellen chinesischen Medizin sowohl die Zungendiagnose als auch die Pulsdiagnose zum Feststellen der Krankheit vorgenommen. Diese beiden Methoden haben allerdings nicht mit den Diagnosen der westlichen Medizin gemein.

Eine Pulsdiagnose wird grundsätzlich zusammen mit dem Anschauen des Harns vorgenommen. Wobei in der TCM, gegensätzlich zur klinischen Medizin, die unterschiedlichen Pulsschläge an verschiedenen Stellen des Körpers überprüft werden. Prüfstellen sind u. a. die Arterie an der Schläfe oder vor dem Ohr, an der Wange wie auch an den unteren Extremitäten. Dabei wird die Lebensenergie (Dosha) ermittelt und eine Störung erkannt werden.

Die Diagnose anhand der Zunge ist neben dem Puls ein bedeutender Teil zum Ermitteln von Störungen oder Erkrankungen des Körpers in der TCM, was allerdings von der Wissenschaft noch nicht anerkannt wird. Bei der Zungendiagnose wird die Größe der Zunge, die Farbe von Zunge und deren Belag wie auch die Besonderheiten der Zunge, die über einzelne Veränderungen von Körperfunktionen Aufschluss geben sollen. Diese Methoden sind in der Alternativmedizin üblich, wenn auch die wissenschaftliche Anerkennung des traditionellen chinesischen Diagnoseverfahrens fehlt.

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Bafa

Sämtliche Therapien der traditionellen chinesischen Medizin sind in einem Wort zusammengefasst, in dem Wort Bafa. Was weitläufig mit therapeutischen Maßnahmen übersetzt werden kann. Bafa beinhaltet acht verschiedene Verfahren, die je nach Diagnosestellung durch Akupunktur, Massage, Meditation, Körperübungen, Astrologie, Ernährung, Kräuterheilkunde und Moxibustion hervorgerufen werden. Zu diesen Behandlungen gehören ganz gezielte Körperfunktionen, die für die heilenden Prozesse erforderlich sind und die Grundlagen darstellen.

Durch Schweißproduktion (Han) soll die Krankheit im Anfangsstadium herausgeschwitzt werden. Erbrechen oder ausspeien (Tu) lässt Energie wieder fließen. Das Entleeren des Darms (Xia) wird angewendet, wie bei der klassischen Medizin. Funktionsstörungen zwischen den einzelnen Organen (He) werden wieder hergestellt. Zur Anregung des Kreislaufes und um Kräfte zu erneuern (Wen). Sitzt die Krankheit schon tief im Körper, wird das Verfahren Kühlen (Qing) angewendet.

Sollen schlechte Einflüsse von außen gestoppt werden (Bu), müssen Reserven hervorgeholt werden. Blockaden sollen gelöst und Hemmungen bzw. Stauungen abgebaut werden (Xie), damit die Energie wieder in normale Bahnen gelenkt wird. Diese Verfahren der TCM haben eine logische Grundlage, die den körperlichen Funktionen folgt. Dennoch ist der Glaube an die Selbstregulierung durch die eigene Willenskraft ein großer Bestandteil dieser ostasiatischen Medizin. Denn es ist eine altbekannte Tatsache, wer sich selbst aufgibt, hat verloren. Wer den festen Willen hat gesund zu werden, der schafft es auch.

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Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

In der traditionellen chinesischen Medizin sind Pflanzen ein fester Bestandteil zur Herstellung von Arzneien. Dabei spielt die Zeit von manchen pflanzlichen Stoffen bei der Herauslösung eine wesentliche Rolle. Wichtig ist auch bei der Zubereitung, dass beim Auskochen oder beim Zersetzen der Pflanzen der Deckel immer verschlossen ist. Denn sonst können wirksame Substanzen wie ätherische Öle sich verflüchtigen. Verschiedene Zubereitungen einer Pflanze können auf unterschiedliche Weise ihre Wirkung entfalten.

Daher ist es bedeutend, dass nur ein Experte die Zubereitung oder die Zusammenstellung einer Arznei vornimmt. Denn teilweise gehören giftige Bestandteile dazu, die falsch dosiert, einen tödlichen Ausgang haben können. Die Art der Generierung bezieht sich immer auf die Inhalte und die Wirkungsweise der Pflanzen, aus deren Teile der Stoff herausgezogen wird.

Obwohl die TCM schon Jahrtausende verzeichnen kann, wird seit einigen Jahren die Wirkungsweise und Wirksamkeit der chinesischen Kräuter in Studien überprüft.

In über 100 Studien konnten nur etwa 2 % Kräuter von guter Qualität nachgewiesen werden. Doch scheint dies, angesichts des Bekanntheitsgrades der traditionellen chinesischen Medizin, nicht genügend. Es liegt total im unklaren Bereich, ob die Kräuter der Chinesen wirklich helfen oder eher schädigen. Daher scheint es wissenschaftlich angebracht zu sein, sich einer intensiveren Forschung der chinesischen Kräuter zu widmen, um mehr Erkenntnisse darüber zu erhalten.

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Tier- und Artenschutz

Wie alles im Leben haben auch alternative Heilmethoden, wie die traditionelle chinesische Medizin, ihre Vor- und Nachteile. Sind die Vorteile für den Menschen offensichtlich, so kann es dennoch für andere Lebewesen sehr zum Nachteil sein. So kommt es schon zu Einschränkungen bei der Pflanzenheilkunde, sobald die Nachfrage sich als ein Run entpuppt. So ist in Deutschland u. a. der Bestand an Arnika und Schlüsselblume bereits gefährdet.

Noch schlimmer sieht es bei den Tieren aus, denn eine ganze Reihe von Bestandteilen der Arzneien in der TCM sind tierische Stoffe. Was mit dazu führte, dass einige Tierarten bereits vom Aussterben bedroht sind. Dazu gehören Nashorn, Tiger, asiatischer Schwarzbär, Schneeleopard und Saiga-Antilope. Ebenfalls auf der Liste stehen Arten von Schildkröten, Schuppentieren, Seepferdchen und Sägerochen. Um dem ein wenig abzuhelfen, wurden in China sogenannte Bärenfarmen errichtet.

Eine Idee aus Vietnam mit tierquälerischem Aspekt. Denn die Bärengalle, die in der TCM gegen Augen- und Leberleiden Anwendung findet, wird auf eine Weise gewonnen, die nicht zu vertreten ist. Einmal werden die Bären in engen Käfigen gehalten und zum Zweiten wird die Galle, ohne die Tiere zu betäuben, mit einem Katheter aus Stahl oder Kunststoff dem lebendigen Bären entnommen. Diese fragwürdigen Umstände sollten bei der Wahl des Arzneimittels mit einbezogen werden.

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Akne: ein ganzheitliches Problem

Während die Schulmedizin im Rahmen ihrer Therapieansätze nur die Symptome der Akne bekämpft, verfolgt die Alternativmedizin einen ganzheitlichen Ansatz. Dieser ist für viele Betroffene wichtig, weil sie sehr oft unter psychischen Problemen leiden, sobald die Akne ausgebrochen ist. Der Grund: Die typischen Symptome, nämlich Pickel und Mitesser, breiten sich vor allem im Gesicht, im Nacken und in den obersten Regionen des Rumpfes aus. Sie leiden also seelisch, weil sie sich unattraktiv fühlen. Hinzu kommt, dass nach dem Abklingen der Hautkrankheit oft Aknenarben zurückbleiben.

So erfolgt die Behandlung in der Alternativmedizin

Auch wenn die Hauptursache von Akne ein hormonelles Ungleichgewicht im Körper ist, scheinen weitere Risikofaktoren eine Rolle zu spielen. Dazu gehören etwa Stress und falsche Ernährungsgewohnheiten. In der Alternativmedizin werden deshalb nicht nur die Symptome behandelt, sondern der Körper als Ganzes gesehen. Während die Symptome, also die Pickel und Mitesser, mit naturheilkundlichen Methoden behandelt werden, wird der Körper gleichzeitig entgiftet. Im Fokus stehen außerdem psychische Ursachen, die das Hautleiden noch verschlimmern können. Denn wer wegen der Pickel und Mitesser psychische Probleme bekommt, manövriert sich unter Umständen in einen Teufelskreis hinein, sodass sich der Schweregrad der Krankheit steigert.

Die Behandlung der Symptome

Der Alternativmedizin steht das ganze Spektrum der Naturheilkunde offen, um die Symptome zu behandeln. Homöopathische Mittel wie Schüßler Salze werden ebenso in der Therapie eingesetzt wie die Aromatherapie oder die Eigenurintherapie.

Die Entgiftung des Körpers

Alternativmediziner empfehlen Aknepatienten eine alternative Ernährungsweise. Dass ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Hautkrankheit bestehen könnte, wird in der Schulmedizin zwar noch bestritten. Doch legen aktuelle Forschungen den Schluss nahe, dass bestimmte Nahrungsmittel wie Milchprodukte die Symptome der Akne zumindest verschlimmern können. Die Entgiftung erfolgt meist mit einer Säuren-Basen-Diät.

Laut der Säure-Basen-Theorie ernährt sich ein Großteil der Menschen falsch. Das führe zu einer Übersäuerung des Körpers und in der Folge zu einem schlechten Hautbild. Das liege daran, dass beim Abbau der Nahrungsmittel saure Stoffwechselprodukte entstehen, die mit Basen neutralisiert werden sollten. Sofern das nicht geschieht, sammeln sich die sauren Stoffwechselprodukte im Körper an und verursachen verschiedene Krankheiten. Durch die basische Neutralisierung werden die sauren Stoffwechselprodukte in neutralen Salzen gebunden, die einfach ausgeschieden werden können.

Auf dieser Seite finden Sie weitere Infos zum Thema Akne.

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Fettige Haut in der Alternativmedizin

Am Schlimmsten ist für Menschen, die unter fettiger Haut leiden die Tatsache, dass andere Menschen sie für ungepflegt halten könnten. Zwar lässt sich das Erscheinungsbild der Haut mit der richtigen Pflege deutlich verbessern, doch die eigentliche Ursache ist damit noch lange nicht beseitigt. Bei fettiger Haut handelt es sich nämlich um ein Symptom, das ein anderes gesundheitliches Problem lediglich begleitet. Die fettige Haut kommt durch eine Überproduktion der Talgdrüsen zustande. Der überschüssige Talg setzt sich in den Poren der Haut ab und sorgt für den unschönen, öligen Film auf der Haut.

Fettige Haut kann ebenso gut ein einfaches Stresssymptom wie die Begleiterscheinung einer ernsthaften Erkrankung, etwa Parkinson, sein. Sehr häufig leiden auch Menschen, bei welchen ein hormonelles Ungleichgewicht im Körper besteht, unter fettiger Haut. Dieses Problem betrifft Jugendliche in der Pubertät ebenso wie Schwangere oder Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel erst kürzlich abgesetzt haben.

Was ist bei der Behandlung wichtig?

Zunächst muss die eigentliche Ursache für fettige Haut ärztlich abgeklärt werden. Wer stressbedingt unter dem Hautproblem leidet, sollte regelmäßig Entspannungsübungen, beispielsweise mit der progressiven Muskelentspannung, machen. Bei Akne und anderen Krankheiten müssen diese austherapiert werden, damit die fettige Haut verschwindet.

Auf eine gründliche Reinigung der betroffenen Hautpartien sollten die Betroffenen aber auf keinen Fall verzichten. Morgens und abends muss die Haut gründlich gereinigt werden. Am besten eignet sich dafür eine sanfte Waschlotion, die möglichst kein Fett enthalten sollte. Empfehlenswert ist eine Seife mit einem pH-Wert von weniger als 6. Zusätzlich sollten Hautschuppen und Make-up-Reste gründlich entfernt werden. Eine regelmäßige Bestrahlung mit UV-Licht kann das Hautbild auch während der Therapie merklich verbessern.

Auch Gesichtsmasken und Dampfbäder können sich sehr positiv auf das Erscheinungsbild der Haut auswirken. Der Grund: Im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers befindet sich die höchste Dichte an Talgdrüsen. Wenn die Betroffenen außerdem über Pickel und Mitesser klagen, versprechen Dampfbäder mit Kamille Linderung. Dafür verantwortlich sind die beruhigenden Extrakte, die in der Kamille enthalten sind. Als sehr hilfreich hat sich auch eine Gesichtsmaske aus Heilerde erwiesen. Sobald die Heilerde mit Wasser verrührt ist, sollte sie eine halbe Stunde einwirken, um der Haut den überschüssigen Talg zu entziehen.

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Was hilft gegen Fußpilz?

Bei Fußpilz (Tinea Pedis) handelt es sich um die am weitesten verbreitetste und eine der hartnäckigsten Pilzerkrankungen der Haut. Viele Betroffene setzen in der Behandlung nicht auf die Methoden der Schulmedizin, die im Prinzip nur mit Antimykotika Erfolg verspricht, sondern auf Hausmittel und die Angebote der Alternativmedizin.

Was verursacht den Fußpilz?

Ausgelöst wird der Fußpilz von Fadenpilzen, die sich mit Vorliebe in den Zwischenräumen der Zehen festsetzen, sich dort ausbreiten und die typischen Symptome wie starken Juckreiz und Rötung der Haut verursachen. Übertragen werden die Pilze direkt oder indirekt von Mensch zu Mensch. Am häufigsten lauern die Erreger an Orten, wo viele Menschen barfuß herumlaufen wie in Saunen oder Schwimmbädern. Denn weil sich die Haut in einem beständigen Erneuerungsprozess befindet, verliert jeder Mensch täglich unzählige kleine Hautschuppen. Tritt nun ein gesunder Mensch auf infizierte Hautschuppen, können sich die Pilze ganz einfach überspringen.

Fußpilz in der Alternativmedizin

Zu den bewährten Mitteln, die auch von Alternativmedizinern empfohlen werden, gehört Knoblauch. Roh gegessen oder als Knoblauchsaft getrunken, bekämpft Knoblauch den Fußpilz von innen heraus. Außerdem können die betroffenen Stellen mit Knoblauch eingerieben werden. Zusätzlich geben viele Betroffene ein paar Tropfen Knoblauchöl in ihre Schuhe. Schon nach wenigen Tagen sollten bei der Behandlung mit Knoblauch die Symptome spürbar nachlassen.

Als weiterer Klassiker in der Behandlung von Fußpilz gilt Apfelessig. Die Füße können entweder direkt im Apfelessig eingerieben werden oder in einem Fußbad aus Wasser und Apfelessig gebadet werden. Eine weitere Variante der Behandlung ist der sogenannte Essigstrumpf. Dafür wird der Apfelessig mit Wasser vermischt, anschließend werden die Socken darin getränkt. Über die feuchten Socken wird vor dem Schlafengehen zusätzlich ein paar trockene Socken angezogen. Getragene Socken können außerdem vor dem Waschen in Wasser mit Apfelessig eingeweicht werden, wodurch die Keime abgetötet werden. Dieser Essig wirkt übrigens nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern auch vorbeugend. Denn er fördert die Durchblutung und damit auch die natürliche Abwehr der Haut.

Alternativmediziner empfehlen im Anfangsstadium der Krankheit oder bei einem leichten Verlauf auch gern eine Therapie mit Eigenurin. Dabei werden die betroffenen Hautpartien mit Urin eingerieben. Diese Therapie eignet sich jedoch besser zur Vorbeugung und zur Nachbehandlung. Der Urin stärkt zugleich die Fußflora und hält die Pilzsporen ab.

Als erfolgreiches Mittel hat sich in ersten Tests der Extrakt der mexikanischen Pflanze Ageratina pichinensis erwiesen. Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung hat dafür 2012 eine vergleichende Studie mit dem bewährten Antimykotikum Ketoconazol durchgeführt. Dabei erwies sich die Pflanze in der Bekämpfung von Fußpilz als etwas erfolgreicher.

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Schüsslersalze statt Antidepressiva

Nach Herz-Kreislauf Krankheiten, Fettsucht und Übergewicht ist die Depression eine der weit verbreitetsten Krankheiten. Die Ursachen für die Zunahme sind sicherlich in dem zu suchen, was wir zivilisiertes Leben nennen. Und natürlich auch im wachsenden Durchschnittsalter der Bevölkerung. Denn die Depression ist nicht, wie mancher vielleicht denkt, mal eben eine kleine Unpässlichkeit. Sie lässt sich auch nicht durch aufmunternde Worte (Kopf hoch, das wird schon) beseitigen. Obwohl die Ursachen der Depression noch nicht 100% erforscht sind, scheint ziemlich genau festzustehen, dass bestimmte Botenstoffe im Gehirn nicht mehr richtig gebildet oder abgebaut werden. Andere Formen dieses fehlerhaften Gehirnstoffwechsels sind Alzheimer oder Parkinson, wobei diese nichts mit einer Depression zu tun haben.

Die pharmazeutische Industrie hat ihre kleinen rosa Pillen entwickelt, die als Gutelaunepillen schon seit Langem auf dem Markt sind. Die moderneren sind nicht mehr rosa, der Zweck ist derselbe: sie sollen der Depression entgegenwirken und die Leistung des Menschen erhalten. Den Menschen wird durch diese Tabletten suggeriert, dass die Depression eine vorübergehende, leicht zu bekämpfende Krankheit ist. Etwa so wie die Kopfschmerzen. Das Grundübel können diese Tabletten jedoch nicht beseitigen. Obwohl sie intensiv und meist mit erheblichen Nebenwirkungen in den Stoffwechsel des Gehirns eingreifen.

Völlig nebenwirkungsfrei sind hingegen Schüsslersalze, auch bei Depression. Denn Schüsslersalze sind keine Medikamente, die aktiv in den Stoffwechsel vom Gehirn eingreifen. Sie sind vielmehr Mineralstoffe, in homöopathischer Dosis, die den Körper dazu anregen, ein eventuell vorhandenes Defizit bestimmter Mineralien auszugleichen. Ganz im Sinne von Hahnemann, jedoch nicht direkt als homöopathische Mittel bekannt. Genauso wie bei der Homöopathie ist eine Selbstbehandlung mit Schüssler Salzen jedoch stets kontraproduktiv. Überhaupt sollte jede naturkundliche Behandlung immer in den Händen eines entsprechend ausgebildeten Fachmannes liegen. Er wird dafür sorgen, dass einer Behandlung mit Schüssler Salzen eine ausführliche Anamnese vorangeht.

In einer Depression fühlt der Mensch sich eher in der Dunkelheit und sieht kein Licht mehr, sehnt sich jedoch nach dem sprichwörtlichen „Licht am Horizont“. Dem homöopathischen Prinzip entsprechend wird der Fachmann Stoffe suchen, die in der Natur mit Licht verbunden werden. Sogar den Laien fällt dabei der Phosphor ein. Aus diesem Grunde sind alle Schüsslersalze für die Behandlung der Depression geeignet, in denen Phosphor vorkommt. Außerdem werden Zubereitungen mit Magnesium und Kalium verwendet. Deshalb werden die Schüsslersalze Nummer 2,3, 5,7 und 9 für die Behandlung einer Depression vorgeschlagen. Eine mögliche Empfehlung lautet: morgens Schüsslersalz 2, mittags 5, abends 7. Je nach Stärke der Depression, können die Schüssler Salze als Ergänzung, oder anstelle von Antidepressiva genommen werden.

Weitere Informationen zu Schüssler Salze unter www.schuessler-salze-informationen.de.

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Verwirrung um CBD: Ist der Stoff legal oder nicht?

Die einen preisen CBD als wahres Wundermittel, welches gegen eine Vielzahl von Beschwerden helfen soll, die anderen verdammen es. Der Grund: CBD wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen, die über Jahre hinweg verpönt war, weil sie berauschende Inhaltsstoffe enthält. Die weibliche Hanfpflanze, also Cannabis ist jedoch illegal. Diese Tatsache sorgt insbesondere im deutschsprachigen Raum für große Verwirrung, zumal sich die geltende Rechtslage permanent ändert.

Sorgt die EU bei CBD-Produkten für Verwirrung?

Große Verunsicherung herrschte beispielsweise Ende 2018 bei österreichischen CBD-Händlern. Der Grund: Die österreichische Bundesregierung hatte die sogenannte Novel Food-Verordnung der EU umgesetzt und eine entsprechende Mitteilung zum Verkaufsverbot für CBD-haltige Lebensmittel veröffentlicht. Als Novel Food werden unter anderem Lebensmittel bezeichnet, die aus Pflanzen isoliert wurden oder die auf eine unkonventionelle Weise hergestellt werden.

Jedoch ist der Verkauf in Österreich anders geregelt als in Deutschland. So darf in der Alpenrepublik CBD generell verkauft werden, sofern der Gehalt an THC, also an der psychoaktiven Substanz, die Grenze von 0,3 Prozent nicht überschreitet.

In Deutschland wurde die Verordnung nahezu ein Jahr zuvor umgesetzt, jedoch wurde dabei das Thema Hanf nicht explizit angesprochen, weil CBD nach der deutschen Auslegung nicht unter den Bereich des Novel Food fällt. Das gilt zumindest für Lebensmittel, die von Haus aus CBD enthalten, beispielsweise Kekse mit Hanfsamen. Wird aus der Hanfpflanze extrahiertes CBD hingegen nachträglich Lebensmitteln, Kosmetika oder Nahrungsergänzungsmitteln hinzugefügt, benötigt das jeweilige Produkt eine New Food-Zulassung.

Für zusätzliche Verwirrung sorgt die Tatsache, dass rein reines CBD-Extrakt nur dann der Novel Food-Verordnung unterliegt, sofern es durch neuartige Methoden extrahiert wurde. Welche dieser Methoden das betrifft, regelt die EU-Richtlinie zur Herstellung von Lebensmitteln.

Warum der Verkauf weiterhin schwierig bleibt

Schwierig bleibt der Verkauf von CBD und CBD-Blüten im deutschsprachigen Raum, weil nicht die Novel Food Verordnung betroffen ist und betrachtet werde muss, sondern auch noch andere Gesetze greifen. So gilt in Österreich die Tabakverordnung, während in Deutschland das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) berücksichtigt werden muss. Strittig sind dabei vor allem folgende drei Fragen:

Diese drei Fragen werden in Deutschland momentan gegen die Hanfblüten verwendet, weshalb die Auffassung herrscht, diese seien verboten und nicht verkehrsfähig. Denn ein möglicher Missbrauch als Rauschmittel lasse sich nicht ausschließen, selbst wenn aufwändige Extraktionsverfahren genutzt werden, so dass ein unbedenklicher THC Gehalt im CBD enthalten ist. Den Händlern droht also unter Umständen eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Für die Käufer jedoch ist CBD-Öl in der Praxis legal. Sie dürfen es also kaufen und auch bei sich haben. Nachdem CBD-Öl mittlerweile auch in das Arzneimittelverschreibungsgesetz aufgenommen wurde, müssen die Verbraucher lediglich darauf achten, dass die Mengen an CBD-Öl, die sie besitzen, noch als Eigenbedarf gelten. Besitzen sie hingegen größere Mengen, wird hingegen vermutet, sie seien als Weiterverkäufer tätig, womit sie sich strafbar machen. Denn mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu handeln, ist auch weiterhin strafbar. Für eine juristisch saubere Einstufung von CBD-Öl dürften also noch einige höchstrichterliche Entscheidungen notwendig sein.

Der Verbraucherschutzverein Österreich ist da schon weiter und fordert, dass Alternativ-Medizin mit dem Inhaltsstoff CBD von den Krankenkassen finanziert werden soll. Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins erkrankte 2012 an Polyneuropathie, einer Nervenerkrankung, die Missempfindungen wie stechende und brennende Schmerzen und Kribbeln hervorruft. Erst die Behandlung mit einer Kombination von THC- und CBD-haltigen Produkten, konnte ihm Linderung verschaffen. Deshalb sollte man Cannabis für Schmerzpatienten zugänglich machen. CBD wird auch eine Wirksamkeit gegen Krebszellen nachgesagt. So führt der Schmerzmediziner Dr. Likar am Landeskrankenhaus Klagenfurt ein erfolgreiches Forschungsprogramm mit hochdosiertem CBD bei Gehirntumoren durch. CBD für medizinische Zwecke ist sehr teuer. Daher ist es ein wichtiges Ziel, dass diese CBD Medikamente von den Krankenkassen bezahlt werden.

Fakt ist, dass das Hin und Her und die Unsicherheit dazu geführt haben, dass große Händler ziemlich verunsichert waren und CBD Produkte rein und raus aus ihren Regalen genommen haben. Wann und wie die Unsicherheit beendet werden kann ist derzeit ungewiss.

Weitere Informationen zu CBD

Unter www.cbd-naturheilkunde.de finden Sie weitere Informationen zum Thema.

Auf der Webseite www.cbd-anxiety-study.com der Universität Leipzig finden Sie eine Studie zu Wirkung von CBD bei Patienten mit Angststörung. Es müsste noch viel mehr Studien und Ansätze hierzu geben.

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