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Kreatives Schreiben: mehr als nur ein Hobby

So mancher Hobby-Autor wünscht sich nichts sehnlicher, als dass er eines Tages sein Werk als Buch in den Händen halten kann. Das ist dank des modernen Digitaldrucks auch kein Problem, weil sich dadurch – anders als früher – auch Bücher in kleinsten Auflagen von weniger als zehn Stück zu einem akzeptablen Preis realisieren lassen. Vor der Produktion eines Buches steht jedoch zunächst einmal das Schreiben des Buches.

Doch genau daran scheitert so manches ambitionierte Projekt angehender Autoren bereits im Vorfeld. Der Grund: Sie wissen oft nicht, wie sie einen Spannungsbogen gelungen aufbauen, welche stilistischen Mittel sie verwenden sollen oder wie sie ihre Story aufbauen müssen, damit sie den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Genau diese Dinge können die Autoren aber bei Kursen im Kreativen Schreiben lernen. Diese erfreuten sich vor allem im US-amerikanischen Raum großer Beliebtheit, wo so mancher Bestsellerautor selbst entsprechende Kurse besucht oder sogar gegeben hat. Mittlerweile werden Kurse im Kreativen Schreiben aber auch in Deutschland verstärkt angeboten.

Wie ist das Kreative Schreiben entstanden?

Der Begriff Kreatives Schreiben geht auf das ausgehende 19. Jahrhundert zurück. Damals wurden Seminare, in welchen Literaturwissenschafts-Studenten praktische Erfahrungen im Schreiben vermittelt wurden, so bezeichnet. Schon kurze Zeit später erschienen auch bereits die ersten Handbücher zum Thema.

Im weitesten Sinne werden aber auch sämtliche Methoden, etwa Schreibspiele, die einem Autoren zur Ideenfindung dienen, als Kreatives Schreiben bezeichnet. Dieses Spiel mit der Sprache betreiben Menschen aber schon seit der Antike und galten zu Zeiten des Barock als Zeichen für Eloquenz und eine gute Bildung.

Wo lässt sich Kreatives Schreiben erlernen?

Sowohl in den USA als auch in Großbritannien gibt es bereits entsprechende Studiengänge und sonstige Angeboten zum Kreativen Schreiben an den Universitäten. Derartige Angebote sind im deutschsprachigen Raum allerdings noch sehr selten. Jedoch bieten Vereine, private Anbieter und Volkshochschulen hierzulande ein relativ breit gefächertes Angebot an Kursen und Seminaren an.

Tipps zum Kreativen Schreiben

Das Wichtigste beim Kreativen Schreiben ist die Beschreibung der Szenen oder Handlungen. Will ein Autor beispielsweise beschreiben, dass ein Akteur müde wird, sollte er das nicht direkt so sagen, sondern besser beschreiben, dass die Lider der Person schwer werden, sie gähnt, sich die Augen reibt und die Augen immer schmaler werden.

Zudem sollte sich ein Hobbyautor an verschiedenen Kreativitätstechniken versuchen, um die beste Methode für sich herauszufinden. Der Grund: Während so mancher in der Lage ist, eine Geschichte frei von der Leber weg komplett schreibt, brauchen andere im Vorfeld einen detailliert ausgearbeiteten Rahmen, den sie mit ihrer Handlung füllen.

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