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Die Mythen über Cannabis

Cannabis Produkte | CBD Produkte  / Bild Nr. 441282
Cannabis Produkte | CBD Produkte | ©: Kokopelli - pixelio.de

Zahlreiche Mythen und falsche Vorstellungen ranken sich um Cannabis, das gemeinhin lediglich als illegale Droge bekannt ist. Und wenn Cannabis illegal ist, kann es auch nichts Gutes sein – so zumindest lautet die Meinung vieler Verbraucher. Tatsache ist jedoch, dass zahlreiche falsche Mythen und Vorstellungen im Umlauf sind, die nicht wahrer werden, wenn sie nur oft genug wiederholt werden. Denn bei Hanf, aus dem das Cannabis gewonnen wird, handelt es sich um eine uralte Arzneipflanze, die in China bereits in vorchristlicher Zeit genutzt wurde. Wissenschaftlich belegt ist der medizinische Nutzen von Hanf jedoch erst seit relativ kurzer Zeit. Deshalb ranken sich auch zahlreiche falsche Vorstellungen um CBD-Produkte mit einem niedrigen Hanfgehalt, die theoretisch sogar rezeptfrei in der Apotheke gekauft werden können.

Das sind die geläufigsten Mythen über Cannabis

Cannabis führt zu Gedächtnisverlust und macht dumm

Einen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass der Konsum von Cannabis das Kurzzeitgedächtnis lang anhaltend beeinträchtigt, gibt es nicht. Denn anders als beim Konsum von Opiaten oder Alkohol werden durch Cannabis keine Gehirnzellen zerstört. Dieses Vorurteil geht darauf zurück, dass ein zu hoher und zu lang anhaltender Konsum von Cannabis die kognitiven Fähigkeiten der Betroffenen beeinträchtigen kann. Hinzu kommt die Tatsache, dass es sich um eine bewusstseinserweiternde Droge handelt, weshalb Betroffene unter dem Einfluss von Cannabis oft andere Dinge erzählen als in normalem Zustand.

Bei Cannabis handelt es sich um eine gefährliche Droge, die süchtig macht

Bislang ist noch kein Konsument an einer Überdosis Cannabis gestorben, was auch theoretisch nicht einmal möglich ist. Gefährlich ist der Konsum von Cannabis lediglich, wenn die Droge zu oft konsumiert hat und der Konsument die Kontrolle über den Konsum verloren hat. Im Gegenteil geht von Cannabis eine geringere Gefahr aus als von Alkohol, wobei zugleich das Potenzial einer körperlichen Abhängigkeit weitaus geringer ist. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die Konsumenten eine hohe psychische Abhängigkeit entwickeln, wovon in aller Regel aber auch nur bestimmte Risikogruppen betroffen sind.

Kiffer bringen nichts auf die Reihe

Grundsätzlich lassen sich bei Cannabis zwei Wirkungsarten feststellen: Dabei handelt es sich zum einen um eine beruhigende und entspannende Wirkung. Zugleich beflügelt Cannabis aber auch das Denken, weshalb die Konsumenten unter Einfluss von Cannabis oft schnell eine Lösung für vermeintliche Probleme finden. Tatsache ist jedoch auch, dass es zu einer Beeinträchtigung der motorischen Fähigkeiten kommt, weshalb es sich nicht empfiehlt, unter dem Einfluss von Cannabis zu arbeiten. Die Wirkung hängt im individuellen Fall aber auch stark von der konsumierten Menge und der Art des Cannabis ab.

Der Mythos von der Einstiegsdroge

Der Mythos, dass es sich bei Cannabis um eine Einstiegsdroge handelt, hält sich hartnäckig, obwohl mittlerweile zahlreiche Studien genau das Gegenteil bewiesen haben. Denn nur ein Bruchteil jener Menschen, die Cannabis konsumieren, probiert irgendwann auch härtere Drogen aus. Ein Grund dafür dürfte allerdings auch darin liegen, dass sich die Konsumenten Cannabis bei ihrem Händler nur auf eine illegale Art beschaffen können. Somit kommen sie irgendwann fast zwangsläufig in Kontakt mit härteren Drogen und greifen zu – oder eben nicht. Im Gegenteil wird Cannabis seit einiger Zeit sogar als sogenannte Ausstiegsdroge genutzt. Durch den Konsum von Cannabis soll es Opiat- und Alkoholabhängigen leichter fallen, von ihrer Sucht loszukommen.

Cannabis und Drogentote

Nicht minder hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Cannabis eine höhere Zahl von Drogentoten verursache. Der reine Konsum von Cannabis hat jedoch keine tödliche Wirkung auf den Menschen. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht lediglich dann, wenn die Konsumenten im Cannabisrausch beispielsweise am Straßenverkehr teilnehmen.

Vorurteile gegen CBD-Produkte

Mittlerweile sind zahlreiche CBD-Produkte auf dem Markt, die ebenso wie die Droge aus weiblichem Hanf hergestellt werden. Diesen Produkten wird eine angstlösende, entzündungshemmende und entkrampfende Wirkung zugeschrieben. Doch auch hier eilt der schlechte Ruf, in dem Cannabis nach wie vor steht, den entsprechenden Produkten voraus. Denn in vielen örtlichen Apotheken werden auch die CBD-Produkte als Droge betrachtet und dementsprechend nicht angeboten. Jedoch ist Cannabis in Deutschland längst als Medizin anerkannt. Unter anderem ist es auch möglich, auf Rezept Präparate zu erhalten, die einen hohen Anteil an THC, welches für die Rauschzustände verantwortlich ist, haben.

Die meisten CBD-Produkte, die auf dem Markt sind, gelten jedoch nicht als Medikamente und haben auch einen denkbar geringen Anteil an THC, der bei maximal 0,2 Prozent liegt. Diese Produkte sind in aller Regel als Nahrungsergänzungsmittel deklariert und demzufolge auch rezeptfrei erhältlich.

Welche positiven Wirkungen haben CBD-Produkte?

Cannabis gilt in verschiedenen Kulturen bereits seit Jahrtausenden als bewährtes Heilmittel gegen verschiedene Arten von Gebrechen. Mittlerweile hat die Forschung herausgefunden, dass sich in der Hanfpflanze mehr als 400 chemische Verbindungen befinden, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Dazu gehört neben dem Rauschmittel THC auch Cannabidiol, welches keine berauschende, sehr wohl aber eine entspannende und ausgleichende Wirkung hat. Aus diesem Grund wird dieser Stoff auch für die Behandlung von physischen und psychischen Krankheiten eingesetzt. Beispielsweise hat CBD eine appetithemmende Wirkung, weshalb der Stoff bei der Behandlung von Übergewicht eingesetzt werden kann. Darüber hinaus verhindert CBD, dass die Herzfrequenz zu stark ansteigt und es vermindert das Schmerzempfinden.

Festgestellt wurde weiterhin, dass CBD eine schützende Funktion für die Nervenzellen besitzt und das Knochenwachstum fördert. Im Hinblick auf psychische Erkrankungen wird CBD vor allem bei Psychosen und Schizophrenie genutzt, weil man festgestellt hat, dass die Symptome dieser Erkrankungen durch CBD abgeschwächt werden.

CBD entfaltet seine Wirkung jedoch an einer Vielzahl von Rezeptoren im menschlichen Körper. Eine lindernde Wirkung hat dieser Stoff also auch bei Entzündungen, Muskelspannungen und Angstzuständen sowie bei chronischen Schmerzen. Obwohl die Vielzahl an positiven Effekten für den menschlichen Körper mittlerweile erwiesen sind, ist bislang noch nicht gänzlich erforscht, wie CBD genau im Körper des Menschen wirkt. Neue medizinische Erkenntnisse dürften also wohl erst künftige Studien zu diesem Thema bringen. Dann dürften wohl neben Nahrungsergänzungsmitteln auch weitere medizinische Präparate auf Basis von CBD auf den Markt kommen.

CBD Produkte gibt es in verschiedenen Varianten. Als CBD Öl, CBD Creme oder sogar CBD Samen. Bei den Produkten ist darauf zu achten, dass diese nach umweltverträglicher Methode hergestellt wurden, vor allem frei von Pestiziden und Herbiziden sind.

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